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[Rezept] Hausgemachte Papaya Ravioli mit Curry

‖ 9 Kommentare: ‖

Als Foodblogger wird man ja ab und an mit Problemchen konfrontiert, bei denen jeder normale Mensch vermutlich verständnislos den Kopf schütteln und "Geht's eigentlich noch?" fragen würde. Man selber schwankt stattdessen zwischen Hände-über-dem-Kopf-Zusammenschlagen und semiverzweifelten Seufzen. Da ich unheimlich gern lache und auch gern mal über mich selbst, enthalte ich euch solche kleinen Anekdötchen natürlich nicht vor. Diese nette Weisheit "Das Auge isst mit" erhält natürlich besonderes Gewicht, wenn man sein Essen fotografiert und anschließend mit ein paar Hundert Augenpaaren teilt. Wenn ich nach der Arbeit für Monsieur und mich mal einen kleinen Spaghetti Bolo Matschberg auf den Teller bringe, juckt das uns beide nicht allzu sehr. Wenn ich aber ein neues Rezept ausprobiere, das ich euch bestenfalls irgendwann mal zeigen möchte, sieht's da schon anders aus. Dann kann's ja auf dem Teller nicht aussehen wie ein überfahrener Mettigel. Deshalb ist es auch wirklich ärgerlich, wenn man etwas Neues zaubert, das zwar absolut großartig schmeckt aber irgendwie nicht so aussieht. Hrmpf!



So geschehen bei kürzlicher Pastaproduktion. Ich habe unheimlich leckere Papaya Ravioli gebastelt, die am Ende aber doch mehr an den überfahrenen Mettigel erinnerten als an appetitliche buona cucina aus bella Italia. Jede italienische Nonna hätte vermutlich "Mamma mia!" ausgerufen. Weil die kleinen gefüllten Teigdingerchen aber wirklich zu lecker waren, muss ich sie euch trotzdem zeigen. Verzeiht mir, dass das Essen heute nicht ganz so fototauglich ist - ich habe versucht, es ein bisschen mit dem Styling rauszuholen ;)

Und so wird's gemacht:

Pasta ist wirklich super fix selbstgemacht. Man ist im Vorhinein wahrscheinlich immer nur ein bisschen vom Aufwand eingeschüchtert. Lasst euch sagen: so viel Aufwand steckt gar nicht dahinter. Das größte Hindernis war bei mir lediglich die Frage: "Wo habe ich jetzt nochmal gleich die Nudelmaschine vergraben?" Wenn man stattdessen einfach zum Nudelholz greift, ist sogar diese Unwägbarkeit ausgeräumt ;) Also an die Pasta, fertig, los! Probiert's doch auch einfach mal aus. Das Tollste ist, dass der Kreativität dabei nämlich keine Grenzen gesetzt sind. Ich wollte schon lange mal Papaya in Kombination mit Curry in einer Nudelkreation ausprobieren. Das Ergebnis hat nicht nur mich überzeugt. Monsieur Fleischfresserchen hat diesem vegetarischen Leckerchen das schönste Kompliment schlechthin gemacht: "Das sind die leckersten Ravioli, die ich je gegessen habe!" Und ich glaube, das meinte er sogar wirklich ernst! :D

Verratet ihr mir euer liebstes hausgemachtes Pastarezept?

Alles Liebe,
eure Anne
♥

Ich bin wieder da - und mit mir eine exotische Kürbissuppe

‖ 6 Kommentare: ‖



Ihr lieben, lieben Leserlein, was hab' ich euch vermisst! Und das meine ich ganz ehrlich. Wochen lang war ich in der Abschlussarbeit-Versenkung verschwunden. Freunde fragten sich bereits, wie ich nochmal gleich aussehen und meine Tante meine mal ganz charmant zu mir: "Du siehst aber schlecht aus!" Danke! Aber Recht hat sie gehabt. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich Prüfungsstress nicht ganz so gut vertrage. Ich mache mir immer tausend und einen Gedanken zu viel und bin eigentlich nie mit meinen Arbeiten zufrieden. Nun ist die Arbeit geschrieben, gedruckt, gebunden und abgegeben. Die letzte - alles entscheidende Klausur - liegt auch hinter mir und ist bereits mit einem erlösenden "Bestanden!" korrigiert. Man könnte sagen: ich bin frei! Nun ja, ganz so unbeschwert und frei dann doch nicht - aber doch immerhin frei, all die schönen Dinge im Leben wieder machen zu können. So auch, mich um meinen lieben kleinen Blog zu kümmern, den ich in den vergangenen Wochen so sträflich vernachlässigt habe. Und ich meine es wirklich ernst, wenn ich sage, dass ihr und die Bloggerei mir wahnsinnig gefehlt haben. Indianerehrenwort!

Außerdem bin ich schon ganz kribbelig, weil ich euch soooo viel zu zeigen habe. Beispielsweise einen neuen Küchenbewohner, den ich bereits nach kürzester Zeit ganz fest in mein Herz geschlossen habe. Ein Geburtstagsgeschenk, das mir die Freudentränchen in die Augen getrieben hat. Außerdem schwirrt mir der Kopf vor lauter toller Backideen, die in den nächsten Wochen realisiert werden sollen. Oben drauf gibt's Anfang Oktober auch noch eine riesengroße Feierei hier bei Chèvre Culinaire. Zudem bin ich seit kurzer Zeit auch bei Instagram (klick!) vertreten und teile dort ein paar persönlichere Einblicke mit euch. Ich würde mich freuen, viele von euch auch dort zu begrüßen!
Puh! Ihr merkt schon, es gibt viel zu tun! Und ich freue, freue, freue mich wie ein Keks auf das, was kommt. Heute macht erstmal diese grandiöseste exotische Kürbissuppe den Anfang.

Ich nenne sie exotisch, weil ihr Curry, Ingwer und Kokosmilch diesen besonderen Pfiff verleihen. In Anbetracht des nahenden Herbstes, ist dieses Süppchen das Beste für Leib und Seele. Noch dazu ist sie ganz fix gemacht und eignet sich genauso gut als Massenverpflegung für Geburtstage und andere feierliche Anlässe :) Deshalb sind die Mengen nun auch für großzügige 8 Portionen berechnet.

Wir brauchen für 8 Personen

2 kg Hokkaido Kürbis
1,5 kg Möhrchen
3 große Zwiebeln
2 daumengroße Stück Ingwer
etwas Chiliöl
5 Zehen Knoblauch
1,5 l Gemüsebrühe
1 TL Chiliflocken
2 EL Curry
1 EL gemahlenen Koriander
1-2 Dosen Kokosmilch
Salz+Pfeffer
Kürbiskerne zum Garnieren

Zunächst wird der Hokkaido Kürbis geteilt, das Kerngehäuse entfernt und das Fruchtfleisch in kleine Würfel geschnitten. Für diese Arbeit empfehle ich den Mädels wärmsten, auf einen starken Mann zurück zu greifen. Das Fleischfresserchen hat die Arbeit ganz wunderbar ausgeführt und - anders als ich - danach nicht über schmerzende Handgelenke geklagt (herrje, was bin ich nur für eine Mimi!). Anschließend schält ihr die Möhrchen und schneidet sie ebenfalls grob zurecht. Nun schält und würfelt ihr Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein und dünstet alles zusammen in einem großen Topf in etwas Chiliöl an. Nun gebt ihr Kürbis und Möhrchen hinzu und schwenkt nochmals alles gut durch. Lasst das Gemüse ruhig noch ein wenig mitdünstet, das gibt am Ende ein wunderbares Aroma. Nun gießt ihr das Ganze mit der Gemüsebrühe auf und lasst es ca. 20 Minuten köcheln. Gebt am Ende die Chiliflocken hinzu und testet, ob das Gemüse gar ist. Nun kann die Suppe ordentlich püriert werden. Gießt sie schließlich mit einer Dose Kokosmilch auf und würzt sie. Je nach Belieben, könnt ihr noch eine weitere Dose Kokosmilch hinzugeben. Bedenkt nur, dass die Milch den Geschmack der Suppe merklich neutralisiert. Ihr müsst ggf. nochmal kräftig nachwürzen. Fertig!
Was ist euer liebstes Kürbissuppenrezept?

Alles Liebe, eure Anne (von der ihr nun wieder regelmäßiger lesen werdet)
♥

Rotes Thai Curry mit Vollkornnudeln

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Rotes Thai Curry mit Vollkornnudeln? Klingt komisch, schmeckt aber super. Eigentlich tummeln sich die Nudelsorten der asiatischen Küche ja eher im Bereich Glas- oder Eiernudeln. Aber nein, bei uns gab's heute Vollkornnudeln dazu. Genauer gesagt Vollkornpenne - soviel Zeit muss sein. Dieses Rezept ist das Ergebnis einer klassischen "Das-ist-noch-da,-was-könnte-man-daraus-machen"-Situation. Und das Ergebnis ging nicht nur fix, sondern war würzig-köstlich! Ab nächster Woche hört ihr auch wieder häufiger von mir. Dann ist dieses fiese Wintersemester nämlich auch vorbei (genauer gesagt die Vorlesungszeit) und es wird endlich wieder ein bisschen ruhiger. Dann kann ich mich mit aller Ruhe auch wieder schönen Dingen widmen und die tausend kunterbuntkreativtollen Ideen in meinem Kopf in die Tat umsetzen und mit euch teilen. Darauf freue ich mich schon wie ein Keks! Nun aber zurück zum Roten Thai Curry mit Vollkornnudeln:


Wir brauchen

1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
ca. 500 g Hähnchenbrustfilet
etwas Öl zum Anbraten
Salz + Pfeffer
1 TL Paprika edelsüß
70 g Tomatenmark
2 EL rote Thai Curry Paste
1 Dose Kokosmilch
Vollkornpenne


Zunächst die Zwiebeln, den Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Anschließend das Hähnchenbrustfilet unter klarem Wasser abspülen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Nun zunächst erstgenannte Zutaten in einer Wokpfanne (übrigens zur Zeit mein liebstes Kochequipment) mit etwas Öl anbraten, dann das Fleisch hinzugeben und einige Minuten mitbraten.


Anschließend kommen Salz, Pfeffer, Paprika, Tomatenmark und die rote Curry Paste hinzu. Alles gemeinsam einige Zeit in der Pfanne schwenken, es sollten sich leichte Röstaromen bilden. Schließlich das Ganze mit einer Dose Kokosmilch ablöschen und ca. 10 Minuten aufkochen. Diese 10 Minuten könnt ihr wunderbar mit dem Kochen der Nudeln füllen. Fertig!

Alles Liebe, eure zerstreute Anne ❀


Deutsche Hausmannskost asiatisch: Mini-Ananasroulade

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Am vergangenen Samstag hat uns die Sonne hier in Berlin vollauf verwöhnt. Ein Blick aus dem Fenster verhieß Frühling! Zu so einen bezaubernden Wetter passen meiner Meinung nach keine schweren, winterlichen Gerichte. Also habe ich eine leichte asiatische Variante des Klassikers deutscher Hausmannskost ausprobiert: Ananasroulade! Noch vor der ersten Verkostung erntete ich für meine Wahl Lob: "Lecker, Fleisch!" und "Ananas lieb' ich ja!". Treffer!
Die Freude über ein fleischhaltiges Mittagessen erhielt jedoch einen kleinen Dämpfer, als ich die Portion auftischte: "Das ist ja eine Miniroulade!" Meiner bessere Hälfte brauchst du eigentlich gar nicht mit einem Stück Fleisch zu kommen, das weniger als 250 g auf die Waage bringt. Das atmet er eins-fix-drei weg! Ähnlich verhält es sich übrigens bei Schokolade ;)
Wie ihr ja wisst, bin ich wahrlich keine große Fleischesserin. Für mich war die Portion also genau richtig. Allerdings kann ich seinen Unmut durchaus verstehen - die Rouladen waren wirklich winzig. Das liegt daran, dass ich kein klassischen Rouladenfleisch, sondern Minutenschnitzel genommen habe. Die sind deutlich kleiner. Aber ich mag ja alles, was eine Miniausführung des Originals ist. So auch diese süßen kleinen Roulädchen, die in gerolltem Zustand jeweils nur etwa 6-7 Zentimeter maßen.


Wir brauchen neben einigen Zahnstochern aus Holz:

ca. 6  Rinderminutensteaks (500 g)
3 EL Ananassaft + 3 EL Sojasauce
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 frische Ananas
2 TL Currypulver
etwas Öl zum Anbraten
200 ml Gemüsebrühe
1/2 Dose Kokosmilch
Salz + Pfeffer
Kresse zum Garnieren

Zunächst die Rinderminutensteaks (man kann natürlich auch welche vom Schwein nehmen) trocken tupfen und für etwa 30 Minuten in einer flachen Auflaufform im Gemisch aus Ananassaft und Sojasauce marinieren. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Die Ananas schälen, vom Strunk befreien und ebenfalls fein würfeln. Beides in einer Schüssel gemeinsam mit dem Currypulver vermengen. Nachdem das Fleisch lang genug in der Marinade gebadet hat, etwas von der Ananas-Frühlingszwiebel-Mischung auf dem Fleisch verteilen, rollen und mit Hilfe der Zahnstocher feststecken. Die fertigen Rouladen anschließend in heißem Öl von allen Seiten kurz scharf anbraten, mit der Gemüsebrühe ablöschen und abgedeckt bei geringerer Hitze ca. 15 Minuten garen lassen. Anschließend die Rouladen kurz auf einem Teller zwischenparken und die Marinade, das übrige Obst-Gemüse-Gemisch und die Kokosmilch zum Sud hinzugeben. Alles gut vermengen, die Rouladen wieder hineinsetzen und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Schließlich mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Kresse garnieren. Wir habe dazu Jasminreis gegessen und es war köstlich.


Dass ich die leuchtend grüne Kresse so in Szene gesetzt habe, war auch dem bombastischen Wetter geschuldet. Bei soviel Frühlingssuggestion musste ein grüner Blickfang her! Und obwohl die Bio-Kresse als Garnitur ja eigentlich nur eine Nebenrolle spielte, macht sie sich auf den Bildern doch wirklich prächtig, oder?

Alle Liebe, eure Anne

P.s.: Ich werde bald mal etwas ganz Neues ausprobieren, eine neue Rubrik in diesem Blog eröffnen und mit meinem ersten Interiourpost aufwarten. Ich bin gespannt, ob und wie er euch gefällt!


Blitzschnelle vegetarische Minifrühlingsrollen

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Diese pikanten Minifrühlingsrollen sind tolles Fingerfood für Parties, Souarrees oder spontanen Besuch. An dieser Stelle sei gleich erwähnt, dass die Betonung hier auf pikant liegt. Wer es nicht ganz so scharf und würzig mag, greift zu etwas weniger Thai Green Curry und ersetzt das Chili- vielleicht durch Sesamöl. Man kann die kleinen Kerlchen ganz dekorativ mit Sojasauce und Sweetchili Dip servieren oder einfach pur auf einem Chinakohlblatt.
Die Wantan-Teig Blätter gibt es in jedem Asiamarkt und mittlerweile auch in in der Tiefkühlabteilung vieler Supermärkte. Meine hatten ungefähr die Maße von 9x9 cm. Wenn man größere Blätter verwendet, muss man bei den Zutaten dementsprechend ein bisschen was drauf schlagen.
Die übliche Zubereitung von Wantan und Frühlingsrollen ist oftmals das Frittieren. Wesentlich sauberer, gesünder und figurbewusster gelingen die Röllchen im Backofen - und es tut dem Geschmack meiner Meinung nach keinen Abbruch. Auf die Stäbchen, fertig, los!


Wir brauchen für ca. 25-30 Röllchen

Chiliöl
2 Knoblauchzehen
1 kleinen Chinakohl
1 große Möhre
175 g China Gemüse
2 TL Thai Green Curry
1 TL gemahlener Koriander
2 EL Sojasauce
25-30 TK Wantan-Teig Blätter (aufgetaut)


Den Backofen auf 180° C vorheizen. Den Knoblauch schälen. Knoblauch, Chinakohl und Möhre sehr fein hacken und in einer Pfanne einen großzügigen Schuss Chiliöl erhitzen. Knoblauch zunächst allein in der Pfanne mit Thai Green Curry und Koriander anschwitzen und schließlich Chinakohl, Möhre und das China Gemüse hinzu geben. Einige Minuten dünsten und anschließend mit der Sojasauce aufgießen, kurz weiter köcheln.


Nun die aufgetauten Wantan-Teig Blätter einzeln befüllen. Hierzu verfahrt ihr einfach wie auf den Step-by-step-Fotos zu sehen. Legt die fertigen Frühlingsröllchen mit der gefalteten Seite auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Wenn alle Rollen fertig sind, bepinselt jede einzeln mit etwas von dem Chiliöl und ab in den Ofen mit den kleinen Kerlchen! 15-20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Fertig!

Viel Spaß beim Nachkochen bzw. -backen und einen guten Appetit, eure Anne

Schön fruchtig - Mandarinen Curry

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Dieses Mandarinen Curry geht ganz fix und ist eines meiner absoluten Lieblingsrezepte. Es ist schön fruchtig leicht und schmeckt prima mit Jasminreis. Der aufmerksame Leser dürfte bereits mitbekommen habe: ich habe eine unübersehbare Schwäche für Currys. Ich liebe gelbes, grünes, rotes Curry und alle möglichen Curry Gewürzmischungen. Bislang habe ich immer mit den handelsüblichen Pulvermengen aus dem Lebensmittelgeschäft oder mit Mitbringsel-Currys von orientalischen Urlaubsreisen diverser Bekannter, Verwandter und Freunde gekocht. Jetzt werde ich mich aber mal nach einer Big-Pack-XXL-Vorrats-Familien-Großpackung umschauen. Diese Investition in gutes Currypulver lohnt sich in unserem Haushalt auf jeden Fall. Habt ihr einen Tipp, wo ich hier in Berlin tolles Curry in Großküchenformaten bekomme? Ich wollte mich mal auf einem der zahlreichen Wochenmärkte umschauen. Oder habt ihr vielleicht einen Geheimtipp?


Wir brauchen:

400 g Hähnchenbrustfilet
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 EL Currypulver
1 EL gemahlenen Koriander
500 ml Nordsee Dressing 
175 g Mandarin-Orangen
1/2 Bund Koriandergrün
etwas Öl zum Anbraten

Die Hähnchenbrust waschen, abtupfen und würfeln. Etwas Öl in einer Wokpfanne erhitzen und die Hähnchenstücke goldbraun anbraten, dann die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln hinzugeben und kurz mitbraten. Anschließend  Curry und Koriander ebenfalls mit Fleisch und Zwiebeln im Wok anschwitzen und schließlich das Nordsee Dressing hinzugeben. Alles unter Rühren kurz aufkochen und abschließend mit den Mandarin-Orangen verfeinern. Das Manadrinen Curry mit Jasminreis und mit dem Koriandergrün garniert servieren.

Ich muss mich jetzt zu einem der schlimmsten meiner liebsten Wochenend-Events aufmachen: Blockseminar in der Uni! Herrje, acht Stunden am Samstag und Sonntag Seminar. Hurra! Aber wie sagten schon unsere Eltern: Lehrjahre sind keine Herrenjahre ;) In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende!

Alles Liebe, eure Anne

2/7 - Kürbis Curry mit Jasminreis

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Kürbis ist ja wirklich das Gemüse der Saison und man kommt einfach nicht an ihm vorbei. Er dient nicht nur als Halloween Deko (da werden im Laufe der nächsten Woche noch ein paar Details zum Thema Dekokürbisse folgen), sondern man kann ihn auch wunderbar vielseitig zubereiten. Im Rahmen des Halloween-Spezials wird es zwei Kürbisgerichte geben...schließlich möchte ich euch nicht eine ganze Woche lang nur mit Süßem und Dekoration behelligen.
Dieses Kürbisgericht ist eine tolle Alternative für alle, die vom Suppenklassikers vorerst genug haben. Ich liebe Currys in jeder erdenklichen Form und dieses hier kommt definitiv nochmal auf den Tisch!


Wir brauchen neben einem Wok und einem Topf (zum Reis Kochen):

1/2 kleinen Hokkaido Kürbis
1 sehr große Möhre
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Glas Asiatisches Gemüse
1 Schälchen Mungobohnensprossen
500 ml Kokosmilch
Currypulver
2 EL Garam Masala
2 EL Sojasauce
1 EL gemahlenen Koriander
Salz + Pfeffer + Chilli


Den Kürbis gründlich waschen, da die Schale beim Hokkaido mitgegessen werden kann. Möhre, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer sehr fein würfeln und im Wok in etwas heißem Öl und 2 EL Currypulver anbraten. Möhre und Kürbis in kleine Stückchen schneiden (sie sollten wirklich klein sein, da sie sonst nur sehr langsam gar werden) und mit in den Wok geben. Alles anbraten und schließlich mit der Kokosmilch aufgießen. Das Asiagemüse abgießen und zugeben, ebenso die Mungobohnensprossen. Mit Garam Masala, Sojasauce und Koriander, Salz, Pfeffer und Chili würzen. Das Curry muss ca. 20 Minuten köcheln, bis Möhrchen und Kürbis gar sind.


Währenddessen kann der Reis gekocht werden. Ich nehme gern losen Jasminreis. Hier gilt die altbekannte Regel: auf eine Tasse Reis kommen zwei Tassen Wasser. Wenn der Reis fertig ist, sollten es auch der Kürbis und die Möhre im Curry sein. Wer mag, kann die Teller mit ein paar Zweigen frischem Koriander garnieren. Fertig!

Morgen gibt es wieder etwas Süßes fürs Halloween-Spezial. Freut euch also schon auf 3/7. Vielleicht verratet ihr mir auch euer Lieblingskürbisgericht, das nichts mit der klassischen Suppe zu tun hat? Da bin ich wirklich neugierig!

Alles Liebe, eure Anne