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[Rezept] Ein wohlig warmer Winter Punsch aus Blutorange, Cranberry und Rosmarin mit Granini Liaison* (Werbung)

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Ein Gutes hat der Winter ja - Heißgetränke


Wer mich kennt, weiß: ich bin mehr so der Sommer- als der Wintertyp. Nennt mich eine chronische Frostbeule, die ewig Frierende, einen beständigen Bibberling. Ich bin diejenige, die sich im Sommer am Ostseestrand lieber noch ein Pullöverchen überzieht und dafür von ihren Reisebegleitern belächelt wird. Ich bin diejenige, die sich lieber noch ein weiteres Paar dicke Socken anzieht, wenn andere bereits nur noch das T-Shirt anhaben. Ich bin diejenige, die "Bisschen kühl hier!" anmerkt, wenn anderen der Schweiß perlt :D Aber wisst ihr, was ich am Winter so richtig klasse finde? Heißgetränke! Endlich kann man die Abende wieder eingekuschelt in zwei bis drei Decken und mit einer großen Tasse dampfender Flüssigkeit in den Händen auf der Couch genießen. Ob Tee, heiße Schoki oder Punsch - ich liebe es. Und um euch auch den Start in die kalte Jahreszeit zu versüßen, habe ich heute ein fruchtiges Punsch-Rezept im Gepäck. Yummy!


Eine Winteredition in zwei Sorten - die Granini Liaison Säfte* (Werbung)


Granini* (klick!) hat sich für Punsch-Liebhaber wie mich etwas richtig Feines ausgedacht. Mit den Liaison Säften kommen nämlich pünktlich zum Winter zwei limitierte Sorten in die Supermarktregale, die man sowohl warm als auch kalt genießen kann. Zitat: "Die Kombination aus exotischen Zitrusfrüchten und vollmundigen Winterbeeren passt perfekt in die kalte Jahreszeit." Und das trifft den Nagel auf den Kopf, denn die Sorten Apfel-Brombeere-Granatapfel und Blutorange-Cranberry-Orange schmecken knallermäßig :) Aber was schon knallermäßigt schmeckt, kann man natürlich trotzdem noch ein bisschen aufpeppen und so wird im Handumdrehen aus einem Saft ein Punsch. Mein Rezept ist auf kleine und große Süßschnäbel abgestimmt. Wenn ihr beim Erwärmen des Saftes ein wenig Wasser (ca. 250 ml für den Anfang) hinzufügt, wird der Punsch am Ende nicht ganz so süß ;)



Das Rezept für Blutorange-Cranberry-Orange Punsch mit Rosmarin



So wird's gemacht (4 Portionen):

1 Liter Granini Liaison Blutorange-Cranberry-Orange 
250 g Cranberries  ∣ 120 g Zucker ∣ 1 Bio Zitrone ∣ 1 Zimtstange
200 ml Wasser ∣ 4 Zweige frischer Rosmarin ∣
2 Blutorangen (davon 0,5 für die Dekoration)

Zunächst wird der Cranberry-Rosmarin-Sirup eingekocht. Hierfür werden die roten Beeren gründlich gewaschen. Anschließend die Cranberries mit Zucker, dem Saft und Abrieb der Zitrone, dem Wasser, der Zimtstange und den Rosmarinzweigen abgedeckt in einem Topf aufkochen. Nicht erschrecken, wenn die Beeren beim Sieden anfangen im Topf zu knallen ;) Die Cranberries werden ca. 20 Minuten weich gekocht, anschließend püriert und durch ein Sieb gestrichen. Vor dem Pürieren nehmt ihr die Zimtstange und den Rosmarin einfach aus dem Sud heraus. Schließlich könnt ihr den Sirup entweder in eine Flasche abfüllen und abkühlen lassen oder direkt verwenden. Für den Punsch wird der Granini Liaison Blutorange-Cranberry-Orange einfach in einem Topf erhitzt, mit dem Saft von 1,5 Blutorangen verfeinert und in vier Gläser mit jeweils gleichem Anteil Sirup aufgegossen. Wer mag, kann mit einer Scheibe Blutorange und einem Rosmarinzweig dekorieren. Fertig!

Tipp! Da der Sirup dem Saft noch einige Süße verleiht, macht der frische Blutorangensaft mit seiner feinen Bitternote den Punsch noch ausgewogener.

In diesem Sinne "Prost, ihr Lieben!" & alles Liebe,
eure Anne
♥︎



*Werbung! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Granini entstanden. Granini hat mir die Liaison Säfte für die Umsetzung dieses Beitrags kostenfrei zur Verfügung gestellt! Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

[Rezept + Produkttest*] Sommerlicher Smoothie aus Maracuja, Honigmelone & Mandelmilch (vegan, laktose- & glutenfrei)

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Heute habe ich euch das Rezept für einen herrlich sommerlichen Smoothie aus den drei großen "Ms" mitgebracht - Melone, Maracuja, Mandelmilch. Yummy! Außerdem erzähle ich euch ein bisschen mehr über das Gerät, in dem das Ganze fröhlich vor sich hin pürierte. Ich durfte nämlich den neuen Personal Blender S30 von Vitamix* (klick!) testen.
Doch beginnen wir von vorn! :) Vor einiger Zeit flatterte eine Einladung zu einem Vitamix Workshop in Hamburg ins Haus, bei dem der neue Blender vorgestellt und allerhand Köstliches mit Superfoods gezaubert werden sollte. Also packte ich meine Kamera ein, setzte mich morgens in den ICE und stattete meiner Herzens-Hansestadt einen kleinen Besuch ab. Über den Dächern Hamburgs und mit einem wunderbaren Blick über das Karolinenviertel trafen wir uns in der "Sturmfreien Bude" - einer großartigen lichtdurchfluteten Location. Nach einer kleinen Runde Yoga zur allgemeinen Entspannung begannen die Mädels von Vitamix, uns alles Wissenswerte rund um den leistungsstarken Blender vorzustellen. Nach dieser theoretischen Einführung durften wir dann selber ran. Was für ein Spaß!

Liora Bels führt in eine gesunde Ernährung ein - ohne großen Zeitaufwand.


Unter der Anleitung der zauberhaften Liora Bels - Health Food Chef, zertifizierte Ernährungsexpertin und Food & Style Consultant - wurden allerlei köstliche und gesunde Smoothies & Dips aus frischen Lebensmitteln und Superfoods gemixt. In einer kurzen Einführung erzählte uns Liora ein wenig von ihrem persönlichen Ernährungs- und Lebensstil, der sich um Vollwertigkeit und qualitativ hochwertige Nahrungsmittel dreht. Es war besonders schön zu sehen, dass sie nicht nur über die Leidenschaft für frische, unbehandelte Zutaten aus biologischem Anbau spricht, sondern sie lebt und liebt. Mit ihrer sympathischen und vergnügten Art hat sie uns einen wunderbaren Tag beschert. Unter den gemixten Smoothie-Köstlichkeiten des Tages waren zum Beispiel dieser knallerköstliche Mango Goodness Smoothie (klick!) mit dem Superfood Chlorella und dieser Banana Bliss (klick!), den ich trotz sonst zwiespältigem Verhältnis zur Banane absolut großartig fand. Glücklicherweise hatte ich das Frühstück ausfallen lassen ;) Im Anschluss an das gemeinsame Wirbeln an den Blendern wurde nämlich noch ein mehr als üppiges Lunchbuffet aufgefahren.

Links: Für all unsere leckeren Mix-Kreationen standen uns zahlreiche frische und gesunde Zutaten zur Verfügung.
Rechts: Tomaten-Basilikum-Cashew-Dip in the making - und ein Dankeschön an Liora für die fotogensten Hände ;)

Smoothie aus Maracuja, Honigmelone und Mandelmilch (vegan, laktose- & glutenfrei)


Ich habe euch heute ein Rezept mitgebracht, das ich nach dem Workshop in der heimischen Küche ausgetüftelt habe. Es ist sommerlich frisch, vegan, laktosefrei und glutenfrei. Die ganze Süße des Smoothies liefert die Honigmelone, da bedarf es keinerlei Zuckerzusätze. Wenn ihr keine Mandelmilch aus dem Supermarkt benutzen wollt, kommt hier schnell noch vorab das easy-peasy-Rezept für hausgemachte Mandelmilch:


200 g Mandeln (blanchiert) ∣ Wasser zum Einweichen ∣ 1 l kochendes Wasser

Zunächst werden die Mandeln in gefiltertem Wasser über Nacht gut 10 Stunden eingeweicht. Anschließend sollten sie gründlich gespült und zusammen mit 1 l kochendem Wasser im großen Behälter des Vitamix (oder in einem anderen sehr leistungsstarken Standmixer) püriert. Schließlich passiert ihr die Flüssigkeit durch ein sehr feines Stofftuch, wringt es am Ende nochmals aus. Fertig! Ein guter Tipp: die getrockneten Überbleibsel aus dem Tuch können prima als glutenfreies Mehl verwendet werden.


Nun aber zu meinen Erfahrungen mit dem Blender S30 von Vitamix*. Gleich eines vorneweg: ich habe nicht zahllose Vergleichsmöglichkeiten, das heißt, zur Leistung und Handhabung im Vergleich zu anderen Blendern kann ich wenig sagen. Daher versteht diese Produktvorstellung bitte als subjektiven Praxistest :)

Der Personal Blender S30 von Vitamix* im Text


Zunächst einige Worte zum Gerät selbst und zum Lieferumfang (alles auch nachzulesen auf der Homepage von Vitamix klick!). Der Blender hat mit den Behältern Maße von etwa 21x15x37 bzw. 39,4 cm, die Klingen sind aus lasergeschnittenem Edelstahl und das Gerät hat eine Leistung von 800-950 Watt bei 220-240 Volt. Im Lieferumfang sind der Motorblock, zwei 0.6-Liter-Mix & Go-Behälter (samt Flip-Top-Deckel), ein 1,2-Liter-Behälter (samt Deckel mit abnehmbarer Verschlusskappe), ein Kochbuch, ein Stößel und eine S-Series Klingenbasis enthalten. Der Zusammenbau des Geräts ist wirklich denkbar einfach. Sehr angenehm ist außerdem, dass das Gefäßelement mit dem kleinen Becher insgesamt nur aus zwei Teilen besteht (zählt man den Dichtungsgummi mit, dann sind es drei Teile) und mit dem großen Behälter aus insgesamt drei Teilen (mit Dichtungsgummi aus vier) zusammengesetzt ist. Bei einigen anderen Standmixern besteht dieses Element gern auch mal aus fünf bis sechs Teilen und mir ist es schon passiert, dass ich beim Zusammenbau etwas vergessen oder falsch montiert hatte ;) Natürlich erleichtert das auch die Reinigung. Hierfür haben uns die Mädels von Vitamix eine elegante Lösung gezeigt: Behälter heiß ausspülen, mit Wasser füllen, einen Tropfen Spülmittel hinein und ab damit auf die Station, Gerät einschalten, einige Zeit laufen lassen, herunter nehmen und den Vorgang mit klarem Wasser wiederholen. Fertig! Für Abwaschmuffel wie mich ein wahrer Segen :D Ansonsten sind die Einzelteile (außer des Motorblocks und des Dichtungsgummis) aber auch spülmaschinenfest.

Links: Der Vitamix Blender mit einem der zwei im Lieferumfang enthaltenen 0,6 Liter Mix & Go Behälter.
Rechts: Liora mixt einen Dip im 1,2-Liter-Behälter und nutzt den Stößel, um die Zutaten nachzuschieben. 


Für alle Farbästheten: Das Gerät gibt's in acht verschiedenen Ausführungen. Wem schwarz also zu langweilig ist, könnte sich auch für Azurblau oder Apfelgrün entscheiden. Mein persönlicher Favorit wäre ja die weiße Variante oder die im Edelstahlook. Darüber hinaus ist der Personal Blender wirklich sehr leistungsfähig und vielseitig einsetzbar. Besonders praktisch finde ich die beiden Mix & Go Behälter, die man nach dem Mixen mit einem Flip-Top-Deckel verschließen kann. So kann man nämlich den Smoothie, das Salatdressing, den Dip, die Suppe oder was auch immer man im Blender gezaubert hat, ganz easy peasy im Kühlschrank lagern und auch am nächsten Tag nochmal verwenden. Außerdem kann man den Behälter natürlich auch prima für unterwegs mitnehmen - sagt ja schon die Produktbezeichnung ;) Ein kleines Manko, das man wohl aber bei dieser Leistungsfähigkeit einfach in Kauf nehmen muss, ist die Lautstärke des Geräts. Auf höchster Stufe macht der Blender - und das hat er mit den Standmixern, die ich bislang benutzt habe gemein - nach meinem Eindruck doch schon ganz schön Lärm, frühmorgendlichen und spätnächtliches Mixen in einer Mietwohnung würde ich vielleicht lieber lassen ;) Außerdem empfehle ich euch, beim Abschrauben der Klingenbasis vom kleinen Mixbehälter ein wenig vorsichtig zu sein. Mir ist es mehrfach passiert, dass sich bei zügigem Öffnen etwas von der Flüssigkeit im Innern über mich ergoss. Da war ich wohl wieder zu ungeduldig. Wahrscheinlich muss man den Druck, der sich während des Pürierens aufbaut, langsam entweichen lassen. Natürlich ist auch der Preis von 499,00 € bis 549,00 € nicht wegzudiskutieren und sicher muss Jede_r für sich selbst entscheiden, ob einem ein Personal Blender das persönlich wert ist. Jedoch gibt Vitamix wie für all seine Produkte ein Qualitätsversprechen und gewährt daher 7 Jahre Garantie für alle Produktelemente, Leistung, Arbeit und Portokosten.

Alles in allem ist der neue Personal Blender S30 von Vitamix für mich ein 1A Standmixer, der leistungsstark und dabei so vielseitig einsetzbar ist. Bevor das Testgerät wieder zurück geht, will ich unbedingt noch ein Eis ausprobiere. Darüber berichte ich euch dann natürlich auch auf dem Blog :)

Alles Liebe,
eure Anne
♥


*Werbung! Der Personal Blender S30 wurde mir nach dem Workshop für eine vierwöchige Testphase kostenlos von Vitamix zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Ein herzlicher Dank gilt der Klenk & Hoursch AG sowie den Mädels von Vitamix für die tolle Organisation eines wunderbaren Events! Alle Bilder (auch die des Blenders) in diesem Beitrag sind mein Eigentum.

[Rezept] Fruchtiges Sorbet ohne Eismaschine - Veganes Erdbeer-Minz-Eis

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Heute heißt es "Eis, Eis, Baby", ihr Lieben! Ich habe mich nämlich meinem persönlichen Angst-Fotoobjekt und Foodphotography-Endgegner gestellt und das erste Eis in etwas über 1 ½ Jahren Chèvre Culinaire fotografiert. Halt, nein! So ganz stimmt das nicht - im vergangenen Jahr hatte ich bereits vegane Frozen Yoghurt Törtchen vor der Linse (klick!). Damals war das Fotografieren allerdings noch lange nicht so zeitaufwendig wie heute und deshalb wurde mir auch die unsägliche Tatsache, dass Eis außerhalb des Tiefkühlers binnen ziemlich kurzer Zeit seinen Aggregatzustand ändert, nicht gefährlich. Dieses Mal ging mir dieser physikalische Vorgang allerdings ab und an gehörig auf die Nerven! Glücklicherweise ist der Weg zwischen Wohnzimmer aka Homefotostudio und Küche aka Kochnische nicht sonderlich weit :)

Der Grund, weshalb ich mich an dieses knifflige Fotoobjekt gewagt habe, ist eine wirklich unschlagbare Eis-Kombi. Erdbeeren und Minze passen einfach herrlich zusammen! Und psst! - mit eiskaltem Sekt aufgegossen, wird aus dem dem Sorbet ein herrlicher Sommer-Drink :) Ein weiteres unschlagbares Argument: dieses fruchtige Eis lässt sich trotz fehlender Eismaschine ganz ohne lästige Eiskristalle herstellen und man muss dennoch die Masse nicht ständig umrühren. Wen das immer noch nicht überzeugt hat: ihr benötigt nur zwei Zutaten. Easy peasy, oder? Also spricht ja gar nichts gegen Ausprobieren :)

Und so wird's gemacht:


ACHTUNG: gefrorene Früchte sollten wirklich nur in Standmixern püriert werden, die dafür geeignet sind. Meist haben diese Geräte sogar eine Extrafunktion, die mit "Ice" bezeichnet ist. Wenn ihr euch nicht sicher seid, empfiehlt sich ein Blick in das Handbuch des Geräts. Habt ihr keinen geeigneten Mixer zu Hause, könnt ihr natürlich auch die Beeren vor dem Frosten pürieren. Dann solltet ihr die Eismasse während des Frierens aber doch ab und an durchrühren.
Wer mag, kann für die Herstellung des Eis' natürlich auch frische Minzblätter verwenden. Hierzu wascht und hakt ihr einfach ca. 20 Minzblättchen (ohne Stängel) und gebt sie beim Pürieren mit dazu. Bedenkt aber, dass das Eis ohne Sirup vielleicht ein wenig Süße vertragen könnte :)
Habt ihr denn auch ein paar eins-fix-drei-Eisrezepte, die sich ganz ohne Maschine zaubern lassen? Ich würde mich freuen, wenn ihr sie mir verratet. 

Und nun wünsche ich euch den allerschönsten Feiertag!

Alles Liebe,
eure Anne
♥
 



[Rezept] Mango Maracuja Smoothie - Fein cremig mit Banane

‖ 14 Kommentare: ‖

Nach den düsteren Zeiten der vergangen Monate schaute vergangene Woche hier in Berlin doch tatsächlich mal wieder ein bisschen die Sonne vorbei. Ich hatte ja fast vergessen wie es so ist, nicht permanent das Licht brennen lassen zu müssen, weil man sich sonst den ganzen Tag wie zu später Abendstunde fühlt ;) Sogar heute werden mir mit einem richtigen Sonnensonntag verwöhnt - herrlich!  Monsieur und ich werden den freien Tag nutzen, um unsere verpasste Radtour von neulich zu unternehmen. Ich - als Frostbeule vom Dienst - werde mich zwar bei 8°C wohl wie ein Michelinmännchen einmummeln müssen, aber das ist es wert. Außerdem ist es doch ein tolles Gefühl, wenn man weiß, dass man sich nach der sportlichen Betätigung im Freien am Abend schön in die warme Badewanne schmeißen kann. Obendrein hätte ich da noch einen leckischmecki Vitaminbooster vorbereiten. Die Allzweckwaffe gegen fiese Erkältungen mit Mjammi-Garantie!

Und so wird's gemacht:


Ich liebe Smoothies und könnte sie besten Gewissens den ganzen Tag schlürfen. In Kombination mit meinen liebsten Exotenfrüchten Mango und Maracuja steht dieser Smoothie ganz weit oben auf meiner Favoritenliste :) Wer's etwas figurbewusster mag, kann die Sahne natürlich auch durch Milch und/oder Naturjoghurt ersetzen. In diesem Fall musste es bei mir aber einfach mal ein bisschen gehaltvoll sein - ausnahmsweise ;) Der Fantasie sind beim Smoothiemixen natürlich keine Grenzen gesetzt. Was ist denn euer liebstes Mixgetränk aus Obst und Milchprodukten?

Alles Liebe,
eure Anne
♥

Mandarinen-Schmand-Törtchen samt Pleiten, Pech & Pannen

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Manchmal könnte man ja meinen, dass das freizeitliche Leben einer handelsüblichen Foodbloggerin aus gut beschürzter Dauerbackerei mit anschließendem Kaffeekränzchen im Kreise der Liebsten besteht. Dass die einzige Querele dabei der zarte Mehlstaub ist, den es sich verschmitzt vom Handrücken zu pusten gilt. Das mag so sein - in diesem Fall bin ich jedoch keine handelsübliche Foodbloggerin. Ich wäre da die Ausnahme von der Regel, sozusagen das schwarze Schäfchen der Familie ;)
Neulich steh' ich abends nach der Arbeit in meiner Winzküche und erkenne die unbedingte Dringlichkeit, endlich mal wieder einen Kuchen backen zu müssen. Einen Mandarinen-Schmand-Kuchen. Den könnte man nämlich am nächsten Tag ganz wunderbar zum Kaffeekränzchen bei Mama und Papa mitbringen. Der muss aber im Kühlschrank ordentlich durchkühlen, das könnte mit dem Backen am nächsten Morgen etwas knapp werden. Also stelle ich mich so gegen 20 Uhr auf einen Samstag nach 9 Stunden Arbeit in die Küche und backe einen Mandarinen-Schmand-Kuchen - Tortenring, Teig, Füllung, 1 Stunde Ofen, fertig! Sollte man meinen!


Nach einer Stunde im Ofen sollte der Kuchen fertig sein. Ich schau' mir das Ergebnis also an, bin mit der Optik schonmal relativ zufrieden. Vorsichtshalber rüttle ich noch ein wenig an dem Tortenring rum - fühlt sich fest an. Also nehme ich den Kuchen beherzt aus dem Ofen und es macht "FLATSCH!". Leider hatte ich mich statt für eine Springform für einen bodenlosen Tortenring entschieden. Und leider hatte sich der Kuchenboden kurzfristig dazu entschlossen, sich vom Rest des Kuchens abzunabeln und auf Nimmerwiedersehen zu verabschieden. Argh! 9 Stunden Samstagsarbeit, Teigkneterei, Füllunggerühre und dann das! Samstagabend - Nervenzusammenbruch, Wutanfall, Kreischalarm, Heulkrampf. In diesem Moment waren das durchaus attraktive Optionen. Stattdessen habe ich Monsieur höflich aus der Küche komplimentiert ("Ich glaube, es wäre jetzt besser, wenn du die Küche verlässt!"), einfach mal kräftig und lautstark durchgeatmet und aus der Not eine Tugend gemacht. Drei Dessertringe zur Hand, Boden ausgestochen, Mandarinen-Schmand-Pampe vom Backblech geklaubt und alles nochmal ab in den Ofen. Am nächsten Tag meinte meine Mama: "Wenn du niemandem erzählst, dass es mal ein Kuchen werden sollte, könnte man doch meinen, die Törtchen müssen so." Also vergesst das Gelesene. Ich präsentiere euch stolz diese Mandarinen-Schmand-Törtchen, die genauso geworden sind wie sie sollten :D


Wir brauchen neben einer mittleren Springform (!)

Für den Teig:
120 g Mehl
60 g Zucker
60 g weiche Butter
1 Ei
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
500 ml Sahnepudding (frisch)
2 Becher Schmand
2 Dosen Mandarinen

Zunächst wird der Ofen auf 180 °C vorgeheizt. Nun könnt ihr den Pudding kochen, damit er vor der Weiterverarbeitung ein wenig abkühlen kann. Dann werden die Zutaten für den Teig ordentlich miteinander vermengt und das Ergebnis in eine gefettete und bemehlte Springform (!) gegeben. Drückt außerdem etwas von dem Teig zu einem Rand hoch. Nun werden Sahnepudding und Schmand verrührt und am Ende die gut abgetropften Mandarinen untergehoben. Füllt schließlich die Schmandmasse in die Backform und schiebt das Ganze für ca. 60 Minuten in den Ofen. Aus Erfahrung wird man ja bekanntlich klug: macht vielleicht doch lieber 70-80 Minuten draus ;) Der abgekühlte Kuchen kommt schließlich noch für 2-3 Stunden in den Ofen. Fertig!

Habt ihr auch von so einer "nette" Backpanne zu berichten? Dann bitte immer her damit ;)

Alles Liebe, eure Anne



P.s.: Was sagt ihr eigentlich zu den zauberhaften Acryllöffeln von Sabre auf dem ersten und dem letzten Bild? Ich bin ja mal wieder schwerst verliebt ♥ Immer wieder habe ich sie bei Vera angeschmachtet und schließlich die Löffelchen bei ihrer wunderbaren Frau Kockerols (klick!) bestellt. Wenn ich jemals in Ahrweiler vorbeischauen kann, dann statte ich Ihnen definitiv einen ausgiebigen Besuch ab, liebe Frau Kockerols. Haben Sie vielen Dank für den netten Kontakt und natürlich für diese bezaubernden Löffel :)

Melonensalat mit Erdbeeren und Büffelmozzarella

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Dieses Rezept klingt auf den ersten Blick ja erstmal recht abenteuerlich. Wie ein Gericht, dass sich nicht entscheiden konnte, was es nun eigentlich werden wollte. Eine sommerliche Vorspeise oder vielleicht doch ein frisches Dessert? Ich sage euch: ist doch piepegal! Und wenn's als Mitternachtssnack serviert werden würde. Dieser Melonensalat mit Erdbeeren und Büffelmozzarella schmeckt nämlich knallermäßig köstlich! Einfach und dabei sooo wirkungsvoll, dass ich ihn aus meiner Sommerküche nicht mehr wegdenken möchte.
Monsieur Fleischfresserchen war ja anfangs wieder etwas skeptisch. Ich glaube, ihn hat schon der Begriff "Büffelmozzarella" etwas abgeschreckt. Denn obwohl's ja nun wirklich das Feinste ist, was es in puncto Mozzarella käuflich zu erstehen gibt, klingt das Büffelige nun nicht unbedingt sooo deliziös. Und ich denke, es ist wie mit Ziegenkäse. Der etwas strenge Nachgeschmack ist nicht jedermanns Sache. Wer's aber mag, wird dieses Rezept lieben. Denn die Kombi mit den Sommerfrüchtchen ist unschlagbar. Scheinbar hat sie am Ende auch das Fleischfresserchen überzeugt, denn er hat direkt mal nach einem Nachschlag verlangt :)


Wir brauchen:

½ Wassermelone (kernarm)
½ Galiamelone
500 g Erdbeeren
500 g Mini-Büffelmozzarella

Zunächst werden die Melonenhälften von der Schale befreit und in kleine Würfel geschnitten. Nun wird das Grün der Erdbeeren entfernt und die Früchte gleichmäßig geviertelt. Gießt anschließend die kleinen Büffelmozarella Kügelchen ab und halbiert sie. Alle Zutaten werden in einer großen Salatschüssel kräftig durchgemengt. Für mich ist der Salat damit schon durchaus fertig. Die Süße der Früchte und das Herzhafte des Mozzarellas bilden einen leckeren Kontrast. Man kann allerdings noch optional ein gutes Bund Rucola hinzu geben und das Ganze mit einem Dressing aus 4 EL Olivenöl, 1 EL Limettensaft, 1 EL Agavendicksaft (oder Honig), Salz und Pfeffer abrunden. Außerdem passen frische Minze oder Basilikum herrlich dazu. Ich habe ihn auch schon mit gerösteten Salatkernen (Kürbis, Pinie und/oder Sonnenblume) serviert - wer's gern crunchy im Mund hat, sollte das unbedingt mal ausprobieren.


Da mich Chrissi von Chrisstitally neulich zu ihrem aktuellen Blogevent (klick!) eingeladen hat, möchte ich sie heute mit meinem Melonensalat auf der Suche nach dem gesündesten Sommerrezept unterstützen. Das ist nämlich der schöne Nebeneffekt dieses grandiosen Rezepts: nicht nur easy-peasy, sommerlich und frisch, sondern obendrein auch noch total gesund. Liebe Chrissi, viel Spaß und Erfolg bei deiner weiteren Suche! Ich hoffe, dir gefällt das Rezept und vielleicht klappt's ja mit dem wundervollen Buch von Lisa Lemke :)

Alles Liebe, eure Anne
♥


So schmeckt der Sommer - Wassermelonentorte

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Sommer ist doch wirklich etwas Feines! Ich liebe es, wenn die Sonne rund um die Uhr scheint. Man fühlt sich gleich viel ausgeglichener und auch die Menschen sind viel fröhlicher. Ich gebe offen zu, dass ein Sommer in der Heimat für mich nicht zwingend mit 30°C+ verbunden sein müsste. Aber besser ein heißer Sommer als Dauerregen :)
Ein weiteres Highlight im Sommer: Wassermelone! Eisgekühlt ist das doch wirklich der erfrischendste Snack für Zwischendurch. Mein Bruder sieht das genauso - wir sind beide verrückt nach der saftig roten Sommerfrucht. Deshalb machte ich mich anlässlich seines Geburtstags vor einigen Wochen auf die Suche nach dem Melonenrezept. Bei Sara von Feines Handwerk (klick!) wurde ich fündig. Ihr Melonentörtchen sah so verführerisch aus, dass ich es mir gleich notiert habe. Für den Biskuitboden habe ich mich allerdings nicht nach ihren Angaben gerichtet, sondern mein persönliches Lieblingsrezept verwendet. Das Rezept für den weltbesten Biskuitteig findet ihr übrigens in der Rubrik Grundrezepte (klick!). Hier verrate ich euch nach und nach die Rezepte für ein paar Kuchenteigklassiker und andere nützliche Grundrezepte rund ums Kochen und Backen. Da ich aber sehr viel ausprobiere und experimentiere, kann es eine Weile dauern, bis ich mich für das beste Rezepte entscheide und es einstelle.


Das Rezept für die leckere Melonencreme habe ich - wie gesagt - hier bei Sara von Feines Handwerk entdeckt (klick!). Ich habe es ein klein wenig abgewandelt.

Wir brauchen für die Creme

10 Blatt Gelatine
½ Wassermelone (kernarm)
80 g Zucker
1 EL Limettensaft
300 g Magerjoghurt
200 g Sahne
etwas Aprikosenmarmelade

Zunächst wird die Gelatine in kaltem Wasser eingeweicht. Währenddessen könnt ihr euch der Melone widmen. Ich habe zunächst eine ca. 1 cm dicke Scheibe abgeschnitten und kleine Blümchen für die Dekoration ausgestochen. Anschließend wird das übrige Fruchtfleisch mit einem passenden Ausstecher zu kleinen (Halb-)Kugeln geformt. Am Ende solltet ihr ca. 100 g Fruchtfleisch (dafür eignen sich auch die Reste vom Kugelausstechen) übrig haben und diese zusammen mit Zucker und Limettensaft pürieren. Nun wird das Püree in einem Topf erhitzt und die Gelatine in der warmen Flüssigkeit aufgelöst. Anschließend wird der Joghurt untergezogen und die Masse für einige Zeit kühl gestellt bis sie anfängt zu gelieren. Dann wird die Sahne steif geschlagen und untergehoben. Den fertigen Biskuitboden könnt ihr nun in der Mitte teilen und um den unteren Boden abermals den (gesäuberten) Tortenring legen. Damit die Sahnecreme den Biskuit nicht durchweicht, könnt ihr ihn dünn mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Nun verteilt ihr die Melonenbällchen gleichmäßig auf dem Teig und gießt ihn mit ca. ⅔ der Melonen-Joghurt-Sahne-Masse auf. Nun kommt der zweite Boden oben drauf und wird mit dem Rest der Melonensahne überzogen. Das ganze Törtchen wird nun für 3 Stunden kalt gestellt und am Ende mit den Melonenblüten verziert. Fertig!


Dieser kleine Melonentraum hat sich wirklich allergrößter Beliebtheit erfreut und war ratzfatz weggeputzt. Ich könnte mir vorstellen, dass man das Rezept ebenso gut auch mit einer ganzen Galia- oder Honigmelone ausprobieren könnte. Vielleicht ist das eine Alternative für all jene, die Wassermelone nicht allzu gern mögen. Ich bin jedenfalls ganz begeistert vom Rezept und werde es im Laufe des Sommers ganz bestimmt noch einmal machen.
Und weil mich das Melonentörtchen derart überzeugt hat, hab' ich's gleich mal bei Claras aktueller "Ich back's mir"-Runde im Juli (klick!) eingestellt. Wäre doch schade, wenn so ein leckeres Rezept nur wenige erreichen würde :)


Alles Liebe, eure Anne


Erdbeermilchshake samt Ohrwurm & die GEWINNERIN des Miss Étoile Gewinnspiels

‖ 8 Kommentare: ‖


Es gab doch mal dieses Lied einer gewissen US-amerikanischen R&B-Sängerin mit Namen Kelis. Dieses Liedchen trug den unglaublich amerikanischen Titel "Milkshake" und ging mir schon immer tierisch auf die Nerven! Dennoch kann ich nichts daran ändern, dass mir, immer wenn ich an das Wort Milchshake denke, folgende Zeilen in den Sinn kommen:

« My milkshake brings all the boys to the yard,
And there like,
Its better than yours,
Damn right its better than yours,
I can teach you,
But I have to charge. » Kelis - Milkshake

Argh! Kennt ihr das, wenn ihr absolut gar nicht an ein bestimmtes Lied denken wollt und es euch dann natürlich auf jeden Fall in den Sinn kommt? Ganz schlimm finde ich das. Na jedenfalls dudelte mir das Lied neulich in Dauerschleife durch den Kopf, weil ich unglaublich Appetit auf selbstgemachten Erdbeermilchshake hatte. Also flitze ich in den Supermarkt, kaufte leckere deutsche Erdbeeren und pürierte mir diesen einfachen aber leckeren Shake zusammen. Das hatte dann aber den Preis, dass ich den ganzen Nachmittag dieses nervige Lied im Ohr hatte - my milkshake brings all the boys to the yard... ♬♪

Zunächst werden die Erdbeeren geputzt, vom Stiel befreit und grob geviertelt. Anschließend werden die Erdbeeren mit dem Pürierstab zu Mus verarbeitet. Nun gebt ihr die restlichen Zutaten hinzu und püriert weitert. Fertig! :) So einfach ist dieser Milchshake zuzubereiten und dabei fruchtig frisch. Besonders gut passt er zu 30°C Außentemperatur und gut gekühlt.

Ich entschuldige mich übrigens in aller Form für dieses rosafarbene Kitschklischee auf den Fotos. Erinnert ein bisschen an das Kinderzimmer einer verwöhnten Barbie - ich weiß ;) Aber ich mag's irgendwie. Ab und an darf's auch mal kitschig sein, da habe ich gar nichts dagegen. Die süßen Papierstrohhalme habe ich übrigens zusammen mit anderen tollen Papp- und Papieraccessoires vom niedlichen Onlineshop Decorative Art (klick!) zur Verfügung gestellt bekommen. Die übrigen Papeterie-Lieblinge präsentiere ich euch später, versprochen! Sie sind nämlich die perfekten Begleiter für ein großes Ereignis, dass bald ansteht... ich freue mich schon riesig!

Und nun - last but not least - kann ich euch noch freudig die glückliche Gewinnerin des tollen Miss Étoile Gewinnspiels verkünden! Einen Herzlichen Glückwunsch und das Backset gehen an: Anne von Frisch Verliebt! Liebe Anne, du wurdest heute Morgen aus dem Lostopf gezogen. Bitte schicke mir doch deine Adresse, damit sich das Backset auf den Weg zu dir machen kann.
Außerdem ist es ein toller Zufall, dass ihr Blog gerade den 1. Geburtstag gefeiert hat - also gibt's quasi ein Geburtstagsgeschenk von Miss Étoile und mir ♥ Ich freue mich riesig, über die rege Beteiligung am Give away und hoffe, dass die Begeisterung fürs Kommentieren nicht abnimmt ;)

Alles Liebe, eure "manchmal 'n bisschen Püppie" Anne

Bezugsquellen

Papierstrohhalme: Decorative Art*
Emaille Messbecher: Karls Erdbeerhof
Schälchen aus Perlmutt: Dänisches Bettenlager

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