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Dark chocolate dreams - Saftige Schokogugls mit Walnüssen

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Nachdem mich die zauberhafte Mia vom Kochkarussel mit ihrer Liebe für die kleinen Gugl-Kerlchen rettungslos angesteckt hat, präsentiere ich euch heute nach den zauberhaft zitronigen Käsekuchengugls (klick!) von neulich diese saftigen Schokogugls. Mit Mjammi-Garantie! Ich habe mich übrigens riesig über euer liebes Feedback zum ersten Gugl-Post gefreut! Jedes Mal strahle ich wie ein Honigkuchenpferd, wenn mir mein Posteingang einen neuen Kommentar ankündigt. Ihr tollen, tollen Leser! Und ganz großartig war auch, dass sich eine liebe Lesern sogar direkt die Guglmatte bestellt hat, da muss das Rezept ja wirklich richtig überzeugt haben :)



























Obwohl so klein und schmächtig, sind diese Gebäckwinzlinge wirklich wunderbar saftig und gar nicht trocken. Durch die gehakten Walnusskerne sind sie obendrein noch ein kleines knuspriges Überraschungspaket. Sie sind die perfekten Portiönchen für den Sonntagskaffee, Sweet tables oder als Mitbringsel. Und wie auch bei den Käsekuchengugls gilt wieder: ganz einfach nachzubacken. Als an die Rührbesen, fertig, los!

Wir brauchen

70 g Pflanzencreme mit Buttergeschmack
70 g Zucker
1 Ei
40 g geraspelte Zartbitterschoki
90 g Mehl
40 g gehakte Walnusskerne
2 TL Kakaopulver



























Der Backofen wird auf 200°C vorgeheizt! Zunächst werden Pflanzencreme, Zucker und Ei in einer Schüssel cremig gerührt. Dann lasst ihr die Zartbitterschoki einrieseln und siebt das Mehl sowie das Kakaopulver hinzu. Alles abermals durchrühren bis ein glatter Teig entsteht. Schließlich werden die gehakten Walnusskerne hinzugegeben und nur leicht untergehoben. Füllt die Masse anschließend in die Mulden der Gugl-Silikonmatte, streicht ggf. den überschüssigen Teig mittels eines Teigschabers ab und backt die kleinen Kerlchen ca. 10 Minuten auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen. Anschließend lasst ihr sie gut auskühlen und garniert sie nach Belieben mit etwas geschmolzener Schokolade. Fertig!

Alles Liebe und einen tollen Sonntag, eure Anne


Bezugsquellen
Guglmatte: Der Gugl 
Tortenheber: Erbstück
Teller: ähnlicher BUTLERS

Frühling, ick liebe dir - Grüne Spargelcremesuppe

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An Ostern habe wir bei meiner lieben Patentante eine super leckere Spargelcremesuppe gegessen. Da ich ja in den vergangenen Tagen feste Nahrung ungefähr so problemlos zu mir nehmen konnte wie ein Baby oder als hätte man mir bereits die Dritten eingesetzt (Weisheitszähne - juchee!), war vorgestern die perfekte Gelegenheit, dieses tolle Süppchen nachzukochen. Während ich so am Herd stand, klingelte übrigens der Hermesbote. Ähem! Fleischfresserchen war gerade nicht da, also habe ich dem guten Paketzusteller einen Anblick zumuten müssen, den sonst niemand zu Gesicht bekommt. Fräulein stand in Jogginghose und mit Kühlpad an die Wange gedrückt im Türrahmen. Ich besitze eine einzige Jogginghose, die absolut nur zum Schlafen angezogen wird oder wenn ich krankgeschrieben bin. Der ärmste Hermesmitarbeiter!
Heute geht's übrigens schon besser und ich trage wieder Jeans :)

Wir brauchen

500 g grünen Spargel
Salz + 1 Tl Zucker
1 Bund Frühlingszwiebeln
Butter
2 TL Mehl
200 g Crème fraîche
Muskat

Zunächst wird der Spargel geputzt, das holzige Ende abgeschnitten und die Stangen in ca. 3 cm große Stücke geteilt. Legt euch die Spargelspitzen separat. Die werden nun nämlich in 2 Litern Salzwasser gemeinsam mit dem Zucker ca. 8 Minuten bissfest gekocht. Gießt den Sud anschließend durch ein Sieb und lasst ihn etwas abkühlen.
Nun werden die Frühlingszwiebeln gewaschen, geputzt und in feine Ringe geschnitten. Dünstet sie gemeinsam mit den Spargelstücken in der Butter an, gebt das Mehl hinzu und gießt schließlich den Spargelsud hinzu. Lasst das ganze ca. 10 Minuten kochen und püriert anschließend den Spargel gründlich. Nun kommen die Crème fraîche und die Spargelspitzen hinzu und alles wird abermals erwärmt. Schmeckt die Suppe schließlich mit Salz und Muskat ab. Fertig!

Absolut empfehlenswert - auch für alle, deren Beisserchen intakt sind :)
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine liebe Patentante für das leckere Rezept. Sie hat es übrigens noch mit gerösteten Pinienkernen gemacht. Das war auch superlecker!

Alles Liebe, eure Anne


Rhabarber #3 - Saftiger Rhabarbergugelhupf mit Zuckerguss

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Und da ist es - die Nr. 3 der Rhabarber-Rezepte auf meinem Blog. Wer des Gemüses bereits überdrüssig ist (man kommt ja momentan wirklich nirgendwo dran vorbei), dem sei an dieser Stelle mein tiefstes Beileid ausgedrückt und ein aufrichtiges "Entschuldigung!" versichert. Ich kann einfach nicht anders. Vielleicht habe ich Rhabarberitis. Klickt man sich so munter durch die Foodblogs, scheint das aber wirklich keine Seltenheit zu sein. Ich befinde mich quasi in bester Gesellschaft :) Sollte mein Rhabarberkonsum in nächster Zeit jedoch weiterhin signifikant zunehmen oder irgendwelche bedenklichen Nebenwirkungen auftreten, werde ich mich in eine Selbsthilfegruppe einschreiben ;)

Aber Rhabarber ist mit seiner fruchtigen Säuerlichkeit einfach zu herrlich! Man kann ihn so wunderbar zu den verschiedensten Leckereien verarbeiten, wie zum Beispiel zu dieser köstlichen Erdbeer-Rhabarbeer-Marmelade (klick!) oder diesen deliziösen Hand-Pies mit Vanille (klick!). Und es gibt noch so viel auszuprobieren. Beispielsweise eine leckere Rhabarberschorle mit Holunder. Aber jetzt widmen wir uns erstmal dem heutigen Rezept für einen kleinen Rhabarbergugelhupf (∅ 16 cm).




Zunächst werden die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz, Vanille- und normaler Zucker) in einer Rührschüssel ordentlich durchmengt und anschließend mit den übrigen Zutaten (achtet darauf, dass die Butter schön weich ist) mit den Schneebesenaufsätzen des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verrührt. Zu guter Letzt gebt ihr den Rhabarber hinzu, den ihr vorher gut gewaschen und in kleine Stücken geschnitten habt. Nun wird der Teig gleichmäßig in der gefetteten und bemehlten Gugelhupfform verteilt und auf unterer Schiene ca. eine Stunde im vorgeheizten Backofen (160 °C Ober-/Unterhitze) gebacken. Lasst ihn anschließend gut abkühlen und stürzt ihn schließlich auf einen Teller oder eine Tortenplatte. Eventuell müsst ihr den Boden ein wenig angleichen damit der Gugel richtig steht. Wenn das Küchlein gut ausgekühlt ist, könnt ihr die Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft anrühren. Beginnt mit wenigen Tropfen Saft und gebt ihn nur langsam hinzu. Sonst kann die Glasur leicht zu flüssig werden. 



Was sind eure liebsten Rhabarberrezepte? Ich würde allzu gern mal ein herzhaftes Gericht ausprobieren. Habt ihr da irgendwelche Ideen, Tipps, Erfahrungen, Rezepte? Ich würde mich über ein paar Hinweise freuen :)

Alles Liebe, eure Anne

Bezugsquellen

Wimpelgirlande: DIY
Teller: ähnlicher BUTLERS


Impressionen - wunderbare Frühlingstage

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Heute gibt's mal wieder einen Post der etwas anderen Art. Erinnert ihr euch noch an den Herbst-Beitrag (klick!) vom Oktober letzten Jahres? Ich habe mich über die schönen Farben des Herbstes und die Vorzüge der vorwinterlichen Jahreszeit ausgelassen. Nun haben wir Frühling - und einen wunderschönen noch dazu. Beim gestrigen Besuch im Elternhaus habe ich kurzerhand die Kamera gezückt und ein paar blumige Eindrücke für euch mitgenommen. Und in Anlehnung an die Herbst-Ode kommen jetzt 

...zehn Gründe, warum ich den Frühling liebe ♥


1. Wenn man Glück hat, wird man rund um die Uhr mit wunderbarem Sonnenschein belohnt
2. Die Sonnenstrahlen sind der perfekte Grund, die Ballerinas wieder hervorzuholen.
3. Feinste Frühlingsfrüchte: Rhabarber, Erdbeere, Himbeeren, Kirschen & Co.
4. Oftmals reicht nun auch ein Tshirt mit leichtem Cardigan aus und die Jacke kann im Schrank bleiben.
5. Ab dem astronomischen Frühlingsanfang sind es nur noch fünf Monate bis zu meinem Geburtstag :)
6. Im Frühling können wir Ostern feiern  - und dementsprechend dekorieren.
7. Man hat wieder viel mehr Appetit auf leichte Salate und viiiel Gemüse.
8. Mit gutem Gewissen kann man auch die Balkon- und Gartenmöbel wieder rausstellen.
9. Im Frühling geht man wieder viel mehr an die frische Luft - zum Fahrradfahren, Picknicken, Spazieren und und und.
10. Diese Farben! Die Farben der Blüten und Blätter überall sind einfach toll!
Manchmal sollte man einfach kurz stehen bleiben und sie sich ansehen - diese zauberhaften Farben!






Zauberhaft zitronig - Kleine Käsekuchen-Gugls

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Es ist ja so: ich bin ein Zitrusfan. Ich geb's unumwunden zu. Sauer macht lustig ist definitiv Programm bei mir. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die superleckeren Lemon Bars (klick!), die ich vor einiger Zeit mit euch geteilt habe. Die stehen auf meiner Top-Liste der zitronigen Gebäckideen ganz schön weit oben. Jetzt bekommen die klitschig-köstlichen Kuchenstücke aber Konkurrenz. Und diese Konkurrenz ist klein - aber sowas von oho! Darf ich vorstellen? Kleine Käsekuchen-Gugls. Und ich sag's euch, das war Kuchen-Liebe auf den ersten Blick. An den Gugl-Pralinen kommt man ja kaum noch vorbei. Die kleinen Kerlchen habe sich mit der Zeit zum Backhit gemausert. Und ich kann das nur unterstützen... besten Gewissens. 


Die kleinen Köstlichkeiten sind ein wunderbarer Kuchenhappen zum Kaffee oder für Zwischendurch. Man kann sie prima nebenbei naschen. Fingerfood für Süßschnäbel! Und gleichzeitig kann man sie ganz einfach herstellen. So eignen sie sich auch bestens für die ungeübten Hobbybäcker unter euch. Die einzige Hürde ist die Anschaffung einer Backmatte - aber das war's dann auch. Alles andere ist ein Kinderspiel.

Wir brauchen:

250 g Magerquark
2 Eier
Saft einer Zitrone
50 g Zucker
2 EL Gries
½ Beutel Vanillepuddingpulver

Heizt den Backofen zunächst auf ca. 175 °C vor. Nun werden alle Zutaten in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrührt. Anschließend verteilt ihr die Masse gleichmäßig in die Mulden der Silikonmatte. Nun werden die Gugls auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten gebacken. Fertig! Easy-peasy, oder?
Deshalb sind sie auch mein Beitrag zu Tastesheriffs toller Aktion "Ich back's mir" im April. Die liebe Clara sammelt nämlich in diesem Monat alle Rezepte rund ums Thema Zitrusfrüchte. Passt doch prima!



Einige der zitronigen Guglchen habe ich übrigens in einem Eierkarton verstaut, eine Schleife drum gebunden und meiner Mama vorbei gebracht. Die leiht mir nämlich immer ihre Guglmatte, da ich selber keine besitze. Warum eigentlich nicht? Man könnte diese kleinen Leckerbissen nämlich viel häufiger mal backen. Geht ja ratzifatzi :)

Alles Liebe, eure Anne


Bezugsquellen

Guglmatte: Der Gugl
Mini-Etagere: Flohmarkt
Teller + Löffel: Erbstück

Einfach himmlisch - Zuckersüße Wölkchen Cupcakes

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Cupcakes sind was Feines! Vor allem deshalb, weil einem bei der Dekoration kaum Grenzen gesetzt sind. Da schlägt das Dekorationsherzchen der Hobbybäckerin doch Purzelbäume :)
Ich kreiere ja gern mal ein paar Cupcaketräumchen für festliche Anlässe. Ihr erinnert euch an die Rüblicupcakes von vor zwei Tagen ;) Ich finde Cupcakes so zuckersüß, dass ich sogar ein richtig tolles Backset verlosen darf... wenn wir die 100 Facebook-Freunde (klick!) voll haben, geht's los. Also würde ich mich über ganz viele Däumchen von euch allen riesig freuen!
Viele Menschen sind ja immernoch skeptisch, wenn sie das Wort Cupcake hören. Das liegt vor allem daran, dass sie in der Regel mit einer ebenso fettigen wie (leider meist auch) unappetitlichen Buttercreme daher kommen. Sieht dann zwar hübsch aus, schmeckt aber wie ein herzhafter Biss in die morgendliche Butter. Ich verwende lieber eine Creme, die ganz ohne Butter auskommt und durch die Zugabe von Joghurt auch wesentlich leichter im Geschmack ist. Der Nachteil ist aber, dass sich dieses Topping nicht ganz so lange hält. Also verziert die Cupcakes lieber erst relativ kurz vor dem Servieren. Es wird sich lohnen! Also an die Rührschüssel, Fertig, Los! :)


Wir brauchen für etwa 12 Stück

Für den Teig:
150 g Mehl
100 g Zucker
1 TL Backpulver
50 g Butter
120 ml Buttermilch
1 Vanilleschote (Mark)
1 Ei

Für das Topping:
200 g Sahne
100 g Joghurt
etwas blaue Lebensmittelfarbe

Für die Dekoration:
Marschmallows (Haribo)
Pappquadrate (7x7 cm)
Schaschlikspieße aus Holz

Heizt den Backofen auf ca. 180 °C vor.
Zunächst werden für den Teig Mehl, Zucker und Backpulver in einer Schüssel gründlich vermengt und anschließend die Butter unter geknetet. Dann gebt ihr dem Teig die Buttermilch, das Mark der Vanilleschote und das Ei hinzu und verrührt alles fleißig zu einem glatten Teig. Den verteilt ihr gleichmäßig in 12 Muffinförmchen und backt sie auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten. Macht die Stäbchenprobe und achtet darauf, dass euch die Küchlein nicht verbrennen.

Für das Topping wird zunächst die Sahne steif geschlagen und der Joghurt anschließend vorsichtig untergehoben. Abschließend kann man die Creme mit einem Klecks Lebensmittelfarbe (z.B. die Gelfarben von Wilton) einfärben. Nun füllt ihr alles in einen Spritzbeutel und verteilt das Topping mit einer großen geschlossenen Sterntülle auf den Muffins. Schwups, werden so Cupcakes daraus :)

Die Dekoration der kleinen Cupcake-Kerlchen ist denkbar einfach - aber ebenso wirkungsvoll. Ich habe kurzerhand aus handelsüblichen Marshmallows mittels eines Blütenformausstecher (solche wie ihr zur Weihnachtszeit zum Plätzchenausstechen nehmt) kleine Blumen ausgestochen und in der Mitte mit einem Messer halbiert. Vorsichtig in die Creme gedrückt, werden aus den halben Schaumblümchen im Handumdrehen Wölkchen.

Die Miniatur-Windräder sind doch entzückend, oder? Die Idee habe ich aus Törtchenzeits tollem Backbuch und ein bisschen abgewandelt. Schneidet einfach kleine Quadrate (7x7 cm) aus buntem Tonkarton aus. Dann schneidet ihr es von allen vier Ecken hin zum Mittelpunkt etwa 3 cm ein. Nun biegt ihr immer abwechselnd eine Ecke zur Mitte und fixiert sie dort mittels eines kleinen Klecks Sekundenkleber. Die Schaschlikspieße müsst ihr auf die gewünschte Höhe kürzen und dann wird das Windrad einfach mit einem Klebestreifen oder ebenfalls Sekundenkleber fixiert. Fertig!

Vielleicht habt ihr ja Lust, die kleinen Wölkchen zu passendem Anlass mal nachzubacken. Ich kann euch versprechen, sie sorgen für Aufsehen. Die Bestimmung meiner Cupcakes war übrigens eine nachmittägliche Kaffeerunde - und alle waren begeistert. :)

Alles Liebe, eure Anne


Diese kleinen Wölkchen Cupcakes steuere ich übrigens zum virtuellen Geburtstags-Partybuffet von Feines Handwerk bei. In diesem Sinne also meinen Herzlichsten Glückwunsch zum ersten Bloggeburtstag, ihr Zwei :)

Frohe Ostern mit Rüblicupcakes samt Nest - Happy Easter

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Hallihallo, ihr Lieben! Ich hoffe, ihr habt den gestrigen Ostersonntag allesamt im Kreise eurer Familien und Freunde genießen können. Mein Tag war ganz wunderbar: zunächst gab's ein großes Osterfrühstück bei der Patentante und danach wurde den ganzen Tag im Garten in der Sonne gesessen und mit der Familie gealbert, gelacht und gesonnt. Und allesamt sind wir mächtig verwöhnt worden - nicht nur vom zauberhaften Wetter hier in Berlin. Es gab über den ganzen Tag verteilt so ziemlich alles zu essen, was man sich wünschen kann. Das Ende der Fastenzeit (die wir gar nicht begangen haben - ähem) wurde quasi mehr als würdig gefeiert ;) Unter anderem haben wir uns den Nachmittag mit diesen kleinen Oster-Cupcakes versüßt. Ein Kern aus saftigem Rübli-Teig und oben drauf eine weiße Schokocreme, die schließlich grün wurde. Sehr zum Nachbacken empfohlen ;)

Wir brauchen

Für die Ganache:
400 g weiße Schokolade
200 g Sahne
grüne Lebensmittelfarbe

Für die Muffins:
100g Möhren
75 g gemahlene Mandeln
125 g Margarine
100 g braunen Zucker
2 Eier
100g Mehl
50 g Speisestärke
1 TL Backpulver

Für die Dekoration:
einige Geleeeier


Die Ganache sollten ihr am Vorabend ansetzen. Herrje, die Rezepte mit Ganache häufen sich in letzter Zeit aber auffällig ;) Minzganache, Mokkaganache, weiße Ganache. Die Creme lässt sich aber auch vorzüglichst verarbeiten.
Zunächst wird die Sahne hierfür in einem kleinen Topf aufgekocht und anschließend vom Herd genommen. Nun wird die weiße Schokolade in kleine Stücke gebrochen und in der heißen Sahne geschmolzen. Achtete darauf, dass ihr alles gut durchmengt, sodass eine homogene Masse entsteht. Und dann ab ins Kühlgerät damit!

Heizt den Ofen zunächst auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vor. Nun werden die Möhren fein gerieben. Mischt zunächst in einer Schüssel die trockenen Zutatet (Mandeln, Zucker, Mehl, Stärke und Backpulver) gut durch, nun gebt ihr die Eier, Margarine und Möhrchen hinzu und verührt alles zu einem glatten Teig. Füllt selbigen in 12 Muffinförmchen und backt sie für ca. 30-40 Minuten auf mittlerer Schiene.

Die Cupcakes habe ich übrigens in einem grandiosen, großen Eierkarton vom DEPOT angerichtet. Das gute Stück rückte schon vor Wochen in mein Foodbloggerinnen-Visier. Für einen normalen Karton für herkömmliche Hühnereier sind Cupcakes nämlich viel zu groß - aber mit Topping im Nest-Look könnte man sie doch sooo schön in einem Eierkarton fotografieren :) Also fragte ich freundlich beim Personal nach, ob so ein Karton nicht irgendwie abzuzweigen wäre. Die müssen sich auch gedacht haben "Was ist das denn für eine Altpapiersammlerin?". Für mich ist das okay.
Leider lagerten über die Vorosterzeit große (grausige) Eierkerzen in den Pappmulden. Allerdings versprach mir eine freundliche Mitarbeiterin des Dekospezialisten, dass sie einen Karton für mich beiseite stellen würde, sobald alle Eierkerzen abverkauft worden wären. Das dauerte dann leider ewig. Scheinbar lassen sich nicht allzu viele Menschen zum Kauf von überdimensionierten Wachseiern verführen (mich übrigens eingeschlossen). Also übte ich mich in Geduld. Nicht so meine Stärke, das muss ich zugeben. Mitte vergangener Woche hatten sich dann aber doch noch genug willige Käufer gefunden und so kam ich pünktlich zum Osterfest an meinen XXL-Eierkarton. Hihi :D

Alles Liebe, eure Anne


Bezugsquellen
Backformen: IKEA
Eierkarton: DEPOT