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[Event] Klassisch oder vegetarisch - Christmas Dinner mit der HelloFresh Weihnachtsbox (*Werbung)

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Welche Weihnachtstraditionen gibt's bei euch zu den Feiertagen?


Gibt es bei euch in der Familie auch kulinarische Traditionen, die jedes Jahr zu Weihnachten gepflegt und zelebriert werden? Wie zum Beispiel der Klassiker schlechthin: Kartoffelsalat und Würstchen. Glaubt man Gerüchten, soll dieses etwas profan anmutende Gericht bei rund einem Drittel der Deutschen an Heiligabend auf dem Tisch stehen. Bei der genauen Zusammensetzung mögen sich die Gelehrten streiten (Ei und Gürkchen, Fleischwurst oder Fleischsalat, Apfel und Senf, Speck und Zwiebeln, Mayo oder Essig und Öl?) aber dass diese schlichte Kombi aus vielen Esszimmern am 24. Dezember nicht wegzudenken ist, bleibt unumstritten. Bei uns gibt es seit ich denken kann noch zwei weitere Traditionen: den Schweinebraten am ersten Weihnachtsfeiertag bei Oma und Opa und den Gänsebraten am Tag darauf bei Mama und Papa. So war's schon immer. Aber spätestens, wenn man erwachsen wird, die Familie eines Partners ebenfalls auf dem Plan steht oder man eine eigene Familie gründet, wird oft Platz für neue Traditionen geschaffen. Plötzlich wird das heimische Wohnzimmer zum Schauplatz des weihnachtlichen Geschehens. Plötzlich stellt sich die brennende Frage: was wird aufgetischt? Wie bekomme ich die Meute satt? Und wann soll ich das alles eigentlich vorbereiten?

Ihr ahnt es - ich habe da eine Lösung parat ;) Das ist nicht ganz korrekt. HelloFresh* (klick!) hat eine Lösung parat: die Weihnachtsbox. Ein 3 Gänge Menü für unterschiedlich viele Personen, eines klassisch mit Fleisch und eines vegetarisch mit tollen Festtagsalternativen.



Das 3 Gänge Weihnachtsmenü von HelloFresh* - klassisch und vegetarisch


HelloFresh* hat sich da etwas Tolles einfallen lassen: ein Drei-Gänge-Weihnachtsdinner für 2, 4, 6 oder 8 Personen praktisch nach Hause geliefert und mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen auch für Koch-Dummies gelingsicher. Seit dem 1. November könnt ihr sie ganz einfach hier (klick!) vorbestellen und euch innerhalb Deutschlands am 20. und 21. Dezember 2018 liefern lassen. Die HelloFresh* Weihnachtsbox gibt's nun übrigens schon zum dritten Mal und auch in diesem Jahr stehen wieder ein vegetarisches Menü und eine klassische Variante zur Wahl. Was das Ganze kostet und was sich denn nun genau in den Boxen versteckt?
"Das Menü als Veggie- und Classic-Variante ist ab einem Preis von 44,99 € erhältlich und kann um eine festliche Käseplatte mit Steinofenbaguette, Feigen-Relish und Apfel-Brandy-Chutney für einen Aufpreis von 14,99 € ergänzt werden. Im Classic Menü gibt's als Vorspeise Prosciutto-Birnen auf Zucchini-Carpaccio mit Parmesan, Rucola und Granatapfelkernen. Als Hauptgang wird Weihnachtliche Entenkeule an Rotkohl, dazu Kartoffelklöße, Honigkarotten und Thymiansoße serviert. Gekrönt durch das Dessert: Köstlicher Bratapfel mit Karamellsoße und einer Schoko-Cranberry-Mandelfüllung.   Das vegetarische Menü startet mit Rote-Beete-Carpaccio mit Meerrettichfrischkäse, Rucola und Granatapfelkernen, gefolgt von einem Gefüllten Kartoffelkloßbraten mit Maronen, dazu Honig-glasiertes Wintergemüse und eine pikante Soße und ebenfalls mit dem Köstlichen Bratapfel mit Karamellsoße und einer Schoko-Cranberry-Mandelfüllung gekrönt."

Die Fakten & Bestelldetails auf einen Blick: die Weihnachtsbox ist bestellbar ab Anfang November 2018, es gibt sie für 2, 4, 6 oder 8 Personen. Der Preis startet bei 44,99 € (Versand inklusive); als einmalige Lieferung. Erweiterung um Käseplatte für 14,99 €. Die Auslieferung der Kochboxen erfolgt am 20. und 21. Dezember 2018 (jeweils zwischen 8 und 18 Uhr). Die letzte Bestellmöglichkeit ist der 18. Dezember 2018.



Das Weihnachtsessen als Kochevent


Mir gefällt die Idee, eine Kochbox mit einem vorportionierten 3 Gänge Menü zu kreieren, wirklich richtig gut. Mithilfe der praktischen Box kann man das weihnachtliche Kochen zu einem tollen Event mit Freunden oder Familie machen. Egal ob ihr mit zwei, vier oder mehr Personen rechnet, ihr bekommt alle Zutaten, die für das Menü benötigt werden, portioniert und mit einer ausführlichen Schritt-für-Schritt-Kochanleitung nach Hause geliefert. Durch die präzise beschriebenen Arbeitsschritte gelingt auch dem größten Kochmuffel ein ziemlich beeindruckendes Weihnachtsdinner. Wer am Heiligabend an dem klassischen Kartoffelsalat mit Würstchen festhalten möchte, kann das Menü auch prima am ersten Weihnachtsfeiertag vorbereiten und servieren.

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎


*Werbung! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit HelloFresh entstanden. Ich wurde zur Präsentation der Boxen nach Hamburg eingeladen und dufte sie dort Probe kochen! Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Vielen Dank für einen schönen vorweihnachtlichen Abend im September und die schöne Zusammenarbeit!





[Rezept] Herbstliche Lachssuppe mit selbstgemachtem Lachs-Apfel-Frischkäse mit Friedrichs* (Werbung)

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Oh du goldener Herbst!


Ach du schöner Herbst! Nach einem wirklich herrlichen Sommer mit so viel Sonnenschein und tropischen Temperaturen, erwartet uns nun hoffentlich ein langer goldener Herbst. Auch wenn mir die Tage in der Hängematte und die lauen Sommerabende im Park schon fehlen, freue ich mich auch auf so manches in dieser schönen Verschnaufpause bevor der Winter wieder so richtig loslegt. Endlich kann man es sich zum Beispiel wieder mit einem Meer aus Kerzen am Abend auf der Couch gemütlich machen - ganz ohne schlechtes Gewissen, weil man ja draußen vielleicht ein paar Sonnenstrahlen verpassen könnte ;) Endlich dürfen die warmen Kuschelpullis ihren Sommerschlaf beenden und in die vorderen Reihen des Kleiderschranks umziehen. Endlich können wir uns wieder Freunde und Familie zum Soulfood-Dinner einladen - zu heißen Suppen, deftigen Eintöpfen und leckeren Schmorgerichten. Yummy!

Nachhaltiger Fischfang mit Friedrichs* (klick!)


Heute läute ich gemeinsam mit euch und der ersten hanseatischen Feinfisch-Manufactur Friedrichs* auch auf dem Blog den Herbst ein. Ich habe ein herbstliches Suppenrezept entwickelt, das ihr etwas später im Beitrag findet. Zunächst geht's aber auf einen kleinen Exkurs rund um nachhaltige Fischerei und wie Friedrichs* seinen Beitrag dazu leistet. Denn Fisch ist ein beliebtes, gesundes und gleichzeitig gefährdetes Nahrungsmittel. Seit Jahrtausenden ernähren sich die Menschen von Fisch und laut dem Marine Stewardship Council (kurz: MSC) stellt er heute noch immer für 2,6 Milliarden Menschen die wichtigste Nahrungsquelle dar. Umso wichtiger ist es deshalb, dass man Verantwortung für die Probleme des steigen Weltbevölkerungswachstums, der Überfischung und den Folgen des Klimawandels übernimmt. Es gilt, die natürlichen Ressourcen, die stark gefährdeten oder überfischten Fischbestände zu schützen. Friedrichs erkennt: "Nachhaltige Fischerei und ökologische Aquakultur leisten einen unverzichtbaren Beitrag, um die weltweiten Bestände zu schützen und langfristig zu erhalten." Einen Schritt hin zu kontrollierten Bedingungen machen Organisationen wie der MSC oder Naturland. Sie legen strenge Umweltkriterien fest, an die sich Produzenten, die ihre Gütesiegel tragen wollen, halten müssen. Bei Friedrichs* findet ihr deshalb eine Vielzahl von MSC- und ASC-zertifizierten sowie Naturland Bio-Produkten. Alle in diesem Beitrag zu sehenden Wildlachs Produkte (Kodiak Wildlachs smoked, Kodiak Wildlachs graved und Wildlachs Filetstück) tragen das MSC Siegel und sind reine Naturprodukte: "Gefangen wird er ausschließlich nach strikt limitierten Fangquoten - gemäß den strengen Richtlinien von Alaskas vorbildlichem Programm für eine nachhaltige Fischerei. Die Fische für den Kodiak Wildlachs smoked von FRIEDRICHS werden im offenen Meer vor der Insel Kodiak gefangen, wenn ihr Fleisch den idealen Reifegrad erreicht hat und äußerst schmackhaft ist („ocean caught“). Die Lachse werden im sogenannten Trolling-Verfahren besonders schonend einzeln an der Angel aus dem Meer gezogen." Seine typische tief-rote Fleischfarbe verdankt er übrigens seiner Leibspeise: Krustentiere wie z.B. Garnelen. ;)

© Die Grafiken des MSC-Siegels und des Fanggebiets wurden mir von Friedrichs* zur Verfügung gestellt

Das Rezept für eine herbstliche Lachssuppe




Und so wird's gemacht (6 Personen):

 1 Zwiebel ∣ 1 daumengroßes Stück Ingwer ∣ 4 Knoblauchzehen
1 Bund Staudensellerie ∣ 2-3 Stangen Lauch ∣ 2 Liter Gemüsebrühe
400 g passierte Tomaten ∣  den Saft von 2 Limetten ∣ 2 TL Zimt ∣ 2 TL Muskat (gemahlen)
3 Lorbeerblätter ∣ Salz + Pfeffer ∣ 300 ml Sahne ∣ 1 kleine Chillischote
480-500 g Wildlachs (z.B. das Wildlachs Filetstück oder den Kodiak Wildlachs smoked von Friedrichs*)

Zunächst werden die Zwiebel, der Ingwer und die Knoblauchzehen geschält und fein gehackt. Nun dünstet ihr alles in etwas Butter in einem großen Topf an. Anschließend den Sellerie und Lauch gut waschen und in ca. 0,5 cm breite Ringe schneiden. Das Gemüse ebenfalls kurz mit andünsten und anschließend alles mit der Gemüsebrühe aufgießen. Auf mittlerer Flamme das Ganze nun ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend die passierten Tomaten, den Saft der Limetten, Zimt und Muskat hinzugeben und alles mit dem Pürierstab ordentlich zerkleinern. Schließlich die Suppe noch einmal mit den Lorbeerblättern, der Sahne und der kleinen Chillischote aufkochen.

Den ganz besonderen Pfiff verleiht der Suppe der "nach alter Familientradition in eigenes für Friedrichs* entwickelten Räucherofen 12 Stunden gleichmäßig über Buchenholz geräucherte"  Wildlachs. Weil der Fisch bereits veredelt ist, sollte er nicht allzu lange in der Suppe mit gegart werden. Am besten schneidet ihr das Filetstück in mundgerechte Stücke (oder greift zu den bereits vorgeschnittenen Scheiben) und arrangiert sie auf einem kleinen Vorlegeteller für jeden Gast direkt am Platz. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern so kann auch Jede_r individuell entscheiden, wann und mit wie viel Lachs man die Suppe aufpeppen möchte. Bei meinem kleinen Herbstdinner waren übrigens auch bekennende Fisch-Skeptiker anwesend. Und im Nachhinein haben alle gesagt, wie gut es ihnen geschmeckt hat und wie toll sie die Idee fanden, den Lachs selbst portionieren und in den Beilagen probieren zu können.

Zu diesen Beilagen zählte übrigens auch ein selbstgemachter Lachs-Apfel-Frischkäse, der bei meinen Gästen so richtig gut ankam. O-Ton: "Die perfekte, frische Ergänzung zu Suppe, Lachs und Brot!" Tatsächlich ist dieser Dip auch blitzschnell zubereitet und kann auch ganz spontan noch angerührt werden. Das Rezept dafür könnt ihr euch ab sofort in meinen Instagram Stories Highlights (klick!) anschauen.

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎

*Werbung! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Friedrichs entstanden. Mir wurden die Produkte für die Erstellung dieses Beitrags kostenfrei zur Verfügung gestellt! Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Vielen Dank für die schöne Zusammenarbeit!




[Rezept] Feigen zum Frühstück - Porridge mit Pistazien

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Für Frühaufsteher und Frühstücksmuffel: Haferflocken


Frühstücksmuffel, aufgepasst! Wer morgens nur schwer aus dem Bett kommt oder die morgendliche Zeit Zuhause lieber unter der Dusche als am Küchentisch verbringt, der verzichtet oft auf ein ordentliches Frühstück. Stattdessen tut's dann der Apfel im Auto, der Automatenkaffee vom Bäcker oder ein Becher Joghurt im Büro. Abhilfe schaffen da Leckereien, die man am Vorabend vorbereiten und am Morgen ohne großen Aufwand genießen kann. Der Klassiker: Overnight Oats. So einfach wie genial! Haferflocken werden am Abend eingeweicht, quellen über Nacht und können am nächsten Morgen direkt verputzt werden. Im Gegensatz zu Haferschleim und Porridge bleibt der Ofen bei der Zubereitung aus! Hafer ist außerdem eine der gesundesten Getreidesorten und lockt mit einem hohen Eiweißanteil, komplexen Kohlenhydrate, Ballaststoffen und essentielle Spurenelemente. Außerdem machen die Haferflocken länger satt als beispielsweise ein Toast zum Frühstück und liefern länger Energie. Wenn man die Overnight Oats dann noch mit ein paar Vitaminen, Kernen oder Nüssen toppt, steht dem perfekten Start in den Tag nichts mehr im Wege.


Das Rezept für Overnight Oats mit Feigen und Pistazien






Und so wird's gemacht (1 Portion):

30-50 g Haferflocken ∣ 60-100 ml Milch oder Hafermilch
2 frische Feigen ∣ 1 TL Honig oder Agavendicksaft (je nach Süßbedarf)
25 g zerstoßene Pistazienkerne ∣ 1 Prise Zimt

Die Haferflocken (ich benutze gern die kernigen) zusammen mit dem Zimt, der Milch und dem Honig (oder als vegane Alternativen Hafermilch und Agavendicksaft) in ein verschließbares Glas geben und alles miteinander vermengen. Nun die Pistazienkerne grob zerstoßen und entweder vor dem Einweichen hinzugeben oder am Morgen frisch darüber streuen. Ich greife übrigens gern auch zu den gesalzenen Pistazienkernen, weil ich die Kombination der süßen Feigen mit den salzigen Pistazien mag. Die Feigen werden gewaschen, gewürfelt und ebenfalls entweder über Nacht mit eingeweicht oder am Morgen frisch hinzugegeben. Fertig!




Ich mische mir übrigens regelmäßig in einem großen Glas allerlei Samen und Kerne und habe so immer ein knuspriges Topping zur Hand - nicht nur toll für Overnight Oats, sondern auch für Müsli, Joghurt & Co. Hinein kommen bei mir Lein- und Chiasamen, Buchweizen, Amaranth, Sonneblumenkerne und Sesam.

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎





[Rezept] Hallo Herbst - Pflaumenmus aus dem Ofen

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Hallo Herbst! - Hallo hausgemachtes Pflaumenmus!


Es gibt doch so Rezepte, die immer untrennbar mit jemand besonderem verbunden sein werden. Zum Beispiel das Schollenfilet, das nur meine verstorbene Oma so perfekt zubereiten konnte, dass ich mich auf jeder Fahrt zur Nordsee schon darauf gefreut habe. Oder der Kartoffelsalat meiner anderen Oma, nach dem mein Cousin geradezu verrückt ist. Oder die Bolognese von meinem Papa, der sonst eigentlich nie den Kochlöffel schwingt. Oder Mamas liebster süße Frühstücksaufstrich: Pflaumenmus. In meinen Kindertagen hatte sie selbiges meistens ganz für sich. Am Frühstückstisch machte ihr das süße Mus niemand streitig - mein Bruder, Papa und ich waren eher Team Marmelade oder Schokocreme ;) Wie das mit den Geschmäcker aber eben so ist, ändern sie sich im Laufe der Jahre. Und mittlerweile verirrt sich ab und zu auch mal ein Gläschen Pflaumenmus in meinen Kühlschrank. Bislang habe ich mich aber noch nie daran getraut, es selbst zu machen. Bis vor ein paar Tagen.

Das Rezept für Pflaumenmus aus dem Ofen




Und so wird's gemacht (1 Glas, ca. 250 ml):

> 1 kg Zwetschgen (gewaschen, entsteint und halbiert) ∣
100 g brauner Zucker ∣ 1 Zimtstange ∣ 2-3 Zwetschgenkerne ∣
der Saft einer halben Zitrone

Die Zwetschgen müssen einige Stunden ziehen, deshalb beginnt mit der Zubereitung am besten am Vorabend. Hierfür wascht ihr etwas mehr als 1 kg Zwetschgen, entkernt und halbiert sie. Dann legt ihr sie in einer feuerfesten Auflaufform aus und gebt den Zucker, die Zimtstange, die Kerne und den Saft der halben Zitrone hinzu. So lasst ihr die Früchte am besten über Nacht ziehen.

Am nächsten Morgen wird der Backofen auf 150° C (Umluft) vorgeheizt und die Zwetschgen werden auf mittlerer Stufe ca. 1,5-2 Stunden "gebacken". Auch wenn's erstmal ungewöhnlich klingt: bitte während der Zeit im Ofen das Fruchtmus nicht umrühren! Erst in den letzten 5-10 Minuten darf fleißig drauf los gerührt werden. Anschließend die Zimtstange und die Zwetschgenkerne herausnehmen und das Pflaumenmus grob pürieren. Dann kann es in sterile Gläser abgefüllt werden. Fertig!

Tipp: Wer mag, kann auch noch etwas Kardamom und Nelken hinzugeben! Wenn ihr die Zimtstange und die Nelken in einem Teebeutel verstaut, erleichtert es euch nach dem Einkochen das Entfernen der Gewürze.

Das Rezept ist ausgelegt auf ein Glas frisches Pflaumenmus. Natürlich ist es effizienter, wenn ihr direkt die doppelte oder drei-, vier-, fünffache Menge Zwetschgen verarbeitet und vielleicht eurer Mama, den Lieblingsnachbarn oder -kollegen eine Freude macht ;) Bei einer Menge von 3-5 kg Zwetschgen erhöht sich die Zeit im Ofen auf 2-3 Stunden.
Alles Liebe,
eure Anne
♥︎





[Rezept] Besondere Beilage süß & herzhaft - Kartoffel Gratin mit Feigen und Knoblauch

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Vom Nebendarsteller zum Hauptakteur - besondere Beilagen


Geht's euch auch so wie mir, dass bei euch eigentlich immer die gleichen Sättigungsbeilagen auf den Tisch kommen? Eben die Küchen-Klassiker wie Nudeln oder gekochte Kartoffeln. Zu Geschnetzeltem auch mal Spätzle. Bei besonderen Anlässen Klöße oder Knödel. Für asiatische Gerichte natürlich Reis. Und vielleicht mal ein Püree oder Stampf aus Süßkartoffeln oder Erbsen. Einen großen Bogen habe ich bislang jedenfalls immer um Gratins gemacht. Warum? Das weiß ich selbst gar nicht so genau. Vielleicht, weil sie mir als Beilage irgendwie immer zu mächtig erschienen. Kartoffelscheiben, die fröhlich in Sahne schwimmen, sind schließlich nicht unbedingt etwas für die schlanke Linie. Aber wer sagt denn, dass Gratins sich als Sättigungsbeilage immer nur im Hintergrund halten müssen? Ich finde, man kann sie auch genauso gut zum Hauptgericht umfunktionieren. Und da darf's dann doch bestimmt auch mal eine ungewöhnliche Kombination sein, oder?




Kartoffeln und Feigen - klingt komisch, ist köstlich


Habt ihr schonmal ein Kartoffel Gratin mit Feigen probiert? Nein? Ich bis vor ein paar Tagen auch nicht. Dann stand ich in meiner Küche - zur Linken lagen die Kartoffeln, zur Rechten die Feigen. Ob das passt? Ich sage euch: Knallerkombi! Die Süße der Feigen harmoniert toll mit den Kartoffeln, dem Knoblauch und den Lauchzwiebeln. Gratiniert mit ein wenig Gruyère wird's noch besser.



Das Rezept für Kartoffel Gratin mit Feigen und Knoblauch



Und so wird's gemacht (2-4 Portion):

200 ml Sahne ∣ 250 ml Milch ∣ Salz + Pfeffer + Muskat
3 Lauchzwiebeln ∣ 2 Knoblauchzehen ∣ 500-600 g festkochende Kartoffeln
5 frische Feigen ∣ 50 g geriebener Käse ∣ Butter zum Einfetten der Form

Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Zunächst werden die Sahne und die Milch mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat vermengt und anschließend in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren aufgekocht, bis die Masse etwas dickflüssiger ist. In der Zwischenzeit können die Lauchzwiebeln gewaschen, in kleine Ringe geschnitten und anschließend in die Sahne-Milch-Mischung gegeben werden. Nun die Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden. Schnell und präzise geht's mit einem Küchenhobel. Auch die beiden Knoblauchzehen werden geschält und ebenfalls in Scheiben geschnitten. Anschließend die Feigen waschen, das harte obere Ende ab- und die Früchte ebenfalls in Scheiben schneiden. Eine mittelgroße, ofenfeste Auflaufform mit etwas Butter einfetten und nun abwechselnd die Kartoffel-, Knoblauch- und  Feigenscheiben fächerförmig in die Form schichten. Schließlich die Milch-Mischung gleichmäßig über die Form verteilen und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Nun muss das Gratin für ca. 20-30 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene gebacken werden. Fertig!

Tipp: Wer es lieber mild mag, greift beim Käse ganz einfach zu einem jungen Gouda. Bei wem es aber auch gern ein bisschen würziger sein darf, der kann genauso gut Emmentaler oder sogar einen Gruyère benutzen. Ich liebe diese Kombination!

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎