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[Rezept] Feigen zum Frühstück - Porridge mit Pistazien

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Für Frühaufsteher und Frühstücksmuffel: Haferflocken


Frühstücksmuffel, aufgepasst! Wer morgens nur schwer aus dem Bett kommt oder die morgendliche Zeit Zuhause lieber unter der Dusche als am Küchentisch verbringt, der verzichtet oft auf ein ordentliches Frühstück. Stattdessen tut's dann der Apfel im Auto, der Automatenkaffee vom Bäcker oder ein Becher Joghurt im Büro. Abhilfe schaffen da Leckereien, die man am Vorabend vorbereiten und am Morgen ohne großen Aufwand genießen kann. Der Klassiker: Overnight Oats. So einfach wie genial! Haferflocken werden am Abend eingeweicht, quellen über Nacht und können am nächsten Morgen direkt verputzt werden. Im Gegensatz zu Haferschleim und Porridge bleibt der Ofen bei der Zubereitung aus! Hafer ist außerdem eine der gesundesten Getreidesorten und lockt mit einem hohen Eiweißanteil, komplexen Kohlenhydrate, Ballaststoffen und essentielle Spurenelemente. Außerdem machen die Haferflocken länger satt als beispielsweise ein Toast zum Frühstück und liefern länger Energie. Wenn man die Overnight Oats dann noch mit ein paar Vitaminen, Kernen oder Nüssen toppt, steht dem perfekten Start in den Tag nichts mehr im Wege.


Das Rezept für Overnight Oats mit Feigen und Pistazien






Und so wird's gemacht (1 Portion):

30-50 g Haferflocken ∣ 60-100 ml Milch oder Hafermilch
2 frische Feigen ∣ 1 TL Honig oder Agavendicksaft (je nach Süßbedarf)
25 g zerstoßene Pistazienkerne ∣ 1 Prise Zimt

Die Haferflocken (ich benutze gern die kernigen) zusammen mit dem Zimt, der Milch und dem Honig (oder als vegane Alternativen Hafermilch und Agavendicksaft) in ein verschließbares Glas geben und alles miteinander vermengen. Nun die Pistazienkerne grob zerstoßen und entweder vor dem Einweichen hinzugeben oder am Morgen frisch darüber streuen. Ich greife übrigens gern auch zu den gesalzenen Pistazienkernen, weil ich die Kombination der süßen Feigen mit den salzigen Pistazien mag. Die Feigen werden gewaschen, gewürfelt und ebenfalls entweder über Nacht mit eingeweicht oder am Morgen frisch hinzugegeben. Fertig!




Ich mische mir übrigens regelmäßig in einem großen Glas allerlei Samen und Kerne und habe so immer ein knuspriges Topping zur Hand - nicht nur toll für Overnight Oats, sondern auch für Müsli, Joghurt & Co. Hinein kommen bei mir Lein- und Chiasamen, Buchweizen, Amaranth, Sonneblumenkerne und Sesam.

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎





[Rezept] Hallo Herbst - Pflaumenmus aus dem Ofen

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Hallo Herbst! - Hallo hausgemachtes Pflaumenmus!


Es gibt doch so Rezepte, die immer untrennbar mit jemand besonderem verbunden sein werden. Zum Beispiel das Schollenfilet, das nur meine verstorbene Oma so perfekt zubereiten konnte, dass ich mich auf jeder Fahrt zur Nordsee schon darauf gefreut habe. Oder der Kartoffelsalat meiner anderen Oma, nach dem mein Cousin geradezu verrückt ist. Oder die Bolognese von meinem Papa, der sonst eigentlich nie den Kochlöffel schwingt. Oder Mamas liebster süße Frühstücksaufstrich: Pflaumenmus. In meinen Kindertagen hatte sie selbiges meistens ganz für sich. Am Frühstückstisch machte ihr das süße Mus niemand streitig - mein Bruder, Papa und ich waren eher Team Marmelade oder Schokocreme ;) Wie das mit den Geschmäcker aber eben so ist, ändern sie sich im Laufe der Jahre. Und mittlerweile verirrt sich ab und zu auch mal ein Gläschen Pflaumenmus in meinen Kühlschrank. Bislang habe ich mich aber noch nie daran getraut, es selbst zu machen. Bis vor ein paar Tagen.

Das Rezept für Pflaumenmus aus dem Ofen




Und so wird's gemacht (1 Glas, ca. 250 ml):

> 1 kg Zwetschgen (gewaschen, entsteint und halbiert) ∣
100 g brauner Zucker ∣ 1 Zimtstange ∣ 2-3 Zwetschgenkerne ∣
der Saft einer halben Zitrone

Die Zwetschgen müssen einige Stunden ziehen, deshalb beginnt mit der Zubereitung am besten am Vorabend. Hierfür wascht ihr etwas mehr als 1 kg Zwetschgen, entkernt und halbiert sie. Dann legt ihr sie in einer feuerfesten Auflaufform aus und gebt den Zucker, die Zimtstange, die Kerne und den Saft der halben Zitrone hinzu. So lasst ihr die Früchte am besten über Nacht ziehen.

Am nächsten Morgen wird der Backofen auf 150° C (Umluft) vorgeheizt und die Zwetschgen werden auf mittlerer Stufe ca. 1,5-2 Stunden "gebacken". Auch wenn's erstmal ungewöhnlich klingt: bitte während der Zeit im Ofen das Fruchtmus nicht umrühren! Erst in den letzten 5-10 Minuten darf fleißig drauf los gerührt werden. Anschließend die Zimtstange und die Zwetschgenkerne herausnehmen und das Pflaumenmus grob pürieren. Dann kann es in sterile Gläser abgefüllt werden. Fertig!

Tipp: Wer mag, kann auch noch etwas Kardamom und Nelken hinzugeben! Wenn ihr die Zimtstange und die Nelken in einem Teebeutel verstaut, erleichtert es euch nach dem Einkochen das Entfernen der Gewürze.

Das Rezept ist ausgelegt auf ein Glas frisches Pflaumenmus. Natürlich ist es effizienter, wenn ihr direkt die doppelte oder drei-, vier-, fünffache Menge Zwetschgen verarbeitet und vielleicht eurer Mama, den Lieblingsnachbarn oder -kollegen eine Freude macht ;) Bei einer Menge von 3-5 kg Zwetschgen erhöht sich die Zeit im Ofen auf 2-3 Stunden.
Alles Liebe,
eure Anne
♥︎