Home ∙ About ∙ Rezeptindex ∙ Selbstgemacht ∙ Interior ∙ Grundrezepte ∙ Impressum ∙ Datenschutzerklärung

<a href=""></a>
Posts mit dem Label heiß&kalt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label heiß&kalt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

[Rezept] Ein wohlig warmer Winter Punsch aus Blutorange, Cranberry und Rosmarin mit Granini Liaison* (Werbung)

‖ Keine Kommentare: ‖

Ein Gutes hat der Winter ja - Heißgetränke


Wer mich kennt, weiß: ich bin mehr so der Sommer- als der Wintertyp. Nennt mich eine chronische Frostbeule, die ewig Frierende, einen beständigen Bibberling. Ich bin diejenige, die sich im Sommer am Ostseestrand lieber noch ein Pullöverchen überzieht und dafür von ihren Reisebegleitern belächelt wird. Ich bin diejenige, die sich lieber noch ein weiteres Paar dicke Socken anzieht, wenn andere bereits nur noch das T-Shirt anhaben. Ich bin diejenige, die "Bisschen kühl hier!" anmerkt, wenn anderen der Schweiß perlt :D Aber wisst ihr, was ich am Winter so richtig klasse finde? Heißgetränke! Endlich kann man die Abende wieder eingekuschelt in zwei bis drei Decken und mit einer großen Tasse dampfender Flüssigkeit in den Händen auf der Couch genießen. Ob Tee, heiße Schoki oder Punsch - ich liebe es. Und um euch auch den Start in die kalte Jahreszeit zu versüßen, habe ich heute ein fruchtiges Punsch-Rezept im Gepäck. Yummy!


Eine Winteredition in zwei Sorten - die Granini Liaison Säfte* (Werbung)


Granini* (klick!) hat sich für Punsch-Liebhaber wie mich etwas richtig Feines ausgedacht. Mit den Liaison Säften kommen nämlich pünktlich zum Winter zwei limitierte Sorten in die Supermarktregale, die man sowohl warm als auch kalt genießen kann. Zitat: "Die Kombination aus exotischen Zitrusfrüchten und vollmundigen Winterbeeren passt perfekt in die kalte Jahreszeit." Und das trifft den Nagel auf den Kopf, denn die Sorten Apfel-Brombeere-Granatapfel und Blutorange-Cranberry-Orange schmecken knallermäßig :) Aber was schon knallermäßigt schmeckt, kann man natürlich trotzdem noch ein bisschen aufpeppen und so wird im Handumdrehen aus einem Saft ein Punsch. Mein Rezept ist auf kleine und große Süßschnäbel abgestimmt. Wenn ihr beim Erwärmen des Saftes ein wenig Wasser (ca. 250 ml für den Anfang) hinzufügt, wird der Punsch am Ende nicht ganz so süß ;)



Das Rezept für Blutorange-Cranberry-Orange Punsch mit Rosmarin



So wird's gemacht (4 Portionen):

1 Liter Granini Liaison Blutorange-Cranberry-Orange 
250 g Cranberries  ∣ 120 g Zucker ∣ 1 Bio Zitrone ∣ 1 Zimtstange
200 ml Wasser ∣ 4 Zweige frischer Rosmarin ∣
2 Blutorangen (davon 0,5 für die Dekoration)

Zunächst wird der Cranberry-Rosmarin-Sirup eingekocht. Hierfür werden die roten Beeren gründlich gewaschen. Anschließend die Cranberries mit Zucker, dem Saft und Abrieb der Zitrone, dem Wasser, der Zimtstange und den Rosmarinzweigen abgedeckt in einem Topf aufkochen. Nicht erschrecken, wenn die Beeren beim Sieden anfangen im Topf zu knallen ;) Die Cranberries werden ca. 20 Minuten weich gekocht, anschließend püriert und durch ein Sieb gestrichen. Vor dem Pürieren nehmt ihr die Zimtstange und den Rosmarin einfach aus dem Sud heraus. Schließlich könnt ihr den Sirup entweder in eine Flasche abfüllen und abkühlen lassen oder direkt verwenden. Für den Punsch wird der Granini Liaison Blutorange-Cranberry-Orange einfach in einem Topf erhitzt, mit dem Saft von 1,5 Blutorangen verfeinert und in vier Gläser mit jeweils gleichem Anteil Sirup aufgegossen. Wer mag, kann mit einer Scheibe Blutorange und einem Rosmarinzweig dekorieren. Fertig!

Tipp! Da der Sirup dem Saft noch einige Süße verleiht, macht der frische Blutorangensaft mit seiner feinen Bitternote den Punsch noch ausgewogener.

In diesem Sinne "Prost, ihr Lieben!" & alles Liebe,
eure Anne
♥︎



*Werbung! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Granini entstanden. Granini hat mir die Liaison Säfte für die Umsetzung dieses Beitrags kostenfrei zur Verfügung gestellt! Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit!

[Rezept] Herrlich frisches Heidelbeer Tiramisu mit Thymian (mit laktosefreier und glutenfreier Variantion)

‖ 4 Kommentare: ‖

Nachdem die letzten vier Beiträge hier auf dem Blog vegan, laktose- und glutenfrei waren, ist die Ursprungsvariante des heutigen Rezepts leider nicht für Lebensmittelallergiker ausgelegt. Heute gibt's nämlich eine kleine Schlemmerei, die man nicht unbedingt als healthy food bezeichnen würde. Eher als süße Sünde :) Wie sie aber doch mit wenigen Handgriffen auch Laktoseintolerante und Zöliakier glücklich machen kann, verrate ich euch später im Anschluss an das klassische Rezept.

Heidelbeeren zählen ja zu meinen allerliebsten Beerchen und jetzt, da die Erdbeersaison langsam aber sicher dem Ende zugeht, sind sie eine wunderbare Alternative. In Kindertagen gab's die süßen Kerlchen zu Hause immer in einem Schälchen mit Milch? Kennt ihr das auch? Meine Mama isst ihre Heidelbeeren noch immer so. Ich schnabuliere sie inzwischen am liebsten pur (gern auch unterwegs) oder verarbeite sie zu herrlichsten Varianten. Neulich habe ich eine Geschmackskombi ausprobiert, die mich absolut umgehauen hat. Heidelbeeren und Thymian - große Liebe! Yummy! Wer Thymian nicht so gern mag, kann es ja mal mit Rosmarin probieren, ebenfalls eine wunderbare Kombination. Die Heidelbeersaison beginnt etwa im Juni und endet meist im September. Wir haben also noch ein wenig Zeit, um so viele Rezepte wie möglich mit den Superbeeren zu zaubern. Schreibt mir gern in den Kommentaren, welches eure liebsten Heidelbeer-Rezepte sind - ich bin gespannt und freu' mich drauf!

Obwohl ich das Rezept freimütig als Tiramisu überschrieben habe, ist es in Wahrheit nur eine Variante des italienischen Dessertklassikers. Die klassischen Bestandteile der Creme Eigelb und Eischnee habe ich nämlich vollständig weg gelassen, ebenso den mit dem ein oder anderen Promill angereicherten Espresso. Löffelbiskuits und Mascarpone blieben uns aber erhalten, dafür habe ich das Bestäuben mit Kakaopulver großzügig ausfallen lassen ;) Als leichtere Sommervariante dieses Heidelbeer-Thymian-Tiramisu aber wirklich eine Wucht!

Und so wird's gemacht:



Tipp ∣ So wird's ganz einfach laktosefrei und glutenfrei

Ihr müsst nur drei Zutaten austauschen und das Rezept für Heidelbeer Tiramisu mit Thymian wird im Handumdrehen laktose- und glutenfrei. Löffelbiskuits gibt's nämlich mittlerweile auch in der gluten- und laktosefreien Variante, beispielsweise von der Firma Dr.Schär. Ersetzt ihr nun den herkömmlichen Speisequark durch eine laktosefreie Variante, wie es sie mittlerweile schon von vielen Herstellern gibt, und die Mascarpone ebenso, könnt ihr auch euere Lieben mit Laktoseintoleranz und Zöikalie glücklich machen.

Habt ihr auch eine Früchte-Kräuter-Kombi, die ihr ganz besonders gern mögt? Ich liebe ja beispielsweise auch Erdbeeren und Minze. Vielleicht mögt ihr mir ja in den Kommentaren nicht nur euer liebstes Heidelbeerrezept verraten, sondern auch die weltbeste Frucht und Kräuter Kombination :)

Alles Liebe & einen schönen Sonntag,
eure Anne
♥

Kracherkaramell, Traumtoffee, zauberhafter Zuckerschock - Toffeepancakes mit Dulce de leche

‖ 6 Kommentare: ‖
Ich habe ja eine große Schleckermäulchen-Schwäche - Karamell! Ob als Toffee, Bonbon, Sauce oder Sirup - ich liebe diese cremige Kalorienbombe. Chips, Schoki und Gummibärchen? - Lasse ich alles links liegen! Aber Karamell kann ich nur sehr schwer widerstehen! Ewig lange stand es auf meiner To-do-Liste und nun habe ich mich endlich an meine erste hausgemachte Dulce de leche gewagt - was soll ich sagen, ich liebe sie!


Und mit diesem Knallerrezept unterstütze ich nebenbei auch noch gern meine liebe Mareike bei ihrem Waffel-Mania-Blogevent (klick!) - mit Dulce de leche zu Toffeepancakes! :) Man gönnt sich ja sonst nichts, was? Ab und an ist ja auch wirklich nichts gegen eine ordentliche Kalorienbombe einzuwenden. Übrigens habt ihr noch bis Ende Oktober Zeit, ebenfalls ein leckeres Waffel-, Crepes- oder Pancakerezept bei Mareike einzureichen. Ihr erstes Blogevent wurde direkt mal um ein paar Wochen verlängert! Also nutzt eure Chance und ran ans Waffeleisen! Etwas Feines gibt es auch noch zu gewinnen - schaut unbedingt mal in der Biskuitwerkstatt vorbei.


Im Vorfeld habe ich das ganze Internet nach Tipps und Tricks für die einfachste Herstellungsmethode und das allerbeste Ergebnis für die perfekte Karamellcreme durchforstet. Schließlich habe ich es mal mit diesem Tipp auf Chekoch.de versucht (klick!). Ich kann euch sagen: es funktioniert wirklich! Man braucht lediglich einen Topf, der zu ⅔ mit Wasser gefüllt wird, eine Dose gezuckerte Kondensmilch und ca. 3 Stunden Zeit. Fertig! Diese köstliche Karamellcreme ist so wahnsinnig lecker, dass ich mich direkt reinlegen könnte. Weil das aber nicht so gut für Hüftumfang und Kleidergröße wäre, bleibt's mal eine zuckersüße Ausnahme :) Der Geschmack ist aber wirklich unschlagbar. Kennt ihr das Dulce de leche Eis von Häagen Dazs? Diese eins-fix-drei-Creme schmeckt ganz genau so - eine kleine zuckersüße Sünde, die jede Kalorie wert ist!

Wir brauchen

300 g Mehl
5 EL Zucker
2 TL Natron
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
400 ml Milch
5 EL Öl
ca. 200 g weiches Sahnetoffee
Butter zum Anbraten

sowie eine Dose gezuckerte (!) Kondensmilch für die Dulce de leche

Schmeißt einfach alle Zutaten zusammen und lasst die Maschine den Rest tun. Entweder verrührt ihr die Zutaten mit dem Handrührgerät oder mit der Küchemaschine zu einem glatten Teig. Nun lasst ihr den Teig ein wenig quellen. Währenddessen werden die weichen Sahnetoffees in Scheiben geschnitten, schließlich zum fertigen Teig hinzugegeben und etwas untergehoben.
Nun werden die kleinen Pancakes in etwas Butter (oder Margarine) goldgelb ausgebacken. Wenn die kleinen Racker schön gleichmäßig werden sollen, benutze ich gern eine Mini-Pfanne (diese süßen kleinen Dinger für Spiegeleier). Das dauert zwar etwas länger, weil man jeden Pancake einzeln backen muss, aber sieht anschließend besonders hübsch aus - Foodbloggerneurosen und so.

Seid ihr auch so verrückt nach dieser zuckersüßen Karamellcreme? Für diesen Fall solltet ihr's unbedingt mal mit der Dosenmethode versuchen - spitzenknallermäßig, sag' ich euch!

Alles Liebe, Anne


Frühling, ick liebe dir - Grüne Spargelcremesuppe

‖ 2 Kommentare: ‖

An Ostern habe wir bei meiner lieben Patentante eine super leckere Spargelcremesuppe gegessen. Da ich ja in den vergangenen Tagen feste Nahrung ungefähr so problemlos zu mir nehmen konnte wie ein Baby oder als hätte man mir bereits die Dritten eingesetzt (Weisheitszähne - juchee!), war vorgestern die perfekte Gelegenheit, dieses tolle Süppchen nachzukochen. Während ich so am Herd stand, klingelte übrigens der Hermesbote. Ähem! Fleischfresserchen war gerade nicht da, also habe ich dem guten Paketzusteller einen Anblick zumuten müssen, den sonst niemand zu Gesicht bekommt. Fräulein stand in Jogginghose und mit Kühlpad an die Wange gedrückt im Türrahmen. Ich besitze eine einzige Jogginghose, die absolut nur zum Schlafen angezogen wird oder wenn ich krankgeschrieben bin. Der ärmste Hermesmitarbeiter!
Heute geht's übrigens schon besser und ich trage wieder Jeans :)

Wir brauchen

500 g grünen Spargel
Salz + 1 Tl Zucker
1 Bund Frühlingszwiebeln
Butter
2 TL Mehl
200 g Crème fraîche
Muskat

Zunächst wird der Spargel geputzt, das holzige Ende abgeschnitten und die Stangen in ca. 3 cm große Stücke geteilt. Legt euch die Spargelspitzen separat. Die werden nun nämlich in 2 Litern Salzwasser gemeinsam mit dem Zucker ca. 8 Minuten bissfest gekocht. Gießt den Sud anschließend durch ein Sieb und lasst ihn etwas abkühlen.
Nun werden die Frühlingszwiebeln gewaschen, geputzt und in feine Ringe geschnitten. Dünstet sie gemeinsam mit den Spargelstücken in der Butter an, gebt das Mehl hinzu und gießt schließlich den Spargelsud hinzu. Lasst das ganze ca. 10 Minuten kochen und püriert anschließend den Spargel gründlich. Nun kommen die Crème fraîche und die Spargelspitzen hinzu und alles wird abermals erwärmt. Schmeckt die Suppe schließlich mit Salz und Muskat ab. Fertig!

Absolut empfehlenswert - auch für alle, deren Beisserchen intakt sind :)
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine liebe Patentante für das leckere Rezept. Sie hat es übrigens noch mit gerösteten Pinienkernen gemacht. Das war auch superlecker!

Alles Liebe, eure Anne


Zucchini-Tomaten-Quiche mit Feta - oder: Die Kontroverse des herzhaften Kuchens

‖ 6 Kommentare: ‖

Neulich gab's mal wieder vegetarisch! Quiche - mjammi! Fand ich zumindest. Monsieur Fleischfresserchen rümpfte die Nase: "Herzhaften Kuchen mag ich nicht!". "Das ist kein Kuchen, das ist eine Quiche", belehrte ich ihn. Schien ihn aber nicht weiter zu beeindrucken. Er blieb bei seiner ablehnenden Haltung. Mehr noch: "Kann ich etwas anderes essen?" BITTE? Ich stelle mich in die Küche, backe eine wunderbare Quiche und soll sie dann allein verputzen? Ähem - das schaff' ich nicht. Bei aller Liebe! Also habe ich meine Überredungskünste spielen lassen und den Herrn doch noch dazu bewegen können, der Zucchini-Tomaten-Quiche eine Chance zu geben. Zähneknirschend erntete ich dafür ein pampiges "Wenn's mir aber wieder nicht schmeckt, muss ich in Zukunft keine Quiche mehr essen, ja?". Na gut. Diese Quiche musste sich also unbedingt anstrengen und ganz besonders lecker-schmecker werden. Na dann mal ran an den Speck (im übertragenen Sinne natürlich, es war ja vegetarisch ;))...


Wir brauchen

200g Mehl
1 Ei + 1 Eigelb
100 g Butter
2 Zucchini
100 g Datteltomaten
2 Eier
200 g Crème fraîche
100 g Fetakäse
Salz + Pfeffer


Häuft das Mehl zunächst auf einer sauberen Arbeitsplatte zu einem kleinen Hügel auf, dann drückt eine Mulde in die Mitte und füllt sie mit den Eiern, etwas Salz und der gewürfelten Butter. Mengt nun alles mit den Händen zu einem Teig und formt ihn zu einer Kugeln. Diese Kugel wird in Frischhaltefolie eingeschlagen und für 30 Minuten im Kühlschrank geparkt.
Für die Füllung werden zunächst Zucchini und Tomaten gewaschen, vom Strunk befreit und die Zucchini wird in feine Scheiben geschnitten (ich hab's mit der Allzweckreibe gemacht - aber Vorsicht mit den Fingern ;)). Nun werden ca. 2 Liter Wasser mit ordentlich Salz in einem Topf zum Kochen gebracht und die Zucchini einige Minuten sprudelnd kochend gegart. Lasst sie anschließend in einem Sieb gut abtropfen. Mittlerweile sollte der Teig lang genug im Kühlschrank gewesen sein. Nehmt ihn also raus und rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Quicheform aus. Anschließend wird der Teig in die Form gedrückt, der Boden mit einer Gabel mehrmals eingestochen und Überschüssiges am Rand mit einem Messer abgeschnitten. Verteilt jetzt Zucchini und Tomaten auf dem Teigboden. Nun vermengt ihr weitere zwei Eier und einen Becher Crème fraîche (ich habe welche mit Kräutern genommen) und gießt die Masse gleichmäßig über das Gemüse in der Quiche. Zum Schluss wird noch der Fetakäse gleichmäßig über die Quiche zerkrümelt und dann geht's für ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Backofen (200°C). Fertig! Zu dieser Zucchini-Tomaten-Quiche passt übrigens auch wunderbar frischer Thymian, Oregano oder Basilikum.

Nun bleibt natürlich die Frage zu klären: wird es in meinem Haushalt in Zukunft auch noch Quiche geben oder ist sie bedingungslos vom Speiseplan gestrichen? "Na gut", ließ sich Monsieur Mäkel herab, "die schmeckt mir auch!" HA! Wusste ich es doch! Tomate, Zucchini und Feta kann er nicht wiederstehen. Eins zu null also für den herzhaften Kuchen. Hrr hrr!

Alles Liebe, eure Anne

Ziegenkäse-Tartelettes mit Apfel, Honig und Rosmarin

‖ 2 Kommentare: ‖

Ich teile ja gern Rezepte aus der Kategorie "simpel aber wirkungsvoll" mit euch - schlicht und ergreifend, quasi. Das hat verschiedene Gründe. Ich kann ja zum Beispiel nicht einfach davon ausgehen, dass sich unter meinen Lesern ausnahmslos Profiköche mit unbegrenzter Zeit für Küchenaktivitäten tummeln. Die durchschnittlichen Kochbegeisterten sind sicher berufstätige Multitasker (mich übrigens eingeschlossen), die höchstens am Wochenende ausgedehnt in der Küche stehen können oder wollen. Deshalb zeige ich euch gern Rezepte, die ganz flott gehen und trotzdem einen gewissen Pfiff und natürlich einen 1 A Geschmack haben. Die Zubereitung dieser Tartelettes nimmt nicht besonders viel Zeit in Anspruch und dennoch haben sie durch die Kombination von Ziegenkäse, Apfel, Rosmarin und Honig trotzdem dieses gewisse Extra - ein kleines Gaumenkitzeln. 


Zunächst wird der Blätterteig auf einer sauberen Arbeitsfläche ausgerollt. Anschließend werden 6 Kreise mit einem Durchmesser von ca. 12 cm ausgestochen und leicht in die Tartelette Förmchen gedrückt. Nun sollte der Ziegenkäse gleichmäßig auf alle Törtchen verteilt und mittels einer Gabel oder eines Messers in die Form gedrückt werden. Anschließend ein wenig Rosmarin (ob ihr frischen gehakten oder getrockneten nehmt, bleibt sich im Prinzip gleich) darüber geben. Wascht und entkernt jetzt den Apfel und schneidet ihn in Spalten. Ich empfehle euch, die Äpfel nicht zu schälen! Diese Apfelspalten werden auf dem Ziegenkäse platziert und mit dem Honig beträufelt. Das Ganze nun für ca. 20-30 Minuten auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Backofen bei ca. 200 °C backen. Fertig!


Ich habe meinen Eltern übrigens heimlich ein paar Tartelettes zum Probieren in die Küche gestellt, während beide arbeiten waren. Am Abend kam dann folgende Nachricht: "Haben dein überaus köstliches "Leckerli" verspeist. Dein Bruder hat auch probiert, steht aber nicht so auf süß und herzhaft in Kombination. Hätte ich das gewusst, hätte ich seins auch noch verdrückt. Lieben Dank nochmal. So einen Lieferservice hätten wir gern öfter ;)". Das ist doch ein durchaus gutes Fazit - und was meinen Bruder betrifft, der ist ein Banause ;)
Habt einen schönen Sonntag und genießt die schönen Sonnenstrahlen. Wir machen uns jetzt auf zu Mama und Papa. Wir sind zum Essen eingeladen - zu meinem allerliebsten Lieblingsgericht aus Kindertagen. Was es ist, erfahrt ihr ganz bald auf dem Blog!

Alles Liebe, eure Anne


ÜBRIGENS! :) Weil es so gut zum Thema dieses Posts passt: erinnert ihr euch noch an die Apfelkuchen-Challenge? Ich habe mein Glück mit diesem Leckerbissen versucht (klick!). Kathrin und Jan von "Backen macht glücklich" (klick!) haben nämlich das beste Apfelkuchen-Rezept gesucht - und die besten fünf nun gekürt! Ich freue mich riiiiesig über meinen 3. Platz :) Erstmal freue ich mich natürlich wie ein Honigkuchenpferd über das Urteil der Backexperten von "Backen macht glücklich", denn Kathrin hat alle fünf Kuchen nachgebacken und von Freunden und Kollegen bewerten lassen. Außerdem bin ich aber auch ganz, ganz stolz auf meine Leser und all jene, die mich überhaupt unter die besten Fünf gewählt haben. Vielen lieben Dank für eure Unterstützung, ihr seid die Besten ♥. Schaut euch doch auch mal die anderen Gewinner an (klick!), deren Apfelkuchen sehen nämlich auch ganz köstlich aus und ich werde bestimmt den ein oder anderen mal nachbacken :)

Das perfekte Weihnachtsdessert: Bratapfelcrumble

‖ Keine Kommentare: ‖

Was gehört für euch in ein wunderbaren Weihnachtsdessert? Sind es ganz klassisch Lebkuchen und Spekulatius, schön würzig Anis und Kardamon, verführerisch Vanille und Nelken oder beschwipst mit Glühwein und Lumumba?
Ganz oben auf meiner Liste stehen Apfel und Zimt. Außerdem muss es unbedingt warm und die Konsistenz eine perfekte Mischung von weich und crunchy sein. Bratäpfel sind da schon gar keine schlechte Idee. Allerdings fehlte mir immer der crunchige Aspekt. Also habe ich mir mal Gedanken über eine adäquate Alternative gemacht und heraus kam das: Bratapfelcrumble. Mjammi! Auf gut Deutsch: Bratapfelstreusel. Hört sich ein bisschen nach Kuchen an? Ja, ganz genau! Nur eben ein warmer Streuselkuchen ohne Teigboden. Herrlich!


Bei uns hat es Tradition, dass Mama und Oma zu Weihnachten für die Festtagsessen zuständig sind. Das war schon immer so, das wird auch immer so bleiben. Die beiden können das nämlich am allerbesten! Natürlich möchte man sich aber dennoch ein bisschen kulinarisch einbringen und so habe ich den Zuständigkeitsbereich für das Dessert am zweiten Weihnachtsfeiertag ergattert! Drei Mal dürft ihr raten, was es geben wird. Den Probelauf am vergangenen Adventssonntag hat der Bratapfelcrumble nämlich bereits bravurös gemeistert. Er hat sich von seiner besten Seite gezeigt und die Herzen im Sturm erobert.


Wir brauchen neben einer feuerfesten Form:



ca. 5 große Äpfel
ca. 5 kleine Birnen

ca. 100 g Rosinen
5 gestrichene EL Zucker
2 EL Zimt
1 Spritzer heller Aceto Balsamico
170 g kalte Butter
225 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
70 g Zucker
1 große Prise Salz
130 ml Buttermilch
100 g gestiftelte Mandelkerne

Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zunächst die Äpfel und Birnen von den Kerngehäusen befreien und in kleine Stücke schneiden. Wen die Schale beim Essen stört, schält die Früchte einfach vorher. Ich hab's nicht getan und es hat trotzdem geschmeckt :). Anschließend Äpfel, Birnen, Rosinen, Zucker, Zimt und Aceto Balsamico in einem Topf erhitzen und unter ständigem Rühren etwas einkochen lassen. Schließlich das Früchtekompott in eine feuerfeste Form geben und mit den Streuseln weitermachen.


Hierzu Butter, Mehl und Backpulver zu einer krümeligen Masse verkneten (ich habe das Handrührgerät bemüht, man kann aber natürlich auch die Hände nehmen). Anschließend Zucker, Salz, Buttermilch und gestiftelte Mandelkerne hinzugeben und alles noch eine Runde weiter kneten. Nun die Streusel optisch ansprechend auf den Früchten verteilen und das Ganze für ca. 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Bei uns gab's dazu Vanilleeis. Köstlich!

Alles Liebe, eure Anne


Die liebe Isabell von Küchenmaus hat mich übrigens zum Weihnachtsevent von Küchenplausch eingeladen. Na da nehme ich doch gleich mal mit meinem Lieblingsweihnachtsbratapfelcrumble teil :)

Weihnachtsrezepte

Kohlrabicremesuppe mit Apfel

‖ 2 Kommentare: ‖

Also allmählich komme ich mir ja wirklich vor wie der Suppenkasper in Personalunion. Aber Suppen eignen sich einfach zu gut als wohltuend wärmende Mahlzeit zur kalten Jahreszeit. Noch dazu sind sie in den meisten Fällen sehr gesund und kalorienarm. Ich gebe zu, rein optisch ähnelt dieses Kohlrabisüppchen der Erbsensuppe (klick!) von neulich schon ziemlich und ich verspreche, sie schmeckt (mindestens) genauso gut! Mir ist sie etwas zu scharf geraten, weshalb es jede Menge Brot zum Tunken geben musste und ich durchaus versucht war, noch ein Fläschchen Sahneersatz reinzukippen. Ich konnte mich zwar noch zügeln, aber für euch der Tipp: Vorsicht mit dem Chili ☝(das ist der erhobene Zeigefinger, nur damit keine Missverständnisse aufkommen)!


Wir brauchen neben einem Pürierstab:

2 Kohlrabi mit Blättern
2 Äpfel
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
etwas Chiliöl
3/4 Liter Gemüsebrühe
Salz + Pfeffer + Chili
250 ml Rama Creme fine 7 %


Kohlrabi, Kohlrabiblätter und Äpfel waschen und in kleine Stücke schneiden. Ingwer, Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in etwas Olivenöl braten. Nun den Kohlrabi und die Äpfel hinzugeben und alles kurz mit braten. Anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen und das Gemüse bei geringer Hitze 30 Minuten dünsten. Anschließend alles pürieren und mit Salz, Pfeffer und Cili abschmecken. Zum Schluss die Rama Creme fine (man kann natürlich auch Sahne nehmen, dann wird es eben etwas kalorien- und fettlastiger) hinzufügen und ein letzten Mal aufpürieren. Fertig! Dazu gab's Krustenbrot, schön rustikal.

Alles Liebe, euer Suppenkaspar Anne

Blitzschnelle vegetarische Minifrühlingsrollen

‖ Keine Kommentare: ‖

Diese pikanten Minifrühlingsrollen sind tolles Fingerfood für Parties, Souarrees oder spontanen Besuch. An dieser Stelle sei gleich erwähnt, dass die Betonung hier auf pikant liegt. Wer es nicht ganz so scharf und würzig mag, greift zu etwas weniger Thai Green Curry und ersetzt das Chili- vielleicht durch Sesamöl. Man kann die kleinen Kerlchen ganz dekorativ mit Sojasauce und Sweetchili Dip servieren oder einfach pur auf einem Chinakohlblatt.
Die Wantan-Teig Blätter gibt es in jedem Asiamarkt und mittlerweile auch in in der Tiefkühlabteilung vieler Supermärkte. Meine hatten ungefähr die Maße von 9x9 cm. Wenn man größere Blätter verwendet, muss man bei den Zutaten dementsprechend ein bisschen was drauf schlagen.
Die übliche Zubereitung von Wantan und Frühlingsrollen ist oftmals das Frittieren. Wesentlich sauberer, gesünder und figurbewusster gelingen die Röllchen im Backofen - und es tut dem Geschmack meiner Meinung nach keinen Abbruch. Auf die Stäbchen, fertig, los!


Wir brauchen für ca. 25-30 Röllchen

Chiliöl
2 Knoblauchzehen
1 kleinen Chinakohl
1 große Möhre
175 g China Gemüse
2 TL Thai Green Curry
1 TL gemahlener Koriander
2 EL Sojasauce
25-30 TK Wantan-Teig Blätter (aufgetaut)


Den Backofen auf 180° C vorheizen. Den Knoblauch schälen. Knoblauch, Chinakohl und Möhre sehr fein hacken und in einer Pfanne einen großzügigen Schuss Chiliöl erhitzen. Knoblauch zunächst allein in der Pfanne mit Thai Green Curry und Koriander anschwitzen und schließlich Chinakohl, Möhre und das China Gemüse hinzu geben. Einige Minuten dünsten und anschließend mit der Sojasauce aufgießen, kurz weiter köcheln.


Nun die aufgetauten Wantan-Teig Blätter einzeln befüllen. Hierzu verfahrt ihr einfach wie auf den Step-by-step-Fotos zu sehen. Legt die fertigen Frühlingsröllchen mit der gefalteten Seite auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Wenn alle Rollen fertig sind, bepinselt jede einzeln mit etwas von dem Chiliöl und ab in den Ofen mit den kleinen Kerlchen! 15-20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Fertig!

Viel Spaß beim Nachkochen bzw. -backen und einen guten Appetit, eure Anne