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[Rezept] Sommer Konfitüre - Johannisbeere Melonen Marmelade

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Sommerliches Super Duo - Johannisbeere und Melone!


Ich finde es einfach herrlich, in der Sommerzeit im Garten all die heimischen Früchte und das selbst angebaute Gemüse zu ernten. Neben Erdbeeren, Gurken oder auch Himbeeren, gibt das Obst- und Gemüsebeet alljährlich auch viele, viele Johannisbeeren her. Die kleinen saueren Beerchen eigenen sich meiner Meinung nach nun nicht unbedingt zum eimerweisen Wegnaschen. Aber man sie ganz wunderbar weiterverarbeiten. Zum Beispiel in Form von Kuchen und Cookies. Oder als Sirup, Saft und eben auch als Marmelade. Und diesem Jahr durfte bei mir neben den Johannisbeeren noch eine - auf den ersten Blick vielleicht erstmal unerwartete - Zutat mit ins Glas: Wassermelone!

Was erst einmal nach einer ungewöhnlichen Kombi klingt, erweist sich aber als sommerliches Super Duo. Die herbe Säure der roten Johannisbeeren harmoniert meiner Meinung nach nämlich ganz prima mit dem Aroma der Wassermelone. Abgefüllt in ein paar hübsche Einmachgläser und versehen mit einem handgemachten Etikett, macht die Johannisbeere Melonen Marmelade auch eine gute Figur als kleines Gastgeschenk zur nächsten Sommerparty. Ich habe mir zu diesem Zweck ein kleines Etikett in Photoshop zurecht gebastelt, das ihr euch sehr gern am Ende des Beitrags herunterladen könnt. Skaliert die Größe der Kreise einfach so weit rauf oder runter, bis ihr die gewünschte Größe erreicht. Wenn ihr sie nicht wie ich auf das Glas kleben wollt, könnt ihr sie auch auf dem Deckel anbringen oder an einem hübschen Band um das Glas knoten.

Heute ess' ich mal vegan - Karin von Lisbeths

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Es ist mal wieder Sonntag - ein ganz besonders heißer obendrein! Hier in Berlin (genauer gesagt auf der Terrasse meines Elternhauses - in unserem Dachgeschoss-Glutofen gart man beim bloßen Nichtstun) messen wir 37 ° C im Schatten! Trotzdem möchte ich es natürlich nicht versäumen, euch den dritten Beitrag zum Blogevent (klick!) vorzustellen. Heute hat sich Karin von Lisbeths Cupcakes & Cookies (klick!) an einem veganen Rezept probiert. Das Ergebnis ist eine Pomegranate Rasberry & Thyme Jam geworden, auf gut deutsch: Granatapfel Himbeer Marmelade mit Thymian (klick!). Wie ich euch ja schon in meinem ersten Wochenbericht erzählt habe, ist Marmelade mein zur Zeit meist verzehrtes Frühstücksutensil. Dieses fruchtig frische Marmelädchen passt also ganz wunderbar in meinen aktuellen Speiseplan.


Und nun wieder ein paar Worte zur aktuellen Autorin und ihrem Blog. Die Betonung liegt hierbei auf ein paar Worte, denn über Lisbeths könnte ich mich stundenlang auslassen. Es ist nämlich einer meiner allerliebsten Lieblingsfoodblogs. Karin schreibt mit so viel Liebe und Hingabe über allerlei Köstlichkeiten, dass ich immer wieder sehnsüchtig auf neue Post aus ihrer Küche warte. Dabei finden sich sooo viele tolle Beiträge über Cookies, Cupcakes, Desserts, DIY, Eis, Kleingebäck, Kuchen, Macarons, Gugls, (Motiv)Torten und Patisserie. Ganz besonders bezaubernd ist einer von Karins aktuellen Beiträgen, in dem es vorrangig um Cantuccini con il limone gehen sollte. Die heimliche Hauptrolle spielt aber eine entzückende Elfjährige mit Namen Evi (klick!). Klickt euch unbedingt mal rüber und ihr werdet verstehen, warum ich Karins Posts so herzerwärmend und lesenswert finde. Obendrein sind ihre Bilder auch immer wieder ein Hochgenuss. Diese Fondant Ostereier (klick!) hat Karin zum Beispiel in allerliebstem Rosa verziert und in Szene gesetzt. Ganz große Zuckerwattepastell-Liebe!

Ich danke dir tausend Mal für diesen schönen Beitrag und die tollen Bilder, liebste Karin! Und natürlich auch nochmal dafür, dass du mich trotz so viel Stress unterstützt hast. Einen  ♥-igen Gruß aus dem heißen Berlin!

Ich geh' jetzt mal wieder fröhlich in der Sonne zerfließen und wünsche euch einen schönen Sonntag,
eure Anne


Alle Bilder der Pomegranate Rasberry & Thyme Jam © Karin Buhl

Ein sommerlicher Vorgeschmack - Apfel-Mango-Marmelade

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Nach der geschlossenen Wolkendecke der vergangenen Tage, hatten wir hier in Berlin gestern endlich wieder Sonnenschein und nächste Woche Mittwoch sollen wir sogar bis zu 28 °C bekommen. Das lässt uns doch schon irgendwo dahinten in der Ferne den Sommer erahnen (auch wenn's im Moment fröhlich vor sich hin gießt...ähem) :) Jippi, ich freu' mich! Ich bin nämlich ein richtiges Sommerkind. Nicht nur, weil ich in der wärmsten Jahreszeit Geburtstag habe. Ich liebe es, wenn man über das T-Shirt keine Jacke mehr drüber ziehen muss. Wenn die Sommersprossen auf der Nase Hochkonjunktur haben und die Nächte warm sind. Ich liebe es, offene Sandalettchen zu tragen und die bunt lackierten Fußnägel dazu. Kurzum: Sommer ist klasse und ich kann ihn kaum erwarten. Deshalb habe ich jetzt schonmal ein kleines bisschen Sommer im Glas eingekocht. Diese Apfel-Mango-Marmelade schmeckt nämlich zauberhaft frisch und fast schon wie ein alkoholfreier Cocktail in der Strandbar. Mjammi!

Wir brauchen für ca. 3 Gläser:

1 reife Mango
2 faustgroße Äpfel
250 g Gelierzucker 2:1
1 Btl Vanillezucker


Zunächst wird die Mango geschält und das Fruchtfleisch vom Kern herunter geschnitten. Selbiges würfelt ihr grob mir dem Messer. Achtete darauf, dass die Mango wirklich schon schön reif ist. Lasst sie zur Sicherheit ruhig noch ein paar Tage liegen. Anschließend schält ihr die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet ihn ebenfalls in kleine Würfel. Erhitzt die Früchte nun zusammen mit dem Gelierzucker (ich habe nur einen halben Beutel genommen) und dem Vanillezucker in einem kleinen Topf. Lasst die Marmelade ca. 10 Minuten unter ständigem Rühren einkochen und füllt sie dann in die Marmeladengläser, die ihr vorher mit kochendem Wasser ausspülen solltet, ab. Fertig!

Nach der Quittenmarmelade im Oktober (klick!) und der Erdbeer-Rhabarber-Marmelade (klick!) vor ein paar Wochen, versüßt uns jetzt dieser Apfel-Mango-Traum das Frühstück!

Habt einen schönen Sonntag, eure Anne


Endlich wieder Rhabarberzeit - Erdbeer-Rhababer Marmelade (Strawberry-Rhubarb Jam)

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Nun ist es ja mit dem Rhabarber so eine Sache - er ist nicht jedermans Geschmack! Früher war's auch nicht meiner! Damals haben ihn mir die Öko-Nachbarskinder verleidet! Mein Elternhaus liegt nämlich in einer ebenso ruhigen wie grünen Gegend. Meine Kindheit habe ich unweit von Wald, Feldern und Wasser verbracht. Ich sehe eure stirnrunzelnden Gesichter quasi vor mir: jawoll, sowas findet man auch in Berlin durchaus! ;) Na jedenfalls war es früher so Gang und Gebe, dass wir mit den Nachbarskindern immer über die Felder und Wiesen flitzten und uns das ganze begrünte Terrain zu eigen machten. Ein riesiger Spielplatz und Erlebnispark war das damals für uns. Man konnte wunderbar auf Bäumen rumklettern, Behausungen in eben jenen bauen und Äpfel direkt vom Wegesrand pflücken und verspeisen. Ebenso übrigens auch den Rhabarber, den irgendein Nachbar irgendwann mal im Feld angepflanzt hatte! Wer jetzt die Augenbraue hebt und sich fragt "Roher Rhabarber?", tut ganz recht daran. Igitt! Die Nachbarskinder der Öko-Familie, die hinten auf der linken Seite wohnten, vertraten nämlich die legere Meinung ihrer Eltern zu rohem Obst und Gemüse. Wie wir als Kinder so durch die nähere Umgebung streiften, kam es im Frühling nicht selten vor, dass sich die Öko-Kinder eine Stange Rhabarber aus der Erde zogen, sie vom gröbsten Dreck befreiten und genüsslich auf ihr rumkauten. Unerfahren wie ich nun einmal war, wollte ich das auch mal probieren - und verabscheute seitdem Rhabarber bis in die Teenagertage! Ich persönlich finde ja, roher Rhabarber ist ungefähr so genussvoll zu verspeisen wie roher Spargel oder rohe Kartoffeln. Nämlich am besten gar nicht! Entgegen einiger Meinungen soll er zwar im Rohzustand auch nicht giftig sein (die Oxalsäure schadet allerdings wohl dem Zahnschmelz und besonders Menschen mit Rheuma, Athritis und Athrose wird davon abgeraten), aber schmackhaft ist für mich nun wirklich etwas anderes.


Seitdem ich allerdings herausgefunden habe, wie lecker Rhabarber in verarbeiteter Form sein kann, liiiiebe ich das Knöterichgewächs! Jahr für Jahr kann ich es kaum erwarten, dass die grün-roten Stangen wieder in den Supermarktregalen liegen. Den Rhabarber in der Nachbarschaft meiner Eltern gibt's nämlich leider nicht mehr. An der Stelle, wo er einmal wuchs, wuchert jetzt wild das Unkraut! Ein absoluter Dauerbrenner unter meinen liebsten Rhabarbergerichten ist neben Kuchen aller Art diese leckere Erdbeer-Rhababer Marmelade! Deshalb möchte ich das Rezept heute gern mit euch teilen :)


Zunächst werden die Erdbeeren gründlich unter kaltem Wasser gewaschen, von den Stielen befreit und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend schneidet ihr vom Rhabarber die Enden ab, schält ihn und schneidet ihn ebenfalls in feine Stücke! Die Mengenangaben für beides beziehen sich auf das Gewicht der fertigen Fruchtstücke. Nun erhitzt ihr die Stückchen inklusive des Zitronensafts und des Gelierzuckers in einem Topf bei starker Hitze. Bringt die Masse zum Kochen und lasst sie sprudelnd und unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten kochen. Anschließend füllt ihr die Marmelade gleichmäßig in die zuvor heiß ausgespülten Gläser (ich habe vor einiger Zeit diese Sturzgläser mit weißem Deckel bei Amazon bestellt klick!). Dreht nun die Deckel drauf und stellt die verschlossenen Gläser für ca. 10 Minuten auf den Kopf, so sammeln sich die Fruchtstücke nicht am Boden und es entsteht ein leichter Unterdruck. Nun müsst ihr die Marmelade ordentlich abkühlen und fest werden lassen. Fertig!


Anbei liefere ich euch noch ein paar einfache aber hübsche Verpackungsideen für eure neue Lieblingsmarmelade, die man nämlich auch wunderbar verschenken kann :) Der Klassiker in Sachen Konfitüre-Kleidchen sind ja vorgedruckte Etiketten zum Selbstausfüllen. Auch bei mir sind wieder einige der hübschen Aufkleber des moses-Verlags zum Einsatz gekommen, die ihr bereits aus diesem Post kennt (klick!). Außerdem habe ich aus verschiedenen Stoffen jeweils einen Kreis von ca. 13 cm Durchmesser ausgeschnitten, selbigen mittels eines handelsüblichen Küchengummis auf dem Deckel fixiert und mit einem dekorativen Band festgebunden. Hierzu eignet sich nicht nur Dekoband (ca. 10 mm breit), sondern auch rustikale Paketschnur oder rotweiße Kordel. Zu guter Letzt habe ich mir niedliche Etiketten aus weißem Tonkarton, doppelseitigem Klebeband und rotweißem Masking Tape (dekorativ bedrucktes Klebeband) selbst gebastelt. Dazu schneidet ihr einfach einen ca. 6 x 2 cm großen Pappstreifen zu, beschriftete ihn und klebt ihn mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband am Marmeladenglas fest. Anschließend schneidet ihr zwei Streifen von jeweils 6 cm Länge vom Maskin Tape (zum Beispiel von hier klick!) ab und klebt es am oberen und unteren Rand des weißen Papieretikettes fest. Fertig! Die kleinen Holzerdbeeren habe ich schon vor einiger Zeit mal beim DEPOT gekauft. Als Verzierung für die Marmelade habe ich lediglich mittels einer Lochzange ein kleines Loch am oberen Rand der Erdbeere gestanzt, den jeweiligen Faden hindurch gefädelt und festgebunden.


Was sind eure liebsten Rhabarberrezepte? Ich werde auf jeden Fall bis Juni (dann endet die Saison nämlich offiziell) auch noch einen Kuchen oder eine Tarte aus dem säuerlich-fruchtigen Gemüse backen. Oder eine Rhabarberschorle ansetzen. Oder koche ein Rhabarberkompott ein. Oder, oder, oder :) Es gibt so viele zolle Verarbeitungsmöglichkeiten, von denen ich so viele wie möglich ausprobieren und mit euch teilen werde.

Habt einen schönen Start in die neue Woche und alles Liebe, eure Anne

Quittenmarmelade mit Vanille und Zimt

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Vor einiger Zeit bin ich durch einen glücklichen Zufall zu einem Korb voll gartenfrischer Quitten gekommen. Ich gestehe, das war meine erste Begegnung mit diesem knubbeligen Obst. Das Erste, was mir auffiel: eine auffallende Ähnlichkeit zu Äpfel und Birnen. Scharfsinnig beobachtet, nicht wahr? Tatsächlich habe ich wirklich noch nie Quitte gegessen und schon gar nicht selber verarbeitet. Willkommen zu Anne Experimentierstunde! Ich würde den Geschmack wirklich recht nach bei Apfel und Birne verorten (Achtung! Nicht für den Rohverzehr geeignet). Schließlich entschied ich mich, Marmelade aus den Quitten zu machen. Die Sache mit dem Zimt habe ich einfach ausprobiert, in meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich mir: Äpfel und Zimt passen wunderbar, dann werden es die Quitten auch vertragen. Tatsächlich war das ein guter Einfall und das Ergebnis schmeckt wunderbar. 


Wir brauchen neben einem Topf und einem Stabmixer:

etwa 5 Sturzgläser 230 ml
ca. 1 kg Quitten (entkernt und klein geschnibbelt)
ca. 1 l Wasser
500 g Gelierzucker 2:1
Vanillearoma
Zimt

Die Quitten ordentlich waschen und von der pelzigen Schicht befreien. Anschließend entkernen und klein schneiden - Vorsicht! Die Biester sind wirklich steinhart. Das ist eine Arbeit, die man durchaus an eine männliche Küchenhilfe abgeben kann ;)


Nun die Quittenstücke in 1-1 1/2 Liter Wasser (alle Früchte sollten bedeckt sein) gar kochen. Erfahrungsgemäß dauert das so etwa 20-30 Minuten. Anschließend die gar gekochten Quitten abgießen und grob mit einem Stabmixer pürieren. Wer keine Fruchtstückchen in seiner Marmelade mag, püriert die Früchte gründlich und passiert die dann durch ein Sieb. Das Fruchtmus mit dem Vanillearoma, Zimt (die Menge je nach Belieben, zwei TL erzeugen eine ganz dezente Note) und Gelierzucker vermengen. Nun alles erneut erhitzen und ca. drei Minuten ordentlich aufkochen. Die Sturzgläser heiß ausspülen und anschließend die Marmelade einfüllen, Deckel drauf und kurze Zeit auf den Kopf stellen. Fertig! Ich war selbst ein wenig überrascht, dass ich am Ende fünf Gläser füllen konnte. Etwas viel, um es allein zu vernichten. Also habe ich kurzerhand meine Familie mit den Marmeladengläsern beglückt. Eines haben wir natürlich behalten - zum Eigenverzehr.
Habt ihr schon einmal Quitten verarbeitet und was ist dabei euer Lieblingsrezept?

Alles Liebe, eure Anne