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[Rezept] Knallpinkes Zweierlei - Rote Bete Suppe mit Walnuss (vegetarisch) & Rote Bete Brotaufstrich (vegan)

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Regional & Saisonal: Zwei Rezepte mit gesunder Roter Bete 


Im Winter ist es manchmal eine Herausforderung, auf all die süßen Sommerfrüchte zu verzichten und auf dem Wochenmarkt stattdessen regional und saisonal einzukaufen. Dabei kann man mit all den Kohl-, Rüben- und Bete-Sorten doch auch so vielfältig Feines zaubern. Ich möchte heute mal wieder eine Lanze für die Rote Bete brechen. Mit ihren hochkonzentrierten Antioxidantien und vielen Vitaminen ist die rote Knolle nicht nur sehr gesund, sondern auch vielseitig einsetzbar. Für euch gibt's heute eine ganz einfache Rechnung: ein Topf +  ein paar Knollen Rote Bete = zwei leckere Rezepte! Das klingt doch fair, oder? ;) Da lohnt es dann auch, sich so richtig schön mit dem Betanin (dem roten Farbstoff der Roten Bete) einzusauen. Prinzipiell gilt immer: Handschuhe und Schürze schützen die Hände und die Kleidung vor knallpinkem Permanentmakeup. Übrigens sollte man beim Servieren und Verzehren der Suppe vielleicht auch lieber die schneeweiße Tischdecke im Schrank lassen. Also rein hypothetisch. Hab' ich gehört. Ist ja nicht so, als hätte ich mir beim Fotografieren selbige eingesaut... :D

[Rezept] Seelenwärmer für kalte Tage - Rote Bete Suppe mit Kartoffeln

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"Wenn ich mal groß bin..."


Habt ihr auch so Wünsche à la "Wenn ich mal groß bin..."? Ich sag' zum Beispiel häufiger: "Wenn ich mal groß bin, möchte ich in einer Wohnung mit Balkon leben (weil meine derzeitige Wohnung zwar der Knaller ist aber eben keinen hat), ...möchte ich einen Trockner haben (weil dafür in meinem Badezimmer momentan kein Platz ist aber nichts die Handtücher so kuschelig bekommt), ...möchte ich gewissenhaft einen Kalender führen (fragt nicht!)" ...usw. Und manchmal - in einem Schwang jungendlichen Übermuts (soweit man von dem Ende Zwanzig noch sprechen kann), sage ich: "Wenn ich mal groß bin, möchte ich einen Garten haben und ihn mit Hühnern und Gemüsegarten füllen und dafür sorgen, dass alles wächst und gedeiht!" :) Diese Zukunftsvision ist aus zweierlei Gründen relativ utopisch, denn a) ich wohne in Berlin und b) ich bin der Inbegriff der Anti-Gärtnerin. Aber träumen darf man ja mal! Und dann träume ich davon, dass ich ebenfalls Rote Bete in der Größe eines Handballs ernten kann. So wie Teile der Familie zwei Bundesländer weiter. Von denen wir immer wieder die leckersten (und größten) Ernteerzeugnisse aus dem heimischen Nutzgarten bekommen und verarbeiten dürfen. Am vergangenen Wochenende gab's u.a. diese riesengroße Rote Bete Knolle, die es sich wenig später in einer wunderbaren Rote Bete Suppe mit Kartoffeln bequem machen durfte.

[Rezept] Herbstliche Lachssuppe mit selbstgemachtem Lachs-Apfel-Frischkäse mit Friedrichs* (Werbung)

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Oh du goldener Herbst!


Ach du schöner Herbst! Nach einem wirklich herrlichen Sommer mit so viel Sonnenschein und tropischen Temperaturen, erwartet uns nun hoffentlich ein langer goldener Herbst. Auch wenn mir die Tage in der Hängematte und die lauen Sommerabende im Park schon fehlen, freue ich mich auch auf so manches in dieser schönen Verschnaufpause bevor der Winter wieder so richtig loslegt. Endlich kann man es sich zum Beispiel wieder mit einem Meer aus Kerzen am Abend auf der Couch gemütlich machen - ganz ohne schlechtes Gewissen, weil man ja draußen vielleicht ein paar Sonnenstrahlen verpassen könnte ;) Endlich dürfen die warmen Kuschelpullis ihren Sommerschlaf beenden und in die vorderen Reihen des Kleiderschranks umziehen. Endlich können wir uns wieder Freunde und Familie zum Soulfood-Dinner einladen - zu heißen Suppen, deftigen Eintöpfen und leckeren Schmorgerichten. Yummy!

[Kaffee + Rezept] Dinner mit Mövenpick Café* und dem Rezept für Kürbissuppe mit Kaffee und Ras el-Hanout (Werbung)

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Kaffee in ungewöhnlicher Kombination


Heute wird's hier ein bisschen experimentell, denn es gibt Kürbissuppe mit Kaffee. Also Kaffee in der Suppe, versteht sich :) Klingt nach einer merkwürdigen Kombination? Passt aber prima zusammen! Besonders mit der nordafrikanischen Gewürzmischung Ras el-Hanout ist das eine spannende Kombi. Kaffee harmoniert nämlich auch toll mit Aromen, die vielleicht erstmal etwas ungewöhnlich klingen. So zum Beispiel mit Gewürznelken, Ingwer, Kardamom, Koriandersamen und Zimt. Ist es nicht toll, was Kaffee alles kann? Mit dieser Suppe überrascht ihr ganz sicher eure Gäste in der Winterzeit und könnt beweisen, dass Kaffee nicht nur als Heißgetränk super schmeckt. Im Dezember zeige ich euch in meinem vorerst letzten Beitrag mit Mövenpick Café* übrigens, mit welcher Nachspeise ihr so ein Kaffee-Dinner abschließen könnt.

Ich habe für dieses ungewöhnliche Kürbissuppen-Rezept den Caffè Crema Gusto Italiano von Mövenpick Cafe* (klick!) verwendet. Mit dem Alleskönner lässt sich nämlich nicht nur die Kürbissuppe verfeinern, sondern man kann seinen Gästen nach dem Dinner auch all die verschiedenen Kaffeespezialitäten (klick!) anbieten. Ob Café Crème, Cappuccino oder Latte Macchiato.



Das Rezept für würzige Kürbissuppe mit Kaffee & Ras el-Hanout



So wird's gemacht (4 Portionen):

ein halber Hokkaido Kürbis ∣ 1 daumengroßes Stück Ingwer ∣ 
1 Stange Lauch  ∣ 1 große Möhre ∣ 1/4 Sellerieknolle ∣ 1 Knoblauchzehe ∣
1 Apfel ∣ 1,5 l Gemüsebrühe ∣ 50 g frisch gemahlener Kaffee (Caffè Crema Gusto Italiano*) ∣
1 Dose Kokosmilch ∣ Saft + Abrieb einer halben Bio Zitrone ∣
2 EL Olivenöl  ∣ Ras el-Hanout ∣ Salz + Pfeffer

Zunächst wird das Gemüse gewaschen, Ingwer, Knoblauch, Sellerie geschält und alles in feine Stücke geschnitten bzw. gehackt. Nun alles in einem großen Topf im erhitzten Olivenöl anschwitzen, nach Belieben mit Ras el-Hanout würzen, den frisch gemahlenen Kaffee hinzugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Nun das Gemüse auf mittlerer Flamme ca. 30 Minuten weich köcheln lassen. Anschließend kann die Suppe püriert werden - wer sie besonders fein mag, streicht sie außerdem durch ein Sieb. Ich mag es aber lieber, wenn die Suppe noch ein wenig Konsistenz und Zutaten erahnen lässt ;) Abschließend wird die Kokosmilch untergerührt und mit Salz, Pfeffer und Ras el-Hanout abgeschmeckt. Wer's feurig mag, kann auch noch Chilli hinzugeben. Fertig!

Tipp! Ras el-Hanout ist eine nordafrikanische Gewürzmischung, die meist aus Anis,  Chili,  Galgantwurzel, Gelbwurz, Gewürznelke, Ingwer, Kardamom, Kreuzkümmel, Kümmel, Lavendelblüten, Macis, Muskatnüsse, Pimentkörner, Pfeffer, Rosenpaprika, Rosenknospen, Veilchenwurzel und Zimt besteht.

In diesem Sinne "Prost, ihr Lieben!" & alles Liebe,
eure Anne
♥︎


*Werbung! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Mövenpick Café entstanden. Mövenpick Café hat mir den Kaffee kostenfrei zur Verfügung gestellt! Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit, ich freue mich schon auf den letzten gemeinsamen Beitrag im Dezember.

[Rezept] Aguají (Rustikale Dominikanische Kochbananen-Suppe) - Entdeckungsreise in die Dominikanische Republik

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Kommt mit mir auf kulinarische Entdeckungsreise


Ihr Lieben, heute nehme ich euch mit auf meine ganz persönliche kulinarische Entdeckungsreise in die Dominikanische Republik. Denn in diesem Jahr bin ich Teil eines ganz wunderbaren Blogger-Projekts. Ingesamt 49 Blogger kochen sich rund um die Welt. Und dabei geht's zum Beispiel mit der lieben Tina nach Syrien (klick!), mit Carina nach Kirgistan (klick!) oder wie Tanja auf dem letzten Stop nach Ägypten (klick!). Ihr seht also - ein wirklich spannendes Projekt und ich freue mich, dieses Jahr ein Teil davon zu sein! Auf meiner Suche nach typisch dominikanischen Rezepten bin ich auf den Blog "Aunt Clara's Kitchen", hinter dem steckt Clara, die in Punta Cana lebt, und habe mich schlagartig verliebt. Einziges Problem: nun stand ich vor einer viel zu großen Auswahl dominikanischer Rezepte und hatte die berüchtigte Qual der Wahl. Schließlich habe ich mich für eine rustikale dominikanische Kochbananen Suppe entschieden - laut Clara übrigens ein Geheimrezept gegen Hangover ;) Ich war schon lange neugierig darauf, wie sich Kochbananen verarbeiten lassen und nun habe ich es endlich ausprobiert. Lasst euch nicht von der doch gnadenlos rustikalen Optik der Suppe abschrecken.



Aguají - Rustikale Dominikanische Kochbananen-Suppe


Und so wird's gemacht:

3 grüne Kochbananen  ∣ 3 EL Erdnussöl (Mais, Erdnuss oder Soja)∣ 2,5 l Wasser ∣
6 Knoblauchzehen ∣ 1 Stange Lauch ∣ 1 EL Koriandergrün ∣ 10 Pimentkörner
 (wenn zu bekommen) 4 Blätter langer Koriander ∣ Salz ∣ Pfeffer ∣ Oregano

Zunächst werden die grünen Kochbananen geschält und mit dem Erdnussöl bestrichen. Nun wickelt ihr sie in Alufolie und backt sie auf mittlerer Schiene bei 250° C für 35 Minuten. Anschließend die Bananen vorsichtig aus der Alufolie befreien, und zerdrücken (mit Hilfe eines Mörsers und eines Stößels). Nun 2 Liter Wasser zusammen mit dem gehackten Knoblauch, dem in Ringe geschnittenen Lauch, dem gehackten Koriandergrün, den Pimentkörnern, einer Prise Oregano und Pfeffer aufkochen. Bei mittlerer Hitze für 15 Minuten köcheln lassen und wenn nötig, von Zeit zu Zeit etwas Wasser nachgeben, um das gleiche Maß an Flüssigkeit zu halten. Anschließend die Kochbananen hinzugeben und für weitere 10 Minuten köcheln lassen. Schließlich mit Salz abschmecken. Fertig!


Tipp: Kochbananen gibt es hierzulande zum Beispiel in fast jedem afrikanischen Lebensmittelgeschäft. In Berlin ist es nicht allzu schwer, einen afrikanischen Laden aufzutun. In anderen Regionen könnt ihr es aber auch ruhig mal in einem gut sortierten Supermarkt versuchen. Ich habe sie zum Beispiel auch schonmal im großen Kaufland gefunden. Oder auch mal auf dem Wochenmarkt, vielleicht habt ihr ja Glück. Durch die handelsüblichen Bananen lässt sich die Kochbanane nämlich leider nicht so leicht ersetzen. Im Gegensatz zu ihrer kleinen Schwester, ist die Kochbanane kein Obst sondern ein Gemüse. Die Konsistenz ist viel fester und nach dem Kochen ähnelt sie mehr einer Kartoffel als einer Banane. Würde man also die Aguají einfach mit herkömmlichen Bananen zubereiten, hätte man allerfeinsten Fruchtmatsch.


Und nun verabschiede ich mich mit einem "hasta luego" ins Wochenende. Vorher werde ich aber noch ein bisschen in den dominikanischen Rezepten auf Claras Blog stöbern, denn die Dominikanische Küche hat nicht jetzt neugierig gemacht. Ohne die Kulinarische Entdeckungsreise hätte ich mich sicher nicht so bald Kochbananen und Co. gewidmet. Weiter geht's auf unserer Reise übrigens mit Caro nach Singapur. Ich bin schon gespannt, was sie zaubern wird!

Alles Liebe,
eure Anne
♥︎



[Rezept] Möhren Tomaten Suppe mit Ingwer

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Heute ist der letzte Mittwoch des Monats - herrje, dann ist der Januar auch schon wieder vorbei. Also gibt's noch schnell ein weiteres Suppenrezept für die kalte Jahreszeit, passend zu Sarahs #SuppenJanuarMittwoch (klick!). Dieses Süppchen habe ich das erste Mal zu meinem Geburtstag im vergangenen August gemacht und sie kam bei meinen Gästen ausnahmslos gut an. Sie ist richtig schön würzig und bekommt durch den frischen Ingwer eine herrliche exotische Note. Da es in unseren Breiten - und mit etwas Glück in diesem Jahr auch wieder auf unserem Balkon :) - etwa ab Juli reife und damit richtig schön aromatische Tomaten gibt, konnte ich die Suppe im August mit zwei Kilo frischem Rotgemüse machen. Die Alternative zu dieser Jahreszeit sind fruchtig süße Kirschtomaten und hochwertige italienische Tomaten aus der Dose.
Wie die meisten Suppen, schmeckt auch diese am nächsten Tag fast nochmal so gut. Dann sind die Aromen des Knoblauchs und der Gewürze richtig schön durchgezogen. Wer's etwas schärfer mag, kann die Suppe vor dem Pürieren außerdem mit einem Teelöffelchen Chiliflocken verfeinern. 


Wir brauchen für 4 Personen

3 Zwiebeln
½ Knoblauchknolle
1 daumengroßes Stück Ingwer
3 EL Butter
1 kg frische Kirschtomaten
6 Möhren
2 Dose italienische Tomaten (400 ml)
1 EL Tomatenmark
750 ml Gemüsebrühe
2 EL Zucker
Salz + Pfeffer
Thymian + Basilikum + Rosmarin
(optional: 200 ml Sahne - wenn man's cremig mag)

Zunächst werden Zwiebeln, Knoblauchzehen und Ingwer geschält, fein gewürfelt und in Butter glasig angeschwitzt. Währenddessen könnt ihr euch den Tomaten widmen und sie grob halbieren. Zur Tomatensaison könnt ihr auch eine der Dosentomaten durch ein weiteres Kilo frische Tomaten ersetzen. Zur Zeit sind die meisten Tomaten allerdings noch nicht so richtig aromatisch. Nun werden die Möhren geschält und in Scheiben geschnitten. Frische Tomaten, Möhrchen, Dosentomaten und Tomatenmark hinzugeben und mit 750 ml Gemüsebrühe aufkochen. Das Ganze bei gelegentlichem Rühren ca. 30 Minuten köcheln lassen und schließlich alles ordentlich pürieren. Am Ende mit Zucker, Salz, Pfeffer sowie gehacktem Thymian, Basilikum und Rosmarin abschmecken. Vor dem Servieren  optional 200 ml Sahne dazugeben, noch einmal gut durchrühren. Fertig! Und nun - an die Suppen, fertig, los! :) 

Ich möchte euch übrigens mal ein ganz großes "Dankeschön!" sagen - für eure zahlreichen Klicks und Kommentare. Insbesondere die lieben Worte über mein kleines "Beloved Baking by Chèvre Culinaire"-Büchlein aus dem letzten Post (klick!) haben mich unheimlich gefreut und teilweise sogar ein bisschen gerührt. Ihr seid die Besten und macht dieses zauberhafte Hobby namens Bloggen zu dem Allerschönsten! :)
♡♡♡

Alles Liebe,
eure Anne
♥





[Rezept] Vegane Tomaten-Kokos-Suppe mit roten Linsen

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Wenn's draußen kalt, grau und nieselig ist (so wie zum Beispiel heute hier in Berlin - oder sagen wir einfach so wie die gefühlt letzten zwei Wochen hier in Berlin), hilft am besten eine richtig schön heiße Suppe, findet ihr nicht? Mit der kann man sich dann nach Feierabend unter die Flauschdecke auf die Couch kuscheln und sich von innen heraus aufwärmen. Theoretisch! Praktisch kann man das machen, wenn man nicht unbedingt dazu neigt, Lebensmittelreste auf den Polstermöbeln zu verlieren. Ich will ja hier nicht mit dem Finger auf jemanden zeigen. Aber ich habe nicht selten gerade so in allerletzten Sekunde Schokoladenkrümel von der Couch retten können, bevor sie das nächste Hinterteil rettungslos in Polster massieren konnte. Es sei nur so viel gesagt: ich esse (mit nur wenigen Ausnahmen) keine Schokolade - aber ich will ja hier auf keinen "Ich-verputze-auch-gern-mal-eine-ganze-Packung-Snickers-mit-einem-Haps"-Jemanden mit dem Finger zeigen ;)
Kurzum: sich an kalt-grauen Niesel-Tagen mit Tomaten-Kokos-Linsen-Suppe unter die Flauschdecke auf die Couch zu kuscheln ist eine absolut großartige Spitzen-Idee für alle, denen die Lebensmittel nicht "wie von Zauberhand" vom Teller springen. Thihi!

Wir brauchen

1 Zwiebel
1 Dose stückige Tomaten 
1 Dose Kokosmilch
200 g rote Linsen
500 ml Gemüsebrühe
1 TL Chiliflocken
2 TL Kurkuma
Salz + Pfeffer

Zunächst schält und würfelt ihr die Zwiebel und schwitzt sie in etwas Öl an. Wenn die Zwiebelwürfel glasig sind, gebt ihr die Tomaten (wenn ihr aromatische Tomaten zur Hand habt, könnt ihr natürlich auch ca. 500 g frische verwenden), die Kokosmilch und die roten Linsen hinzu. Löscht das Ganze schließlich mit der Gemüsebrühe ab und lasst die Suppe ungefähr fünf Minuten köcheln. Schmeckt sie am Ende mit Chili, Kurkuma, Salz und Pfeffer ab. Fertig!

Ich habe ja schon einmal erwähnt, dass ich ein richtiger Suppenkasper bin. Anders als Teile meiner männlichen Verwandtschaft, für die Suppen ebenso wie Salate keine vollwertigen Mahlzeiten sind, liebe ich sie! Deshalb hier noch ein paar Suppenkasper-Rezepte aus dem Blogarchiv:

Möhren-Mango-Suppe

Alles Liebe, eure Anne
♥

Die liebe Sarah vom Knusperstübchen sammelt an ihrem #SuppenJanuarMittwoch (klick!) übrigens ganz viele leckere Suppenrezept - da bin ich mit diesem Rezept natürlich auch sehr gern dabei!


Ich bin wieder da - und mit mir eine exotische Kürbissuppe

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Ihr lieben, lieben Leserlein, was hab' ich euch vermisst! Und das meine ich ganz ehrlich. Wochen lang war ich in der Abschlussarbeit-Versenkung verschwunden. Freunde fragten sich bereits, wie ich nochmal gleich aussehen und meine Tante meine mal ganz charmant zu mir: "Du siehst aber schlecht aus!" Danke! Aber Recht hat sie gehabt. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich Prüfungsstress nicht ganz so gut vertrage. Ich mache mir immer tausend und einen Gedanken zu viel und bin eigentlich nie mit meinen Arbeiten zufrieden. Nun ist die Arbeit geschrieben, gedruckt, gebunden und abgegeben. Die letzte - alles entscheidende Klausur - liegt auch hinter mir und ist bereits mit einem erlösenden "Bestanden!" korrigiert. Man könnte sagen: ich bin frei! Nun ja, ganz so unbeschwert und frei dann doch nicht - aber doch immerhin frei, all die schönen Dinge im Leben wieder machen zu können. So auch, mich um meinen lieben kleinen Blog zu kümmern, den ich in den vergangenen Wochen so sträflich vernachlässigt habe. Und ich meine es wirklich ernst, wenn ich sage, dass ihr und die Bloggerei mir wahnsinnig gefehlt haben. Indianerehrenwort!

Außerdem bin ich schon ganz kribbelig, weil ich euch soooo viel zu zeigen habe. Beispielsweise einen neuen Küchenbewohner, den ich bereits nach kürzester Zeit ganz fest in mein Herz geschlossen habe. Ein Geburtstagsgeschenk, das mir die Freudentränchen in die Augen getrieben hat. Außerdem schwirrt mir der Kopf vor lauter toller Backideen, die in den nächsten Wochen realisiert werden sollen. Oben drauf gibt's Anfang Oktober auch noch eine riesengroße Feierei hier bei Chèvre Culinaire. Zudem bin ich seit kurzer Zeit auch bei Instagram (klick!) vertreten und teile dort ein paar persönlichere Einblicke mit euch. Ich würde mich freuen, viele von euch auch dort zu begrüßen!
Puh! Ihr merkt schon, es gibt viel zu tun! Und ich freue, freue, freue mich wie ein Keks auf das, was kommt. Heute macht erstmal diese grandiöseste exotische Kürbissuppe den Anfang.

Ich nenne sie exotisch, weil ihr Curry, Ingwer und Kokosmilch diesen besonderen Pfiff verleihen. In Anbetracht des nahenden Herbstes, ist dieses Süppchen das Beste für Leib und Seele. Noch dazu ist sie ganz fix gemacht und eignet sich genauso gut als Massenverpflegung für Geburtstage und andere feierliche Anlässe :) Deshalb sind die Mengen nun auch für großzügige 8 Portionen berechnet.

Wir brauchen für 8 Personen

2 kg Hokkaido Kürbis
1,5 kg Möhrchen
3 große Zwiebeln
2 daumengroße Stück Ingwer
etwas Chiliöl
5 Zehen Knoblauch
1,5 l Gemüsebrühe
1 TL Chiliflocken
2 EL Curry
1 EL gemahlenen Koriander
1-2 Dosen Kokosmilch
Salz+Pfeffer
Kürbiskerne zum Garnieren

Zunächst wird der Hokkaido Kürbis geteilt, das Kerngehäuse entfernt und das Fruchtfleisch in kleine Würfel geschnitten. Für diese Arbeit empfehle ich den Mädels wärmsten, auf einen starken Mann zurück zu greifen. Das Fleischfresserchen hat die Arbeit ganz wunderbar ausgeführt und - anders als ich - danach nicht über schmerzende Handgelenke geklagt (herrje, was bin ich nur für eine Mimi!). Anschließend schält ihr die Möhrchen und schneidet sie ebenfalls grob zurecht. Nun schält und würfelt ihr Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein und dünstet alles zusammen in einem großen Topf in etwas Chiliöl an. Nun gebt ihr Kürbis und Möhrchen hinzu und schwenkt nochmals alles gut durch. Lasst das Gemüse ruhig noch ein wenig mitdünstet, das gibt am Ende ein wunderbares Aroma. Nun gießt ihr das Ganze mit der Gemüsebrühe auf und lasst es ca. 20 Minuten köcheln. Gebt am Ende die Chiliflocken hinzu und testet, ob das Gemüse gar ist. Nun kann die Suppe ordentlich püriert werden. Gießt sie schließlich mit einer Dose Kokosmilch auf und würzt sie. Je nach Belieben, könnt ihr noch eine weitere Dose Kokosmilch hinzugeben. Bedenkt nur, dass die Milch den Geschmack der Suppe merklich neutralisiert. Ihr müsst ggf. nochmal kräftig nachwürzen. Fertig!
Was ist euer liebstes Kürbissuppenrezept?

Alles Liebe, eure Anne (von der ihr nun wieder regelmäßiger lesen werdet)
♥

Heute ess' ich mal vegan - Franzi von Spoon and Key

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Heute melde ich mich mit dem fünften Rezept meines Blogevents (klick!) - und dem ersten herzhaften! Nach einem Mango-Pfirsich Dessert, Mango-Kokos-Sorbet, Pomegranate Raspberry Thym Jam und einem Avocado-Limetten Törtchen, gibt es heute etwas Deftiges: ein leckeres Süppchen, das auch wunderbar in den Sommer passt. Um ein Haar hätte uns auch Franzi mit etwas Süßem verführt. Um genau zu sein, mit einem veganen Karamelleis. Wie schrieb sie mir aber vor ein paar Tagen so schön: "Das Eis ist bei mir gnadenlos durchgefallen!" Der Grund für das vernichtende Urteil war die garstige Sojamilch. Franzi brachte es folgendermaßen auf den Punkt: "Dieser Eigengeschmack von Sojamilch - urgs, das war gar nichts für mich...". Vielen Dank für deine ehrliche Meinung und auch dafür, dass du dich an ein weiteres veganes Rezept gewagt hast. Das nenne ich doch mal Einsatz für die Sache ;) Wie immer findet ihr das vollständige Rezept für die frische Möhren-Ingwer Suppe auf Franzis Blog Spoon und Key (klick!). Bevor ihr euch aber gleich mal rüber klickt, möchte ich euch natürlich auch Franzi und ihr virtuelles Schätzchen kurz vorstellen.


Mit Franzis zauberschönem Blog war es so: ich habe nicht sie gefunden, sondern Franzi hat quasi mich gefunden. Als ich vor einiger Zeit die Nachricht erhielt, dass sie mir ab sofort bei Bloglovin folgt, habe ich gleich mal auf ihrem Blog Spoon and Key vorbeigeschaut - das erste und auf gar keinen Fall letzte Mal! Schon Franzis Blogdesign hat mich direkt verzückt: so schön, so schlicht! Das Design ist ganz in den Farben ihrer Suppenbilder gehalten: zwei verschiedene Blautöne und ein Klecks Gelb - schaut doch mal vorbei (klick!). Ihren Blognamen hat Franzi ebenso sorgfältig gewählt und erklärt seine Bedeutung wie folgt:
"Spoon, also Löffel - das bedeutet für mich: tolle Leckereien selber backen und kochen. Ohne Kochen kann ich mir mein Leben nämlich gar nicht vorstellen! Key, also Schlüssel - das ist für mich mein Schlüssel zu meiner Wohnung, meinem Zuhause, meinem Rückzugsort. Hier kann ich nicht nur in Wohnzeitschriften stöbern, sondern auch die ein oder andere eigene Kreativ-Idee umsetzen!" (klick!)
Ist das nicht zauberhaft? Neben leckeren Rezepten wie zum Beispiel für fruchtiges Hähnchen Curry, Rhabarber Crumble Schnitten oder Mallorquinischen Mandelkuchen, findet man bei Franzi ebenso DIY-Ideen für Nadelkissen in Cupcakeform (sogar mit Videoanleitung, guckt mal hier), süße To-Do-Listen oder Vintage Kissenbezüge mit Schriftzug.
Vielen Dank, liebe Franzi, dass du mich bei meinem Experiment mit diesem herzhaften Süppchen unterstützt. Einen allerliebsten Gruß und den schönsten Sonntag nach Köln ♥

Alles Liebe, eure Anne


Alle Bilder der Möhren-Ingwer Suppe © Franziska Grünewald

Frühling, ick liebe dir - Grüne Spargelcremesuppe

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An Ostern habe wir bei meiner lieben Patentante eine super leckere Spargelcremesuppe gegessen. Da ich ja in den vergangenen Tagen feste Nahrung ungefähr so problemlos zu mir nehmen konnte wie ein Baby oder als hätte man mir bereits die Dritten eingesetzt (Weisheitszähne - juchee!), war vorgestern die perfekte Gelegenheit, dieses tolle Süppchen nachzukochen. Während ich so am Herd stand, klingelte übrigens der Hermesbote. Ähem! Fleischfresserchen war gerade nicht da, also habe ich dem guten Paketzusteller einen Anblick zumuten müssen, den sonst niemand zu Gesicht bekommt. Fräulein stand in Jogginghose und mit Kühlpad an die Wange gedrückt im Türrahmen. Ich besitze eine einzige Jogginghose, die absolut nur zum Schlafen angezogen wird oder wenn ich krankgeschrieben bin. Der ärmste Hermesmitarbeiter!
Heute geht's übrigens schon besser und ich trage wieder Jeans :)

Wir brauchen

500 g grünen Spargel
Salz + 1 Tl Zucker
1 Bund Frühlingszwiebeln
Butter
2 TL Mehl
200 g Crème fraîche
Muskat

Zunächst wird der Spargel geputzt, das holzige Ende abgeschnitten und die Stangen in ca. 3 cm große Stücke geteilt. Legt euch die Spargelspitzen separat. Die werden nun nämlich in 2 Litern Salzwasser gemeinsam mit dem Zucker ca. 8 Minuten bissfest gekocht. Gießt den Sud anschließend durch ein Sieb und lasst ihn etwas abkühlen.
Nun werden die Frühlingszwiebeln gewaschen, geputzt und in feine Ringe geschnitten. Dünstet sie gemeinsam mit den Spargelstücken in der Butter an, gebt das Mehl hinzu und gießt schließlich den Spargelsud hinzu. Lasst das ganze ca. 10 Minuten kochen und püriert anschließend den Spargel gründlich. Nun kommen die Crème fraîche und die Spargelspitzen hinzu und alles wird abermals erwärmt. Schmeckt die Suppe schließlich mit Salz und Muskat ab. Fertig!

Absolut empfehlenswert - auch für alle, deren Beisserchen intakt sind :)
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine liebe Patentante für das leckere Rezept. Sie hat es übrigens noch mit gerösteten Pinienkernen gemacht. Das war auch superlecker!

Alles Liebe, eure Anne


Kohlrabicremesuppe mit Apfel

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Also allmählich komme ich mir ja wirklich vor wie der Suppenkasper in Personalunion. Aber Suppen eignen sich einfach zu gut als wohltuend wärmende Mahlzeit zur kalten Jahreszeit. Noch dazu sind sie in den meisten Fällen sehr gesund und kalorienarm. Ich gebe zu, rein optisch ähnelt dieses Kohlrabisüppchen der Erbsensuppe (klick!) von neulich schon ziemlich und ich verspreche, sie schmeckt (mindestens) genauso gut! Mir ist sie etwas zu scharf geraten, weshalb es jede Menge Brot zum Tunken geben musste und ich durchaus versucht war, noch ein Fläschchen Sahneersatz reinzukippen. Ich konnte mich zwar noch zügeln, aber für euch der Tipp: Vorsicht mit dem Chili ☝(das ist der erhobene Zeigefinger, nur damit keine Missverständnisse aufkommen)!


Wir brauchen neben einem Pürierstab:

2 Kohlrabi mit Blättern
2 Äpfel
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
etwas Chiliöl
3/4 Liter Gemüsebrühe
Salz + Pfeffer + Chili
250 ml Rama Creme fine 7 %


Kohlrabi, Kohlrabiblätter und Äpfel waschen und in kleine Stücke schneiden. Ingwer, Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in etwas Olivenöl braten. Nun den Kohlrabi und die Äpfel hinzugeben und alles kurz mit braten. Anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen und das Gemüse bei geringer Hitze 30 Minuten dünsten. Anschließend alles pürieren und mit Salz, Pfeffer und Cili abschmecken. Zum Schluss die Rama Creme fine (man kann natürlich auch Sahne nehmen, dann wird es eben etwas kalorien- und fettlastiger) hinzufügen und ein letzten Mal aufpürieren. Fertig! Dazu gab's Krustenbrot, schön rustikal.

Alles Liebe, euer Suppenkaspar Anne