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[Rezept] Ziegenkäsetarte mit grünem Spargel und Thymian

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Heute wird mal wieder gespargelt! :) Ich hätte da nämlich noch das Rezept für eine wunderbare Ziegenkäsetarte mit grünem Spargel und erntefrischem Thymian für euch. An dieser Stelle muss ich allerdings noch einmal betonen, dass es sich um erntefrischen Thymian handelt. Pardon! Balkonerntefrisch! Ich glaube, ich habe schon einmal erwähnt, dass ich so ziemlich das Gegenteil eines grünen Daumens habe. Alles Lebendgrün stirbt mir unter den Händen weg - Hortensien, Farne, ja sogar Kakteen. Ich habe sie alle auf dem Gewissen! Früher war wohl das Problem, dass mir die Pflänzchen an mangelnder Fürsorge dahingeschieden sind. Einen regelmäßigen Bewässerungsturnus konnte ich einfach nicht einhalten - dabei habe ich mich wirklich bemüht. Heutzutage segnet das Grünzeug wohl eher aufgrund allzu großer Fürsorge das Zeitliche. Wie man's macht, macht man's scheinbar verkehrt. In diesem Jahr ist mir aber ein Coup gelungen. Seit nun mehr mehreren Monaten halten sich auf unserem Balkon wacker einige Kräuter. Lavendel, Rosmarin (obwohl der Blüten treibt - was hat das zu bedeuten?), Salbei, Thymian, Koriander. Nebenbei wachsen und gedeihen zwei Cocktailtomatenpflänzchen ganz prächtig. Mama ist stolz, sag' ich euch! Nun versteht ihr vermutlich auch meine überschwängliche Freude darüber, balkonerntefrischen Thymian in diesem Rezept verwendet zu haben.


Das Rezept an sich ist gar nicht sooo neu. Ich habe es nämlich schon vor einiger Zeit für das neue Online-Magazin von Home24* kreiert (klick!). Aber euch möchte ich es natürlich nicht vorenthalten.

Und so wird's gemacht:


So, ihr Lieben, ich verabschiede mich dann mal wieder - muss die Kräuter auf dem Balkon gießen :)

Alles Liebe,
eure Anne
♥

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[Rezept] Tarte au citron - Zitronentarte mit Baiserhaube

‖ 25 Kommentare: ‖


Gestern Abend habe ich ganz spontan bei Facebook eine kleine Umfrage (klick!) gestartet, welchen Beitrag ihr denn heute gern sehen würdet. Zur Auswahl stand Erdbeeriges und Zitroniges - unschwer zu erraten, welches Vitaminbömbchen das Rennen gemacht hat :) Natürlich zeige ich euch auch ganz bald schon das Erdbeereis, dem eine weitere Zutat das gewisse Etwas verleiht und das trotzdem ganz vegan daherkommt. Aber heute geht's erstmal mit dieser zauberhaft zitronigen Tarte au citron mit Wölkchendecke Baiserhaube los :) Wenn ich sie schon Tarte au citron nennen, müsste ich ja fairerweise auch lemon tart, crostata al limone oder Tarte de Limão sagen. Denn letztendlich ist es ja einfach nur eine Zitronentarte. Punkt. Aber Tarte au citron hört sich eben doch irgendwie schöner an :) Und bevor ich mit einem weiteren amüsanten Anekdötchen um die Ecke komme, gibt's erstmal direkt das Rezept.

Und so wird's gemacht:


Monsieur ist ja nicht immer so richtig glücklich mit dem, was ich so in der Küche fabriziere :) Dann gibt es aber wiederum auch Momente, in denen er nur allzu gern den Vorkoster spielt und meine Küchenergebnisse wegschnabuliert - interessanterweise ist das meist bei süßen Leckereien zu beobachten. Bei dieser Zitronentarte krähte es bereits während der Zubereitung aus dem oberen Stockwerk "Das riecht ja voll nach Zitrone - was wird's denn?" - "Zitronentarte!" Ich hatte es kaum ausgesprochen, das steckte er schon die Nase in die Küche und mahnte ungeduldig zur Eile "Wann ist denn endlich meine Zitronentarte fertig?" und weil er das Leiden im Zusammenleben mit einer Foodbloggerin mittlerweile kennt, schob er noch nach "- besser: wann kann ich sie essen?" So beäugte er die Fotoarbeiten an diesem Tag auch besonders argwöhnisch, um ja nicht den Moment zu verpassen, in dem die Tarte zum Abschuss freigegeben wurde ;) Ich freue mich ja immer, wenn meine Küchenkreationen solchen Anklang finden. Allerdings konnte er sich den Kommentar "Was soll denn das Weiße da oben drauf?" nicht verkneifen - Banause! Das ist Baiser und Baiser macht das Ganze noch knuspriger. Mjammi!


Alles Liebe,
eure Anne
♥

[Rezept] Fruchtige Rhabarber-Streusel-Tarte

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Heute erzähle ich euch etwas über die Liebe und obendrein brauche ich euren Rat! Aber zuerst zur Liebe - Anne und die Liebe quasi, thihi! Heute zum Muttertag läge es ja auf der Hand, über die Liebe zur eigenen Mama zu schreiben. Das sage ich ihr aber lieber persönlich :) Außerdem weiß doch jedes Kind, dass die eigene Mama sowieso die Beste ist. Was würde es euch also nutzen, wenn ich jetzt ein Loblied auf meine singen würde - obwohl sie das natürlich zweifellos verdient hätte. Nein, heute geht es um die Liebe zu anderen Blogs. Nicht erst seit ich mein eigenes kleines Blogbaby habe, stöbere ich unheimlich gern auf den Seiten anderer (Food)Blogger, amüsiere mich über die herrlichen Anekdoten, bestaune die zauberhaften Bilder und lasse mich von den köstlichen Rezepten inspirieren. Bloggen verbindet, das ist tasächlich so. Und es ist mir über die gut 1 ½ Jahre nicht nur eine Herzensangelegenheit geworden - denn die war es von Anfang an -, sondern auch zu meinem liebsten Hobby. Das Schreiben, das Fotografieren, das Ausprobieren und der Austausch mit euch, meinen allerliebsten Lesern, und anderen Blogger_innen ♥


Ein Herz für Erdbeeren - a strawberry-heart ♥

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Obwohl ich momentan im Hausarbeiten-Chaos für die Uni versinke (Fräulein "Ich-mache-alles-auf-den-letzten-Drücker" lässt mal wieder grüßen, hrmpf!), gab's gestern einen kleinen Sonntagskuchen. Schnell musste es gehen, also kam mal wieder meine eins-fix-drei Teigwaffe zum Einsatz: Blätterteig aus dem Kühlregal :) Das Rezept kann man aber natürlich genauso gut auch mit einem leckeren Mürbeteig machen (klick!), wenn man denn ein bisschen mehr Zeit für die Vorbereitung hat.
Um das Ganze trotzdem noch möglichst ansprechend zu präsentieren, habe ich endlich mal die Herzbackform ausprobiert, die ich neulich von meiner Oma geschenkt bekommen habe. Wenn sie irgendwo eine hübsche Kleinigkeit für Küche und Haushalt entdeckt, denkt sie an mich und bringt es mir mit. Übrigens ist auf diese Weise auch vor nicht allzu langer Zeit eine kleine Gugelhupfform (aber nicht so etwas Minimäßiges) in meinen Besitz gekommen - die wird auch bald ausprobiert :) Oma ist einfach die Beste! Aus vielerlei Gründen. Geht's euch mit eurer Oma genauso?


Jetzt aber zurück zur Erdbeertarte.

Wir brauchen neben einer herzförmigen Backform:

1 Rolle Blätterteig
1 EL braunen Zucker
Backpapier + Linsen
ca. 750 g Erdbeeren
Erdbeertortenguss
2 EL Mandelblättchen


Heizt den Backofen auf 200°C vor. Zunächst wird die Backform (natürlich muss es keine herzförmige sein) eingefettet und anschließend der ausgerollte Blätterteig vorsichtig in die Form gedrückt. Es ist übrigens ebenfalls unerheblich, ob ihr einen rechteckigen oder einen runden Blätterteig nehmt. Schneidet einfach den überschüssigen Teig entlang des Rands ab. Nun streut ihr den braunen Zucker über den Teig und vor allem über den Rand. Anschließend legt ihr ein Backpapierquadrat über die Form und füllt es mit Linsen oder anderen Hülsenfrüchten und verteilt diese gleichmäßig. Das, was jetzt kommt, nennt man Blindbacken. Das heißt, der Teig wird ohne Füllung vorgebacken. Die Linsen beschweren ihn dabei und verhindert, dass er hoch geht. Das passiert bei diesem Verfahren nur mit dem Rand. Nun backt ihr den Blätterteig auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten. In der Zwischenzeit könnt ihr die Erdbeeren vorbereiten. Wascht sie ordentlich und entfernt den Strunk. Nun schneidet ihr das obere Ende der Erdbeere so ab, dass eine gerade Auflagefläche entsteht.
Anschließend nehmt ihr die Form aus dem Ofen, entfernt Backpapier mit Linsen und lasst den Boden etwas abkühlen. Nun stellt ihr die Erdbeeren hochkant in der gesamten Form auf und rührt den Erdbeertortenguss nach Packungshinweis an. Verteilt ihn gleichmäßig über die Beeren. Zum Schluss röstet ihr die Mandelblättchen ohne Öl in einer kleinen Pfanne und verteilt sie am Rand der Erdbeertarte. Wer mag, kann den Tarteboden auch zunächst mit einer Sahnecreme bestreichen und dann die Erdbeeren drauf verteilen. Ich habe mich aber mal für die figurschmeichelnde Variante ohne zusätzliche Kalorienbombe entschieden - kommt ja selten genug vor, gell? ;)


Noch eins am Rande: ich bin ja gar kein Freund davon, wenn man Lebensmittel wegschmeißt. Also habe ich mit den überschüssigen Blätterteigstücken noch zwei kleine Herzförmchen befüllt und dann weiter verfahren wie mit der großen Tarte. Die zwei Kleinen hat übrigens das Fleichfresserchen abgegriffen. Die größere habe ich mit zu Oma und Opa genommen :)

Ich wünsche euch einen schönen Start in diese kurze Osterwoche. Hier in Berlin spielt das Wetter heute regelrecht verrückt - mal regnet es, eben hat's gehagelt und jetzt scheint wieder die Sonne. Orkanartige Böen gibt's gratis oben drauf. April, April, der macht, was er will!

Alles Liebe, eure Anne


Schnelle Erdbeer-Tartelettes

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Meine Familie ist verrückt nach Erdbeeren! Das war schon in Kindertagen so. Damals kaufte Mama bis zu 3 kg Erdbeeren, schnippelte sie in mundgerechte Stücke und wir stützten uns auf die Früchtchen, dass man Angst haben musste, keine mehr abzubekommen! Besonders ehrgeizig zeigten sich bei diesem Früchtesturm mein Bruder und mein Papa (vielleicht rudimentäre Überreste des frühen Jagdinstinkts). Standen Erdbeeren auf dem Tisch, gab es kein Halten. Über die Jahre hat sich an diesem Umstand nicht allzu viel geändert. Beachtlich ist jedoch dieses "Ich-esse-nur-geschnittenes-Obst"-Phänomen. Tatsächlich greifen meine männlichen Verwandten nämlich nur äußerst selten zu Obst und Gemüse in ihrer reinsten Form. Sobald Apfel, Birne und Co. geschnitten oder verarbeitet sind, werden sie gegessen. Andersfalls schenkt man ihnen wenig Beachtung. Kennt ihr das auch? Genauso ist es auch bei Erdbeeren. Keiner der beiden würde sich die roten Kerlchen allein essfertig machen. Waschen, vom Blattwerk befreien, eventuell noch klein schneiden. Diese kurzen Arbeitsschritte scheinen eine unüberwindbare Hürde zu sein! Vor einigen Tagen hatte mein Papa Geburtstag und zu diesem Anlass habe ich ihm mal ein paar Erdbeeren gewaschen, vom Grünzeug befreit, geschnitten - und in eine ansprechende Form gebracht. Das Ergebnis gibt's heute für euch: ratzfatz Erdbeer-Tartelettes. 



Zunächst werden die Erdbeeren gründlich gewaschen, vom Stiel befreit und in Scheiben geschnitten. Anschließend wird für die Creme zunächst die Sahne steif geschlagen und anschießend der Joghurt behutsam untergehoben. Wer es gern süß mag, kann nun noch ein Päckchen Vanillezucker einrühren. Die Creme gleichmäßig auf den fertigen Biskuit-Tartelettes verteilen. Nun die Erdbeerscheiben in gewünschter Form auf der Creme platzieren. Ich habe die unteren Scheiben in die Creme hinein geschoben. So bekommt man eine stabile Grundlage, auf der man die anderen Scheiben rosenartig anordnen kann. Schließlich den Zuckerguss nach Packungsanleitung anrühren (wenn es schnell gehen soll, nehme ich gern einen, den man bequem mit kochendem Wasser herstellen kann). Stellt die Törtchen auf einen geeigneten Untergrund oder in ein geeignetes Gefäß, denn der Tortenguss wird fröhlich an den Seiten herunterlaufen und einen ordentlichen See bilden. Verteilt ihn sorgfältig über alle Erdbeeren und benetzt - so gut es eben geht - auch die Creme. Fertig!
Tipp: Lasst den Guss auf den Törtchen nicht inmitten des Tortengusssees aushärten. Nehmt sie lieber schon vorher raus und stellt sie auf einem separaten Teller o.ä. in den Kühlschrank.

Sehen die Törtchen nicht lecker aus? Und die Erdbeeren waren auch gar nicht so geschmacksneutral und verwässert, wie ich befürchtet hatte. Wenn ich mir die kleinen Fruchtbomben so anschaue, bekomme ich richtig große Lust auf den Sommer! Da sehe ich mich schon vor meinem inneren Auge mit einer leckeren Erdbeer-Holunder-Schorle auf dem Balkon sitzen und meine Sommersprossen von der Sonne pflegen. Momentan können wir ja schon einen kleinen Vorgeschmack darauf genießen (Sonne satt bei 20 °C sind ein guter Anfang). Wollen wir mal das Beste für einen laaaangen und schönen Sommer hoffen! :)



In diesem Sinne wünsche ich eine zauberhafte kommende Woche mit so viel Sonnenschein wie wir bekommen können! Wenn es Schule, Uni oder Arbeit momentan nicht gut mit euch meinen, habe ich ein tolles Gegenmittel: Erdbeeren ;)

Alles Liebe, eure Anne


Cupcake Schürze: TK Maxx 
Melanin Schälchen + Löffel: Strauss Innovation

Ein Schokotraum ★ Schoki-Nuss-Kuchen (glutenfrei)

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Heute habe ich ein Rezept für euch, das wirklich großartiglecker, phänomenalsaftig, zauberhaft und traumschön ist. Mein absoluter Lieblingsschokokuchen! Das Rezept entstammt dem wunderbaren Buch "Backen mit Leila" der ebenso wunderbaren schwedischen Fernsehköchin Leila Lindholm und es ist eines meiner liebsten Kochbücher. Warum? Weil es 200 grandiose Backrezepte in sich birgt, die ganz bodenständig und kaffeekranzgeeignet sind. Inszeniert ist alles mit schönen Bildern, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Das Tolle an diesem feinen Buch ist auch, dass es Backrezepte aus allen Bereichen vereint: von Biskuit und Brot, Keksen und Kuchen, über Tartes und Torten, bis hin zu Saucen, Cremes und Marmeladen. Wer nach einem vielseitigen und liebevoll gestalteten Backbuch sucht, dem kann ich dieses nur wärmstens empfehlen!


Ich zeige euch heute jedenfalls den saftigen Schoko-Nuss-Kuchen in etwas abgewandelter Form.

Wir brauchen neben einer Springform:

300 g gemahlene Haselnüsse
300 g Zartbitterschoki (70 %)
1 EL ungesüßtes Kakaopulver
180 g Butter
50 g braunen Zucker
6 Eier
Schokoladenglasur
gemischte Nüsse zum Dekorieren

Wer eine Haselnussallergie hat, kann die gemahlenen Haselnüsse auch durch gemahlene Mandeln ersetzen.

Heizt den Backofen zunächst auf 175 °C vor. Anschließend 200 g der Schokolade fein raspeln (das ist ein Knochenjob, ich sag's euch. Je feiner die Raspel, desto beschwerlicher die Arbeit) und gemeinsam mit den Haselnüssen in einer großen Rührschüssel mischen. Anschließend das Kakaopulver, die Butter und den braunen Zucker hinzufügen und alles mit dem Handrührgerät durchkneten. Schließlich die Eier trennen. Da Eigelb kann direkt in den Teig gegeben und vermengt werden, das Eiweiß in einem separaten Gefäß steif schlagen und anschließend nach und nach unterheben.


Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und festklemmen. Nun den Teig hineinfüllen, die restlichen 100 g Schokolade (hierbei eignet sich eine Tafel perfekt) grob auseinander brechen und in den Teig drücken. Zum Schluss den Teig gleichmäßig glatt streichen und auf mittlerer Schiene 30-35 Minuten backen. Bevor ihr in aus dem Ofen nehmt, macht die obligatorische Holzspieß-Probe. Wenn noch Teig hängen bleibt, gebt dem Kuchen einige Minuten mehr Hitze. An schließend lasst ihr den Schoki-Nuss-Kuchen im Tortenring gut auskühlen. Dann könnt ihr die Glasur schmelzen und gleichmäßig auf dem guten Stück verteilen. Ganz zum Schluss wird er nach Lust und Laune mit gemischten Nüssen verziert (bei mir: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Paranüsse und vereinzelte Cashewkerne). Fertig!


Ein bisschen könnte man den Kuchen auch der zur Zeit absolut trendigen, super beliebten Low-Carb-Bewegung zuordnen. Mit Low-Carb ist es aber natürlich so eine Sache. Der Kuchen kommt zwar ganz ohne garstiges Weißmehl aus, aber Haselnüsse sind jetzt auch nicht unbedingt frei von Kohlenhydraten. Und bei dem braunen Zucker wäre ich mir auch nicht so sicher - kann ja aber auch einfach durch einen Zuckerersatz ausgetauscht werden. Außerdem: es heißt ja LOW-Carb und nicht GARNIX-Carb :) Ich persönlich könnte mich nicht in diese Low-Carb Geschichte einarbeiten, irgendwie ist mir das zu anstrengend. Sowieso sind Ernährungspläne, bei denen man ständig mit der Frage konfrontiert ist "Was darf ich, was darf ich nicht?", für mich völlig ungeeignet. Mir tun schon die armen Lebensmittelallergiker derart leid, dass ich mir das nicht freiwillig auferlegen muss. Wer sich aber an Low-Carb rantraut oder rangetraut hat - vielleicht ist dieses Kuchenrezept ja auch etwas für euch?

Alles Liebe aus dem sonnigen Berlin, eure Anne


Der eins-fix-drei Blueberry Pie

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Dieses Rezept ist meine ultimative Geheimwaffe, wenn sich sehr kurzfristig Besuch oder eine unabsehbare Süßhungerattacke auf etwas Leckeres aus dem Ofen ankündigt. Die Zutaten für den Teig hat man eigentlich immer im Haus und ein paar Früchte sind schnell besorgt - der Rest ist ein Kinderspiel.


Wir brauchen neben einer Tarteform (28cm) und einem Teigrad:

375 g Mehl
200 g Pflanzencreme oder Magarine
1 Prise Salz
1 Ei
6 EL eiskaltes Wasser

700 g Früchte
70 g Zucker (je säuerlicher die Früchte, desto mehr Zucker)
1 Messerspitze Natron
1 Prise Salz
1 TL Zimt



Den Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 

Mehl, Magarine (ich nehme auch gern Pflanzencreme, besonders wenn's schnell gehen muss) und Salz mit einer Gabel vermischen, bis sich die Zutaten bröselig verbunden haben. Dann das Ganze nach der Zugabe von Ei und Wasser fix mit den Händen durchkneten und die Masse in zwei Portionen teilen. Beide Teigklümpchen im Kühlschrank parken und mit den Früchten fortfahren.

Früchte, Zucker, Natron, Salz und Zimt kräftig durchmischen. Im Prinzip kann man sich bei der Auswahl der Obstsorte(n) bedenkenlos austoben. Meine Favoriten: Beeren (außer Erdbeeren) oder Rhabarber. Schließlich die Teigklümpchen aus dem Kühlschrank nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Mit dem ersten Teigstück eine Tarteform mit ca. 28 cm Durchmesser (meine ist von Maxwell & Williams) auslegen und mit den Früchten füllen. Das zweite Teigstück mit einem Teigrad in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen dann in schöner "Web-Optik" auf den Früchten platzieren und am Rand ein wenig andrücken.

Ab in den Ofen, 50 Minuten warten und fertig!

Was ist eure eins-fix-drei Geheimwaffe oder welche Früchte mögt ihr am liebsten in eurem Pie?

Alle Liebe, eure Anne