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[Rezept] Mini-Hochzeitstörtchen in Ombré für Sarah von "Alles und Anderes" (Gastbeitrag)

10 Kommentare:

Ihr Lieben, heute zeige ich euch einen ganz besonderen Beitrag. Ganz besonders, weil ich ihn für einen außerordentlich besonderen Anlass schreiben und fotografieren durfte. Vielleicht deuten die Farben ja bereits etwas an?! ;) Ganz genau, es geht um den schönsten Tag im Leben einer besonders lieben Blogkollegin. Die wunderbare Sarah von "Alles und Anderes" hat am vergangenen Freitag nämlich ihrem Liebsten das Ja-Wort gegeben. So ein Hochzeitstag verlangt natürlich - besonders in der Zeit kurz vor dem großen Tag - einige Aufmerksamkeit. Anschließend möchte man die Zeit als frisch gebackenes Ehepaar natürlich in vollen Zügen genießen und düst deshalb in die Flitterwochen. So auch Sarah - habt eine gute Reise, meine Liebe, und die allerallerschönsten Flitterwochen Deshalb darf ich sie zusammen mit einigen anderen Bloggerinnen im Juni auf ihrem Blog mit einigen Gastbeiträgen rund um das Thema... ihr ahnt es... Hochzeit unterstützen :)



Das Thema Hochzeit ist ja genau mein Ding. Wäre ich ein bisschen wagemutiger, würde ich wahrscheinlich sogar mein berufliches Glück im Hochzeitsgeschäft suchen. Hochzeitsplanung ist in meiner (vermutlich auch etwas romantisierten) Vorstellung der absolute Traumjob! Man ist den ganzen Tag von per se glücklichen Menschen (Dienstleister ausgenommen ;)) umgeben, darf sie auf dem Weg zu und schließlich auch an ihrem persönlich schönsten Tag des Lebens begleiten und die Vorstellungen und Wünsche von einer traumhaften Feier umsetzen. Deshalb freue ich mich natürlich riesig, dass ich Sarah in dieser spannenden Zeit mit einem kleinen Gastbeitrag zur Seite stehen darf. Ich bin mir sicher, dass die zwei ihren persönlichen Traumtag erlebt haben. Ich durfte auch schon einen winzigen Blick auf ein Hochzeitsfoto werfen und kann sagen: sie sahen auch einfach umwerfend aus, die beiden Frischvermählten.


Nun aber zu der kleinen süßen Köstlichkeit, die ich Sarah mitgebracht habe. Es sind Hochzeitstörtchen in der Miniversion und in zartrosafarbenem Ombré geworden. Weil Sarah mir im Vorhinein verraten hat, dass ihre Hochzeitsfarben ganz in Weiß, Altrosè und Pfirsich gehalten sein werden, war die Farbwahl natürlich obligatorisch ;) Das Rezept gibt es natürlich in ausführlicher Form in meinem Gastbeitrag auf "Alles und Anderes" (klick!). Trotzdem gibt's hier natürlich auch noch mal das Rezeptfoto - der Vollständigkeit halber ;)

Edit: Woran liegt es eigentlich, dass Blogger die Bilder immer wieder so weit runterrechnet, dass am Ende ein kleiner Pixelberg zurückbleibt? Bei dem heutigen Rezeptbild ist es mir ganz besonders aufgefallen!

Und so wird's gemacht:


Liebe Sarah, es war mir ein Fest, auf deinem Blog Gast zu sein. Ich wünsche euch von Herzen alles, alles Liebe und eine wunderbare Zeit! Ich wünsche euch Sonnenstrahlen, Konfettiregen, Bauchkribbeln, Herzklopfen, Sternschnuppennächte & all das, was ihr euch wünscht!

Und euch allen wünsche ich natürlich einen zauberhaften Sonntag. Möge er genauso sonnig wie der Samstag werden, den habe ich nämlich ganztags bei der Arbeit verbracht und lediglich in meinen Pausen durften die Sonnenstrahlen ein bisschen meine Nase kitzeln ;)

Alles Liebe,
eure Anne


[Dekoration & Rezept] Ideen für das Osterfrühstück (Teil 1) mit Himbeer Macaron Herzchen

27 Kommentare:
Ich liebe es, für Freunde und Familie zu kochen. Dabei ist es absolut unerheblich, zu welcher Tageszeit meine Gäste vorbeischauen. Ich zaubere genauso gern ein leckeres Abendessen wie ich etwas Feines für den Kaffeeklatsch backe. Aber eine ganz kleine Vorliebe habe ich vielleicht doch - den Brunch :) Ich gehe nicht nur unheimlich gern zu feinen Brunchgelagen, sondern organisiere auch gern selbst welche. Wie oft kommt man schon im Alltag dazu, ein wunderbar ausgedehntes Frühstück mit vielen verschiedenen Leckereien zu genießen? Deshalb nehme ich besondere Gelegenheiten wie Geburtstage oder Feiertage immer wieder zum Anlass, späte Frühstücke mit ganz besonderen Köstlichkeiten vorzubereiten. Die Einladungen für meinen diesjährigen Osterbrunch sind bereits verschickt ;) Seitdem sammle ich fleißig Ideen für österliche Rezepte und frühlingshafte Tischdekorationen. Im Laufe der Zeit werde ich euch natürlich einige davon zeigen und auch die ein oder andere Leckerei für den Osterbrunch mit euch teilen.

Die erste Leckerei sind diese herzigen Himbeer Macarons. Diese kleinen französischen Mandelgebäcke gelten bei vielen Hobbybäckern ja als garstige kleine Biester. Entweder laufen sie beim Backen unschön auseinander oder entschließen sich kurzfristig, steinhart und staubtrocken zu werden. Man munkelt, dass die Oberfläche auch schonmal zu kraterartigen Rissen neigen würde. Seit ich meine Macarons mit Hilfe dieser grandiosen Backmatten aus Silikon backe, gelingen sie so gut wie immer. Wie toll ist es denn, dass es dieses nützliche Küchenhelferlein nun sogar in anderen Formen gibt? :)

Und so wird's gemacht: 

Nun hätten wir die erste zuckersüße Knabberei, die einen Osterbrunch wunderbar ergänzen würde. Aber ich möchte euch ja auch noch mit einigen Dekorationsideen für selbigen versorgen :) Heute geht's mit einer farbenfrohen und frühlingshaften Tischdekoidee los. Als neulich die Anfrage von Tchibo hereinflatterte, ob ich nicht Lust hätte, ein paar Produkte* aus dem neuen Sortiment mit dem wunderbar passenden Motto "Frühstücken Sie gute Laune" (klick!) auszuprobieren, habe ich natürlich gern zugesagt. In der Ankündigung hieß es: "Tchibo bietet von Geschirr und Besteck bis hin zu Platzsets eine große Auswahl an farbenfrohen Produkten, welche die wichtigste Mahlzeit des Tages zu einem Fest werden lassen. Warum nicht zu diesem Anlass die Familie und Freunde mit Selbstgebackenem überraschen?" Hällöchen? Das passte ja perfekt in die Planung :) Also habe ich mir ein paar richtige Schmuckstückchen ausgesucht, die sich zu Ostern wunderbar auf meinem Frühstückstisch machen werden! Diese farbenfrohen Teller, Becher und Messer bekommt ihr entweder in der Tchibofiliale eures Vertrauens oder im Onlineshop. Die verschiedenen Farben und Muster des Geschirrs gefallen mir unheimlich gut und lassen sich toll kombinieren. Zusammen mit ein paar frischen Blümchen und einigen weiteren Farbklecksen, zaubern sie eine frühlingsfrische Tischdekoration.



Habt ihr auch einen Osterbrunch geplant und seid schon fleißig am Ideen sammeln? Dann würde ich mich riesig freuen, wenn ihr mir ein paar davon in einem Kommentar verraten würdet :) Ich sauge jede Inspiration auf wie ein kleiner Schwamm :D

Alles Liebe,
eure Anne


Bezugsquellen (keine Affiliatelinks):

Frühstücksteller* - Tchibo (klick!)
Frühstücksbecher* - Tchibo (klick!)
Brotmesser* - Tchibo (klick!)
Macaronbackmatte* - Tchibo (klick!)
rechteckige Teller (türkis) - Ikea (klick!)
weiße Origami-Vasen - Blume 2000


Werbung! Alle Artikel, die mit einem * gekennzeichnet sind, wurden mir kostenfrei von Tchibo zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unbeeinflusst. Vielen Dank für diese schönen Frühstücksutensilien!

[Rezept] Last minute Idee für den Valentinstag - Herzige Walnuss Brownie Bites

5 Kommentare:



Ich habe ja bereits im vergangenen Jahr gestanden: Valentinstage sind nicht so unser Ding (klick!) ;) In diesem Jahr werden wir - doch eine kleine Tradition am 14. Februar - lediglich in eines unserer Lieblingsrestaurants essen gehen. Das war's dann auch. Große Geschenke wird es nicht geben. Aber eine zuckersüße Kleinigkeit fürs hauseigene Süßschnäbelchen ist an Romantisierung zu verkraften, oder? ;) Für alle, denen noch eine kleine Valentinsschnabulei fehlt, habe ich hier eine wunderbare Last minute Idee. Es ist nämlich so: Monsieur mag alles, was nach Möglichkeit den höchstmöglichen Schokoladengehalt hat. Was würde sich da besser eignen, als der absolute Schokioverkill in Form saftiger Brownies? Die Variante mit Walnüssen ist der absolute Dauerbrenner - mein Bruder ist übrigens auch ein großer Fan ;) Die Kombination aus klitschigem Schokokuchen und knusprigen Nüssen ist aber auch ein unschlagbares Argument, oder? Mjammi!

Und so wird's gemacht:



Wie haltet ihr es denn mit dem sagenumwobenen Tag der Liebenden? Zelebriert ihr den 14. Februar in allerschönster Kitschmanier mit der Extraportion Schnulzigkeit amerikanischer Liebesromanzen? Oder seid ihr auch eher Romantikmuffel, deren persönliches Herzchenbarometer bereits ausschlägt, wenn der Herr ganz von allein die Spülmaschine ausgeräumt hat? Das hört sich jetzt ganz furchtbar unromatisch und ätzend ironisch an. Fast so als sei ich der Inbegriff des Valentins-Grinchs - hihi :D So kann ich das nicht einfach stehen lassen. Mir gefällt ja die Idee, dass man sich Zeit füreinander nimmt, dem Herzensmenschen eine kleine Freude macht und sich eine besondere gemeinsame Unternehmung einfallen lässt. Ich glaube allerdings, dass ich ein bisschen romantisch gehandicapt bin. Mit kleinen persönlichen Aufmerksamkeiten (wie zum Beispiel einem Käffchen, das nach der Arbeit bereits zu Hause auf dem Tisch auf mich wartet - seufz) kann man mich wirklich mehr beeindrucken als mit großen Gesten! Und dann muss sich die Aufmerksamkeit eben auch nicht auf diesen einen bestimmten Tag des Jahres konzentrieren :)

Macht es euch schön, ihr Lieben!
Euer Romanzenmuffelchen Anne





Knusper, knusper, knäuschen - Haferkekse mit Lavendel

12 Kommentare:


Sport ist ja nicht so mein Ding (sehr zu meinem Bedauern). Aber im Ausdauer-Bummeln bin ich ganz groß. Ich könnte stundenlang durch die verschiedensten Lädchen bummeln. Meine Kraftreserven sind dabei quasi unerschöpflich - sehr zum Leidwesen meines Fleischfresserchens. Er kann sich zum Beispiel so gar nicht für stundenlanges Schauraum-Staunen beim blaugelben Möbelschweden begeistern. Vielmehr trottet er ein wenig mürrisch hinter mir her und hört sich meine ewigen Gedankenspiele an: 'Also weiße Sofas finde ich ja toll! Aber bei uns wär's wohl nicht lange weiß. Obwohl man sich ja ein weißes Sofa anschaffen sollte, solange noch keine kleinen Schokohändchen drauf patschen können. Andererseits kann man sich dann auch nie mal einfach so mit einer blauen Jeans auf die Couch lümmeln. Aber so eine hübsche Decke würde sich auf einem weißen Sofa auch ganz wunderbar machen - wie in einem kuschligen schwedischen Wochenendhaus. Was denkst du?' Diese Frage ist meist rein rethorisch.
Wofür sich das Fleischfresserchen beim Möbelschweden aber immer begeistern kann, kommt nach den Kassen. Der Schweden Shop - sein Schlaraffenland. Das Fleischfresserchen steht nämlich zum Beispiel total auf die Hot Dogs (ähem...wie kann man nur). Und für die Haferkekse würde er mich wahrscheinlich direkt an den Meistbietenden verschachern. Er liebt, liebt, liebt Haferkekse! Gutes Frauchen, das ich nun mal bin, habe ich mich deshalb heute mal ganz spontan in die Küche gestellt und Haferkekse für Monsieur gebacken. Einfach so - naja vielleicht auch, um nicht für drei Familienpackungen verschenkt zu werden ;) 



Diese leckeren Knusperkekse sind wirklich spitze - findet nicht nur Monsieur. Ich war mal so frei und habe den Klassiker mit etwas Lavendel verfeinert. Mjammi! Und weil ich neulich beim Stöbern im www bei der unfassbar talentierten Cookie-Künstlerin Liz von Arty McGoo (klick!) hängen geblieben bin und mich fast die ganze Nacht durch ihre Meisterwerke geklickt habe, musste ich die Kekschen gleich noch ein bisschen mit Eiweißspritzglasur verzieren. Und hier präsentiere ich euch das Ergebnis - ich werde weiter fleißig üben. Ich bin jetzt nämlich total infiziert vom Kekskunstwerken. Schaut unbedingt mal bei Liz vorbei, diese Frau ist wirklich der Knaller.

Wir brauchen

200 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Ei
1 EL Lavendel
1 TL Backpulver
125 g Mehl
200 g Haferflocken
ca. 100 Backoblaten rund (∅5 cm)

250 g Puderzucker
2 EL Eiweißpulver
3 EL Wasser
Lebensmittelfarbe Lila & Grün


Heizt den Backofen auf 175 °C vor. Zunächst werden Butter, Zucker und Ei mit den Schneebesen des  Handrührgeräts schaumig geschlagen. Anschließend werden die Lavendelblüten, das Backpulver, Mehl und Haferflocken hinzugegeben und alles zu einem homogenen Teig verrührt. Nun verteilt ihr die die Hälfte der Backoblaten gleichmäßig auf zwei Blechen. Nun gebt ihr auf jede Oblate einen Kleks Teig. Achtet darauf, dass der Teig im Ofen auseinander läuft. Nehmt also pro Oblate nicht allzu viel Teig. Ich habe die Menge mit einem kleinen Melonenausstecher abgemessen. So hatte ich auf jedem Blättchen die gleiche Teigmenge und konnte sie gut in der Mitte platzieren. Nun geht's für die Backbleche für ca. 10 Minuten in den Ofen. Danach bedeckt ihr jeden Keks mit einer weiteren Oblate, drückt sie etwas an und schiebt sie noch einmal für ca. 5 Minuten in den Ofen. Ich habe die Haferkekse anschließend nochmals mit einem runden Keksausstecher in Form gebracht. Wer kein zwanghafter Ästhetikfreak ist, kann sich diesen Schritt auch sparen :) Am Ende rührt ihr die Zutaten für die Eiweißspritzglasur zusammen, teilt sie in zwei Hälften und färbt jeweils eine grün und lila ein. Dann ab in zwei kleine Spritztüten und los geht das fröhliche Verzieren.


Und weil diese kleinen Haferknuspereien wirklich eine Wucht sind, versuche ich mit ihnen mein Glück beim großartigen Knuspersommer der lieben Sarah aus dem Knusperstübchen. Sie verlost für die besten Knusperrezepte nämlich drei traumschöne Tortenplatten. Als bekennender Tortenplatten-Junkie darf ich mir diese Chance natürlich nicht entgehen lassen! Nun heißt es Däumchen drücken :)

Alles Liebe, eure Anne


Vegane Frozen Joghurt Törtchen mit Erdbeeren + Wochenbericht #3 & #4

6 Kommentare:


Auf diese letzten zusammengefassten Wochenberichte meines persönlichen 30-Tage-Experiments musstet ihr wirklich lange warten. Dafür entschuldige ich mich in aller Form. In den letzten zwei Wochen ging es bei uns wirklich drunter und drüber. Wir mussten sehr unerwartet von einem Familienmitglied Abschied nehmen und durften einige Zeit später ein neues begrüßen. Wir haben eine große Party geschmissen, die ich mit viel Mühe und Zeit im Vorhinein geplant habe (ein ausführlicher Bericht mit vielen Fotos folgt im Juli). Obendrein war ich sehr viel arbeiten und habe nebenbei noch so einiges für die Uni zu tun gehabt. Kurzum: wie schön wäre es doch, wenn der Tag manchmal 30 Stunden und man so viel Freizeit hätte, wie man es sich wünschen dürfte :) Aber weil dem eben nicht so ist (und vermutlich nie sein wird), kommen die beiden letzten Wochenberichte mit geballter Power im Doppelpack und mit etwas zeitlicher Verzögerung. Ich hoffe, ihr nehmt mir das nicht krumm und habt dennoch Freude beim Lesen. Obendrauf gibt's übrigens heute noch das Rezept für diese zuckersüßen Frozen Joghurt Törtchen. Sehen sie nicht zum Anbeißen bzw. Abschlecken aus? ;)

Wochenbericht # 3 & #4 - Willkommen in der Servicewüste

Vor unserem großen 30-Tage-Experiment haben wir uns ja wirklich viele Gedanken gemacht (klick!). Auf was muss man achten? Worauf muss man sich einstellen? Was darf man, was ist tabu? Wie fängt man an? Wie macht man weiter? Und natürlich haben wir uns auch im Vorhinein schon die Frage gestellt: wie werden die Leute reagieren? Die Reaktionen unseres näheren Umfelds waren ungefähr so vielfältig wie die Begegnungen mit den Menschen während unseres Experiments. Womit wir allerdings niemals gerechnet hätten, war der Umgang mit veganer Ernährung im Gastronomiebereich. Es war wohl reichlich naiv von mir zu glauben, dass in einer multikulturellen und weltoffenen Stadt wie Berlin diese Offenheit auch den zahlreichen ungewöhnlicheren Ernährungsmodellen zuteil werden würde. Nix da, kann ich euch sagen. Was wir bei dem ein oder anderen Restaurantbesuch kennenlernen durften, war die sprichwörtliche Servicewüste in Personalunion. Doch bevor ich nun zu den weniger positiven Erlebnissen komme (die durchaus komisches Potenzial haben), beginne ich mal mit einem Vorzeigebeispiel.
Gleich in der ersten Woche unseres Experiments war ich mit einer lieben Bloggerkollegin zum Essen in einem türkischen Restaurant verabredet. Wir kannten uns vorher nicht persönlich und so war ich ehrlich ein bisschen erleichtert, als sich herausstellte, dass sie Vegetarierin ist. Das war prima, denn man brauchte sich weder zu erklären noch zu rechtfertigen. Tatsächlich war das nämlich relativ oft der Fall, wenn man auf andere (unbekannte) Menschen traf. Wie oft habe ich die Frage zu hören bekommen "Warum denn ausgerechnet vegan? Da darf man doch nix mehr essen, oder?". An dieser Stelle spreche ich allen überzeugten Veganern mein herzliches Beileid aus, denn die Beantwortung dieser ständigen Fragerei ist ganz bestimmt unglaublich nervig. Na jedenfalls stellte sich nicht nur meine Begleitung als herrlich unkompliziert und tolerant im Umgang mit meinem veganen Tapetenwechsel heraus, sondern auch die Wahl des Restaurants war ein Volltreffer. In der Karte waren passende vegane Gerichte doch tatsächlich als solche gekennzeichnet. Das war super. Noch besser wurde es, als die Bedienung ziemlich flexibel auf meine Bitte reagierte, mir doch bitte eine vegane Vorspeisenplatte (die so nicht in der Karte stand) zusammenzustellen. Ganz beschwingt dachte ich mir in meinem jugendlichen Leichtsinn: "Das wird ja doch leichter als gedacht!".



Schon bald wurde ich eines Besseren belehrt. Unsere dritte Woche lehrte uns eines: (einige) Berliner Restaurants sind in puncto Veganismus scheinbar ungefähr so flexibel wie eine Brechstange. Das erste niederschmetternde Erlebnis hatte ich - was für eine Ironie - abermals in einem türkischen Restaurant. Noch an der Tür hatte ich meiner Familie nichts ahnend beschwingt von meinem ach so positiven Erlebnis bei meinem ersten Restaurantbesuch mit gleicher Küche erzählt und großspurig behauptet: "Ich finde bestimmt etwas in der Karte!". Dass vegane Gerichte in der Speisekarte nicht gekennzeichnet waren, war erst einmal der offensichtlichste Unterschied zwischen den Restaurantes. Bei letzterem nicht weiter verwunderlich, denn es befand sich tatsächlich kein einziges veganes Hauptgericht und kein einziges veganes Dessert im Angebot. Prima! Da zerplatzte ja meine Seifenblase eines umkompliziert erfolgreichen Restaurantbesuchs sprichwörtlich in der Luft. Hrmpf! Das positive Erlebnis meiner letzten gemischten Vorspeisenplatte noch im Hinterkopf, nahm ich mir selbiges noch einmal vor. Tja, was soll ich sagen. Die Vorspeisenkarte glänzte mit drei potenziell veganen Gerichten. Die erste Herausforderung war es, aus dem Kellner herauszubekommen, ob selbige denn auch tatsächlich vegan seien. Er hat partout nicht so richtig verstanden, worauf ich eigentlich hinaus wollte. Irgendwann hatten wir uns endlich darauf verständigt, dass die drei Gerichte unbedenklich seien. Mein bescheidener Wunsch: eine gemischte Vorspeisenplatte ausschließlich mit den drei veganen Produkten, etwas Brot und vielleicht ein paar Oliven. Das war zu viel für die Servicekraft. "Das geht nicht, alles einzeln bestellen!", war seine Antwort. Bitte? Erstens schaffe ich niemals drei ganze Vorspeisen und zweitens: was ist bitte das Problem daran, die vegane Auswahl in drei kleineren Portionen auf einen Teller zu bringen? Hinzu kam, dass die Karte durchaus eine Vorspeisenplatte ausschrieb - man hätte sie für mich nur ein wenig anpassen müssen. Das war aber wohl eine unlösbare Aufgabe und so musste ich zwei einzelne Vorspeisen bestellen. Resignation pur!
Eine weitere nette Anekdote bescherte uns die Servicekraft in einem Restaurant in einem recht gut betuchten Teil der Stadt. Zum Auftakt der WM war draußen ein kleines Barbeceu (Grillfleisch, Würstchen und Fleischspieße) aufgebaut. Neben den Grillspezialitäten wurden aber auch noch ein paar Salate gereicht. Vor uns hatte ein anderer Gast einen sehr schmackhaft aussehenden Nudelsalat bestellt. Also fragten wir vorsichtig beim Kellner nach, ob der denn auch vegan sei. Seine Antwort: "Ja ja, der is vegan. Da is keen Fleisch drin." Ah ja, na dann braucht sich der Veganer ja keine Gedanken mehr machen - ähem! Glücklicherweise kam eine versiertere Kollegin zur Hilfe und versicherte uns, dass ebenfalls keine Milchprodukte oder Eier verarbeitet seien. Nudelsalat wurde bestellt! Die abschließende Frage vom Kellner: "Darf's denn noch wat vom Grill sein?"


Nun will ich euch aber mal noch rasch das Ruckizucki-Rezept für diese erfrischenden Frozen Joghurt Törtchen mit Erdbeeren verraten. Eines sei vorneweg gesagt: damit die Törtchen in Form bleiben, müssen sie natürlich ordentlich durchfrieren. Das hat aber zur Folge, dass die Konsistenz im Innern eventuell etwas splitterig wird. Ich mag das ja. Wer es nicht so gern hat, stellt die Rohmasse in den Gefrierer, püriert sie nochmals durch und genießt einen ganz klassischen Frozen Joghurt.


Wir brauchen für 4 vegane Törtchen:

4 Dessertringe (∅ 7,5 cm)
500 g Erdbeeren
500 g Sojajoghurt
2 EL Agavensirup
1 Spritzer Zitrone


Zunächst werden die Dessertringe auf einer Seite in Alufolie eingeschlagen, sodass der Joghurt nicht auslaufen kann. Anschließend werden ca. 250 g der Erdbeeren halbiert und mit der Schnittfläche nach außen am Rand der Förmchen verteilt. Nun werden die übrigen Erdbeeren mit Joghurt, Agavensirup und Zitrone in einem hohen Gefäß püriert und die Masse schließlich gleichmäßig auf alle vier vorbereiteten Ringe verteilt. Anschließend geht's für etwa 1,5-2 Stunden in den Gefrierschrank. Um die Törtchen problemlos aus der Form lösen zu können, sollte man den Ring ein wenig mit den Händen erwärmen und vielleicht mit einem scharfen Messer am inneren Rand entlang fahren. Fertig!

Alles Liebe, eure Anne


Erdnussbuttercookies mit Stempelbotschaft - Stamped Peanutbuttercookies

9 Kommentare:

In unserem Haushalt gibt es neben den Klassikern wie Brot und Nudeln ein weiteres, etwas ungewöhnliches Grundnahrungsmittel: Erdnussbutter. Und so viel sei gesagt - mir kommt das Zeug nicht aufs Brot. Dennoch haben wir einen exorbitant hohen Erdnussbutterverbrauch. Der ist dementsprechend auf einen gewissen einzelnen Herrn zurückzuführen, der bekennender Fan des farblich fragwürdigen Brotaufstrichs ist. Als gute Freundin und braves Hausfrauchen wollte ich dem Monsieur mal etwas Gutes tun und schob kurzerhand eine Ladung Peanutbuttercookies in den Ofen :) Als sie fertig waren, war ich - gnadenloser Ästhetikfreak, der ich nun mal bin - mit dem optischen Ergebnis jedoch so gar nicht zufrieden. Braune Teigkleckse sind wahrlich kein besonders dankbares Fotomotiv. Also habe ich sie ein bisschen aufgepimpt. Pimp my Keks quasi. Da kam es mir sehr gelegen, dass mir meine liebe Patentante vor einiger Zeit ein weiteres Keksstempelset mitgebracht hat. Und hier kommt das Ergebnis, was sagt ihr?


Wir brauchen:

150 g Mehl
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
120 g weiche Butter
150 g grobe Erdnussbutter
220 g braunen Zucker
1 Ei

Für die Dekoration:
ca. 50 g Rollfondant


Zunächst wird der Backofen auf 180°C vorgeheizt! Mischt und siebt nun die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver und Salz). Anschließend verrührt ihr Butter und Erdnussbutter in einer Schüssel, gebt den Zucker hinzu und rührt weiter. Dann kommt das Ei dazu, nach und nach wird die Mehl/Backpulver/Salz-Mischung einrieseln gelassen und alles weiter verrührt. Schließlich solltet ihr den Teig zu einem kleinen Klumpen formen und ihn in Frischhaltefolie eingepackt für 30 Minuten im Kühlschrank parken. Anschließend formt ihr aus dem Teig viele kleine Kugeln, drückt sie vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt sie ca. 15 Minuten. Da die Kekse im Ofen ordentlich auseinander gehen, habe ich sie anschließend nochmals mit einem runden Ausstecher in Form gebracht. Verziert sind sie mit ausgerolltem Fondant (gibt es farbig zu kaufen, man kann ihn aber auch mit Lebensmittelfarbe eigenhändig einfärben), aus dem ich gewellte Kreise ausgestochen und diese dann mit der Stempelbotschaft versehen habe. Fertig!

Diese kleinen dekorativen Cookies sind nicht nur was für Erdnussbutterliebhaber, sondern eignen sich auch toll zum Verschenken oder als Highlight auf der gedeckten Kaffeetafel. Mit Buchstabenstempeln kann man außerdem die Namen der Gäste in den ausgerollten Fondant stempeln und die Cookies dann als Platzkarten-Ersatz nutzen. So einfach und dabei so wirkungsvoll :)




Die Cookies schmecken wirklich super (auch mir, die ich nun wahrlich kein Peanutbutterfan bin). Der Beweis: nachdem ich die Kekse fertig gebacken und fotografiert hatte, waren sie binnen weniger Minuten restlos verputzt. Unser Erdnussbuttermonsterchen hatte gnadenlos zugeschlagen :) Der qualifizierte Kommentar: "Die sind der Hammer! Nur das rosafarbene Zeug hättest du weg lassen können!" Tzz!

Alles Liebe, eure Anne (die sich übrigens wie ein Keks über die tolle Resonanz zum Give away und die vielen neuen Leser freut - ihr seid die Besten ♥)

Bezugsquellen

Plätzchenausstecher- & Stempelset: Bente Munck housewares

Dark chocolate dreams - Saftige Schokogugls mit Walnüssen

2 Kommentare:


























Nachdem mich die zauberhafte Mia vom Kochkarussel mit ihrer Liebe für die kleinen Gugl-Kerlchen rettungslos angesteckt hat, präsentiere ich euch heute nach den zauberhaft zitronigen Käsekuchengugls (klick!) von neulich diese saftigen Schokogugls. Mit Mjammi-Garantie! Ich habe mich übrigens riesig über euer liebes Feedback zum ersten Gugl-Post gefreut! Jedes Mal strahle ich wie ein Honigkuchenpferd, wenn mir mein Posteingang einen neuen Kommentar ankündigt. Ihr tollen, tollen Leser! Und ganz großartig war auch, dass sich eine liebe Lesern sogar direkt die Guglmatte bestellt hat, da muss das Rezept ja wirklich richtig überzeugt haben :)



























Obwohl so klein und schmächtig, sind diese Gebäckwinzlinge wirklich wunderbar saftig und gar nicht trocken. Durch die gehakten Walnusskerne sind sie obendrein noch ein kleines knuspriges Überraschungspaket. Sie sind die perfekten Portiönchen für den Sonntagskaffee, Sweet tables oder als Mitbringsel. Und wie auch bei den Käsekuchengugls gilt wieder: ganz einfach nachzubacken. Als an die Rührbesen, fertig, los!

Wir brauchen

70 g Pflanzencreme mit Buttergeschmack
70 g Zucker
1 Ei
40 g geraspelte Zartbitterschoki
90 g Mehl
40 g gehakte Walnusskerne
2 TL Kakaopulver



























Der Backofen wird auf 200°C vorgeheizt! Zunächst werden Pflanzencreme, Zucker und Ei in einer Schüssel cremig gerührt. Dann lasst ihr die Zartbitterschoki einrieseln und siebt das Mehl sowie das Kakaopulver hinzu. Alles abermals durchrühren bis ein glatter Teig entsteht. Schließlich werden die gehakten Walnusskerne hinzugegeben und nur leicht untergehoben. Füllt die Masse anschließend in die Mulden der Gugl-Silikonmatte, streicht ggf. den überschüssigen Teig mittels eines Teigschabers ab und backt die kleinen Kerlchen ca. 10 Minuten auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen. Anschließend lasst ihr sie gut auskühlen und garniert sie nach Belieben mit etwas geschmolzener Schokolade. Fertig!

Alles Liebe und einen tollen Sonntag, eure Anne


Bezugsquellen
Guglmatte: Der Gugl 
Tortenheber: Erbstück
Teller: ähnlicher BUTLERS

Zauberhaft zitronig - Kleine Käsekuchen-Gugls

8 Kommentare:


Es ist ja so: ich bin ein Zitrusfan. Ich geb's unumwunden zu. Sauer macht lustig ist definitiv Programm bei mir. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die superleckeren Lemon Bars (klick!), die ich vor einiger Zeit mit euch geteilt habe. Die stehen auf meiner Top-Liste der zitronigen Gebäckideen ganz schön weit oben. Jetzt bekommen die klitschig-köstlichen Kuchenstücke aber Konkurrenz. Und diese Konkurrenz ist klein - aber sowas von oho! Darf ich vorstellen? Kleine Käsekuchen-Gugls. Und ich sag's euch, das war Kuchen-Liebe auf den ersten Blick. An den Gugl-Pralinen kommt man ja kaum noch vorbei. Die kleinen Kerlchen habe sich mit der Zeit zum Backhit gemausert. Und ich kann das nur unterstützen... besten Gewissens. 


Die kleinen Köstlichkeiten sind ein wunderbarer Kuchenhappen zum Kaffee oder für Zwischendurch. Man kann sie prima nebenbei naschen. Fingerfood für Süßschnäbel! Und gleichzeitig kann man sie ganz einfach herstellen. So eignen sie sich auch bestens für die ungeübten Hobbybäcker unter euch. Die einzige Hürde ist die Anschaffung einer Backmatte - aber das war's dann auch. Alles andere ist ein Kinderspiel.

Wir brauchen:

250 g Magerquark
2 Eier
Saft einer Zitrone
50 g Zucker
2 EL Gries
½ Beutel Vanillepuddingpulver

Heizt den Backofen zunächst auf ca. 175 °C vor. Nun werden alle Zutaten in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen oder dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrührt. Anschließend verteilt ihr die Masse gleichmäßig in die Mulden der Silikonmatte. Nun werden die Gugls auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten gebacken. Fertig! Easy-peasy, oder?
Deshalb sind sie auch mein Beitrag zu Tastesheriffs toller Aktion "Ich back's mir" im April. Die liebe Clara sammelt nämlich in diesem Monat alle Rezepte rund ums Thema Zitrusfrüchte. Passt doch prima!



Einige der zitronigen Guglchen habe ich übrigens in einem Eierkarton verstaut, eine Schleife drum gebunden und meiner Mama vorbei gebracht. Die leiht mir nämlich immer ihre Guglmatte, da ich selber keine besitze. Warum eigentlich nicht? Man könnte diese kleinen Leckerbissen nämlich viel häufiger mal backen. Geht ja ratzifatzi :)

Alles Liebe, eure Anne


Bezugsquellen

Guglmatte: Der Gugl
Mini-Etagere: Flohmarkt
Teller + Löffel: Erbstück

Kleine Schokobrownies mit Schoki-Minz-Ganache

2 Kommentare:

Mit manchen Dingen im Leben ist es ja so: entweder man liebt sie, oder man hasst sie! Das ist zum Beispiel bei Blutwurst der Fall ("Ihh! Bahh!"). Oder bei Neonfarben ("Ihh") und Pastell ("Ahh!" ). Oder bei Mathelehrern ("Ähem"). Oder bei Koriander ("Mjammi!"). Oder bei Minze. Und bei Minze kann ich nur sagen: "Au ja, immer her damit!" :) Ich habe Minze bisher noch nie in einer Form erlebt, die ich nicht mögen würde. Ich bin quasi ein Minz-Fan! Und deshalb liiiiebe ich auch Pfefferminz-Schokolade. Die bekannten After eight verbinde ich immer mit Oma und Opa. Früher standen die kleine Schokitäfelchen in ihren putzigen Mäntelchen nämlich ganz oft bei den beiden auf dem Couchtisch. Heute hatte ich spontan Lust auf eine kleine gebackene Variation dieser süßen Verführung. Also habe ich mir eine Kombination aus kleinen Brownies mit Schoki-Minz-Ganache ausgedacht und mich an die Arbeit gemacht. Vom Ergebnis bin ich ja ganz hin und weg. Mjammi! Die kleinen Köstlichkeiten sind der Hammer. Allen, die Pfefferminzschokolade mögen, kann ich dieses Rezept nur wärmstens ans Herz legen. Mama, Papa, Oma und Opa waren übrigens Geschmackstester und haben einstimmig ein gutes Urteil abgegeben. Das Fleischfresserchen allerdings hasst Pfefferminzschokolade (womit dann also beide Fraktionen in unserem Haushalt vertreten wären: die liebende und die hassende) und hat deshalb ein paar nackige Brownies bekommen - und die hatte er eins-fix-drei wegschnabuliert.


Zu den Angaben für die Brownies muss ich euch gleich erstmal ein Geständnis machen. Ich habe nämlich - blauäugig wie ich nun einmal bin - ganz unbedarft die Menge für ein handelsübliches kleines Blech Brownies genommen. Als ich dann alle 24 kleinen Muffinförmchen befüllt hatte, war fast nochmal so viel Teig übrig. Also habe ich euch einfach mal die halben Mengen der ursprünglichen Zutaten angegeben. Jetzt müsste es eigentlich genau aufgehen.
Nehmt zunächst ein Mini-Muffin-Blech zur Hand und verteilt 24 kleine Muffinförmchen in den Mulden. Nun bringt ihr Schokolade und Butter über einem Wasserbad zum Schmelzen und rührt die beiden Zutaten fleißig zusammen. Anschließend mischt ihr Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel. Nun werden Eier und Zucker schaumig gerührt und unter die geschmolzene Schokolade gehoben. Schließlich siebt ihr die Mehlmischung nach und nach zu den übrigen Zutaten und verrührt alles behutsam zu einem glatten Teig. Verteilt nun die Masse gleichmäßig in die Muffinförmchen. Ich empfehle dazu einen Teigportionierer wie diesen hier aus der aktuellen Backkollektion von Tschibo (klick!). Ich habe mich mit dem 2-Löffel-Prinzip abgemüht und wäre am Ende fast verzweifelt. So ein Teigportionierer fehlt mir nämlich leider in meiner Küche und steht ab jetzt ganz oben auf meiner Wunschliste. Die befüllten Förmchen samt Muffinblech kommen für ca. 20-30 Minuten auf mittlerer Schiene in den auf 180°C vorgeheizten Ofen.


Für die Ganache wird zunächst die Sahne in einem kleinen Topf aufgekocht und anschließend vom Herd genommen. Nun werden die Schoko-Minz-Blätter (z.B. von After eight, gibt es aber mittlerweile auch für kleines Geld bei den Discountern und schmecken genauso gut) und die Zartbitterschokolade in kleine Stücke gebrochen und in der heißen Sahne geschmolzen. Achtete darauf, dass ihr alles gut durchmengt, sodass eine homogene Masse entsteht. Anschließend sollte die Ganache für einige Stunden in den Kühlschrank. Am besten ist es, wenn man sie am Vorabend vorbereitet und erst am nächsten Tag verarbeitet. Zur Not tun es auch 3-4 Stunden :)
Was haltet ihr denn so von Pfefferminzschokolade? Geht ihr da eher mit mir oder mit dem Fleischfresserchen d'accord? Wer es übrigens superminzig mag, der kann den Teig auch noch mit ein wenig Pfefferminzsirup verfeinern.

Alles Liebe, eure Anne

P.s.: Ein verzücktes "Ohh!" zum Schluss. Ich bin ja ganz verliebt in kleine Köstlichkeiten und Mjammi-Miniaturen. Die winzigen Cupcake-Küchlein erfreuen jedenfalls mein Herz für Kleines, Kleineres und Kleinstes aus der Küche!