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Ein Schokotraum ★ Schoki-Nuss-Kuchen (glutenfrei)


Heute habe ich ein Rezept für euch, das wirklich großartiglecker, phänomenalsaftig, zauberhaft und traumschön ist. Mein absoluter Lieblingsschokokuchen! Das Rezept entstammt dem wunderbaren Buch "Backen mit Leila" der ebenso wunderbaren schwedischen Fernsehköchin Leila Lindholm und es ist eines meiner liebsten Kochbücher. Warum? Weil es 200 grandiose Backrezepte in sich birgt, die ganz bodenständig und kaffeekranzgeeignet sind. Inszeniert ist alles mit schönen Bildern, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Das Tolle an diesem feinen Buch ist auch, dass es Backrezepte aus allen Bereichen vereint: von Biskuit und Brot, Keksen und Kuchen, über Tartes und Torten, bis hin zu Saucen, Cremes und Marmeladen. Wer nach einem vielseitigen und liebevoll gestalteten Backbuch sucht, dem kann ich dieses nur wärmstens empfehlen!


Ich zeige euch heute jedenfalls den saftigen Schoko-Nuss-Kuchen in etwas abgewandelter Form.

Wir brauchen neben einer Springform:

300 g gemahlene Haselnüsse
300 g Zartbitterschoki (70 %)
1 EL ungesüßtes Kakaopulver
180 g Butter
50 g braunen Zucker
6 Eier
Schokoladenglasur
gemischte Nüsse zum Dekorieren

Wer eine Haselnussallergie hat, kann die gemahlenen Haselnüsse auch durch gemahlene Mandeln ersetzen.

Heizt den Backofen zunächst auf 175 °C vor. Anschließend 200 g der Schokolade fein raspeln (das ist ein Knochenjob, ich sag's euch. Je feiner die Raspel, desto beschwerlicher die Arbeit) und gemeinsam mit den Haselnüssen in einer großen Rührschüssel mischen. Anschließend das Kakaopulver, die Butter und den braunen Zucker hinzufügen und alles mit dem Handrührgerät durchkneten. Schließlich die Eier trennen. Da Eigelb kann direkt in den Teig gegeben und vermengt werden, das Eiweiß in einem separaten Gefäß steif schlagen und anschließend nach und nach unterheben.


Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und festklemmen. Nun den Teig hineinfüllen, die restlichen 100 g Schokolade (hierbei eignet sich eine Tafel perfekt) grob auseinander brechen und in den Teig drücken. Zum Schluss den Teig gleichmäßig glatt streichen und auf mittlerer Schiene 30-35 Minuten backen. Bevor ihr in aus dem Ofen nehmt, macht die obligatorische Holzspieß-Probe. Wenn noch Teig hängen bleibt, gebt dem Kuchen einige Minuten mehr Hitze. An schließend lasst ihr den Schoki-Nuss-Kuchen im Tortenring gut auskühlen. Dann könnt ihr die Glasur schmelzen und gleichmäßig auf dem guten Stück verteilen. Ganz zum Schluss wird er nach Lust und Laune mit gemischten Nüssen verziert (bei mir: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Paranüsse und vereinzelte Cashewkerne). Fertig!


Ein bisschen könnte man den Kuchen auch der zur Zeit absolut trendigen, super beliebten Low-Carb-Bewegung zuordnen. Mit Low-Carb ist es aber natürlich so eine Sache. Der Kuchen kommt zwar ganz ohne garstiges Weißmehl aus, aber Haselnüsse sind jetzt auch nicht unbedingt frei von Kohlenhydraten. Und bei dem braunen Zucker wäre ich mir auch nicht so sicher - kann ja aber auch einfach durch einen Zuckerersatz ausgetauscht werden. Außerdem: es heißt ja LOW-Carb und nicht GARNIX-Carb :) Ich persönlich könnte mich nicht in diese Low-Carb Geschichte einarbeiten, irgendwie ist mir das zu anstrengend. Sowieso sind Ernährungspläne, bei denen man ständig mit der Frage konfrontiert ist "Was darf ich, was darf ich nicht?", für mich völlig ungeeignet. Mir tun schon die armen Lebensmittelallergiker derart leid, dass ich mir das nicht freiwillig auferlegen muss. Wer sich aber an Low-Carb rantraut oder rangetraut hat - vielleicht ist dieses Kuchenrezept ja auch etwas für euch?

Alles Liebe aus dem sonnigen Berlin, eure Anne


Kommentare:

  1. Hallo Anne,
    ich habe diesen leckeren Schokokuchen ausprobiert und er war superlecker. Er passt total gut in meinen momentanen Ernährungsplan. ich versuche zur Zeit auf auf jeglichen Weizen zu verzichten ! Der Kuchen hat auch der restlichen Familie sehr gemundet. Er ist wirklich wärmstens zu empfehlen. Für Haselnussallergiegeplagte werde ich ihn das nächste Mal mit gemahlenen Mandeln backen. Wird ja wohl auch funktionieren.
    Kerstin

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    1. Liebe Kerstin, schön, dass er euch ebenso gut geschmeckt hat! Na klar funktioniert das auch mit gemahlenen Mandeln :) Gutes Gelingen und besten Appetit für den zweiten Versuch!

      Alles Liebe,
      Anne

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