HomeAboutRezeptindexSelbstgemachtInteriorGrundrezepteImpressumDatenschutzerklärung

<a href=""></a>

[Rezept] Gemüsechips aus Roter Bete und Süßkartoffel (vegan, laktosefrei, glutenfrei) mit Frischkäsedip* [Werbung]

1 Kommentar:


Ihr Lieben, heute gibt's mal wieder einen semigesunden Knabbersnack mit wunderbar weniger schlechtem Gewissen als bei herkömmlichen Kartoffelchips. Thihi. Das Zauberwort "Gemüsechips" ist ja zur Zeit in aller Munde - je nach Gemüse und Zubereitungsart sind sie low carb, fett- und kalorienärmer. Ein Rezept für Süßkartoffelchips habe ich ja sogar schon einmal mit euch geteilt (klick!). Heute haben sich aber auch noch ein paar Rote Bete Knollen dazu gesellt. Sie lassen sich nämlich auch prima zu Chips verarbeiten. Wichtig ist, dass die Knollen gekocht und so gut wie möglich trocken getupft werden. Außerdem sollten beide Gemüsesorten in sehr feine Streifen oder Scheiben geschnitten werden. Das klappt am besten mit einem Gemüsehobel. Neben dem Rezept für die Chips, liefere ich euch auch direkt noch zwei passende Dipideen, von denen ich einen beinahe sträflicherweise verschmäht hätte ;)

Kindheitstraumata bezüglich gewisser Speisen sitzen ja mitunter ganz schön tief. Ich kann mich beispielsweise noch immer nicht dazu durchringen, Rahmspinat mit Genuss zu verzehren ;) Ebenso wird sich wohl auch die traditionelle Kartoffelsuppe niemals auf die vordersten Plätze meines persönlichen Lieblingsessen-Rankings hinauf arbeiten können. Ähnlich ging's mir jahrelang mit Meerrettich. Das arme Wurzelgemüse hatte bei mir lange gar keine Chance, in meiner Gaumen-Gunst aufzusteigen. Bis ich die Geschmacksrichtung Meerrettich von miree* entdeckt und ihm einfach mal eine Chance gegeben habe. Was ein Glück, sag' ich euch. Er ist nämlich auch der perfekte Dip für die Rote Bete Chips. Das süß-säuerliche Aroma der Chips verträgt sich wirklich prima mit dem zurückhaltenden Meerretticharoma des Frischkäses. Und wenn ihr den passenden Dip für die Süßkartoffelchips sucht, kann ich euch mirees* Französische Kräuter nur wärmstens ans Herz legen :)

Und so wird's gemacht:

*Dieses Rezept ist in Kooperation mit miree (klick!) entstanden und Teil der Bloggerkette "Sooo luftig & locker. Sooo lecker". 12 Bloggerinnen haben ganz unterschiedliche Rezepte ausgetüftelt und dabei ihre persönliche Lieblingssorte von miree gekürt. Den Anfang machte meine allerliebste Mia vom "Kochkarussell" (klick!), wollen wir doch mal sehen, welcher miree-Typ sie ist ;) Ich bin - entgegen jeder Erwartung - der Meerrettich-Typ und werde das Wurzelgemüse ab sofort häufiger Einzug in meine Küche halten lassen! Vielen Dank für die schöne Kooperation, miree! :)

Alles Liebe,
eure Anne


[Rezept] Pak Choi Salat mit schwarzem Reis (vegan, laktosefrei, glutenfrei) & wie aus einer Inspiration ein Blogpost wird*

10 Kommentare:



Heute gibt's für euch nicht nur ein Rezept, sondern auch einen kleinen Einblick in meinen ganz persönlichen Weg von der Inspiration bis zum fertigen Blogpost :) Ich kann nämlich nicht nur beim Durchblättern von Magazinen, ewigem Stöbern auf Pinterest oder anderen Blogs auf die tollsten Ideen für neue Blogbeiträge kommen. Doch dazu später mehr. Zuerst wenden wir uns aber einem ganz wunderbaren Kohl zu - dem Pak Choi. Dem hängt nämlich lange kein so angestaubtes Image wie dem Wirsing oder Blumenkohl an (wenn ich's mir recht überlege, werde ich in einem der kommenden Posts mal mit diesem Image aufräumen - thihi) und obendrein ist er ungefähr so aromatisch wie Mangold oder Spinat. Ich präsentiere euch heute einen Pak Choi Salat, die Blätter kommen also in ihrer allerursprünglichsten und pursten Form daher. Für jene unter euch, die den Geschmack von Pak Choi noch nicht kennen, würde ich ihn am ehesten mit einer Mischung aus Chinakohl und Kohlrabi beschreiben ;) Hierzulande heißt er auch Senfkohl und das erklärt ja einiges.

Und so wird's gemacht:

Nun aber zur angekündigten Rundreise durch mein Gedankenkarussell. Wie ihr ja wisst, kann ich mich auf der Suche nach Ideen für neue Rezepte stundenlang mit dem Durchstöbern sämtlicher on- und offline Bildressourcen beschäftigen. Beim Einkauf im Supermarkt kann ich wirklich nur schwerlich am Zeitschriftenregal und den vielen hochwertigen Foodmagazinen vorbeigehen und wenn ich am PC versehentlich auf Pinterest lande, kann mich das schonmal das ein ums andere Stündchen gnadenlos ablenken. Ähnlich ergeht es mir auch mit anderen (Food)Blogs - und mit Onlineshops. Einige meiner liebsten Onlineshops habe ich euch ja auch schon vorgestellt, darunter auch der tolle Shoppingclub Westwing mit seinen zeitlich begrenzten und immer wieder wechselnden Sales.


Wie oft habe ich schon am Computer gesessen und hätte mir die Haare darüber raufen können, dass der tolle Rautenteppich schon vergriffen war. Damit ist jetzt Schluss. Westwing hat nämlich sein Angebot erweitert und WestwingNow* (klick!) eröffnet, ein ganz herkömmliches Online-Einrichtungshaus ;) Dort gibt's nun all die schönen Lieblingsstücke rund um die Uhr und ohne den Nervenkitzel eines Countdowns. Thihi. Außerdem bieten die WestwingNow Looks* (klick!) haufenweise Inspiration und es kommen immer wieder neue Looks hinzu. Während ich also von einem verzückten Seufzer bei "Kupfer küsst Koralle" zum nächsten bei "Dinner unterm Dach" verfiel, stolperte ich auch über den Look "Hallo Frühling"

Und da sprang beim Gedankenkarussell wie auf Knopfdruck an. Gelb als Akzentfarbe, daneben zartes Grün und herrlich viel Weiß. Jawoll! Das sieht toll aus und das sollte sich doch auch in einem neuen Rezept realisieren lassen. Gedacht, getan! Der Pak Choi als grüne Komponente stand schnell fest, also ging's auf die Suche nach dem perfekten gelben Beiwerk. Die Zitronen aus der Tischdekoration des Westwing Looks waren prima (vermerkt!), als fruchtige Komponente waren außerdem fix gelbe Tomätchen auserkoren. Die weiße Grundfarbe ließ sich durch das Geschirr und weitere Props aufgreifen. Und das Ergebnis seht ihr nun :) Es müssen eben nicht immer Foodfotos sein, die einen zu neuen Rezepten und neuen Bildern inspirieren können.

Alles Liebe,
eure Anne



*Werbung! Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit WestwingNow entstanden. Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Die Bilder der Wohnlooks "Hallo Frühling" und "Sonniges Plätzchen" wurden mir zur Verwendung in diesem Blogpost von Westwing zur Verfügung gestellt.

[Rezept] Flammkuchen mit Champignons, Schafskäse und Estragon - zum White Dinner bei Tinastausendschön

12 Kommentare:


Uff, hier in Berlin hat uns in den vergangenen Tagen und Wochen der Sommer mit bis zu 39° C voll erwischt. Ich fühlte mich streckenweise stark an einen Urlaub in Nordafrika vor einigen Jahren erinnert ;) Deshalb bleibt hier die Küche auch größtenteils kalt - unsere Dachgeschosswohnung funktioniert fast von ganz allein wie ein Glutofen. Ich weiß nicht, wie oft ich in diesem Sommer schon gesagt habe "Die nächste Wohnung wird im Erdgeschoss sein! ...maximal erster Stock. Nein, doch Erdgeschoss!" :D Mein Hauptnahrungsmittel zur Zeit sind Blaubeeren mit Quark. Dafür muss man nicht lange in der Küche stehen, es ist fruchtig-frisch und schmeckt prima, egal wie heiß es draußen ist. Neulich habe ich aber an einem neuen Rezept für euch getüftelt - nicht nur für euch, sondern auch für Tina, die einen meiner allerliebsten Blogs schreibt. Doch dazu später mehr!

Was könnte man also bei diesen tropischen Temperaturen auf den Tisch bringen, das kein Salat, kein Eis und keine Wassermelone ist? ;) Wie wär's mit einem Süppchen? Kaltes Süppchen? Ich persönlich finde kalte Suppen absolut großartig. Ob Gazpcho oder Vichyssoise - wenn das Thermometer fröhlich die 30°C-Marke erklimmt, sind kalte Suppen genau das Richtige. Auch für ein Dinner. Und da wären wir schon beim wunderbaren Anlass, zu dem ich eigentlich eine kalte Fenchelsuppe mit Ayran und Knoblauch mitbringen wollte. Wieder einmal lädt nämlich Tina von Tinastausendschön (klick!) zum White Dinner ein. Im vergangenen Jahr veranstaltete Tina das White Dinner als tolle Gastbloggerreihe mit großartigen Gästen - in diesem Jahr dürfen alle eine weiße Leckerei beisteuern. Und da bin ich natürlich sehr gern dabei! Wie gesagt - eigentlich hatte ich eine kalte Fenchelsuppe mit Ayran und Knoblauch im Gepäck. Doch dann kam mir mein Lieblings-"Hase im Glück" Sandra zuvor ;)


Nicht zum ersten Mal hatten wir beide die gleiche oder doch wenigstens eine sehr ähnliche Idee. Sandra hat sich nämlich fürs White Dinner bei Tina eine kalte Frühlingszwiebel Joghurt Suppe mit Zitrone & Flusskrebsen überlegt (klick!). Als Sandras toller Beitrag online ging, hatte ich bereits Rezept und Bilder im Kasten und so dachte ich anfangs 'Sooo groß ist die Verwechslungsgefahr ja nun auch nicht! Und kalte Süppchen sind eben ein Sommer-Knaller!' Schließlich habe ich mir aber doch noch ein anderes Rezept ausgedacht. Wenn ihr mögt, reiche ich die Fenchelsuppe mit Ayran und Knoblauch aber natürlich gern noch nach ;)


Nun ist es also ein sommerlicher Flammkuchen mit Champignons, Schafskäse und Estragon geworden. Mjammi! Ich liebe diese Geschmackskombination und ich denke, sie ist auch eine tolle Ergänzung für Tinas White Dinner Tafel.

Und so wird's gemacht:


Ihr Liebe, mit diesem Rezept verabschiede ich mich in den Sonntag - habt einen feinen Tag und lasst es euch gut gehen! Und dir, liebe Tina, wünsche ich noch viele weitere Gäste und tolle Rezepte für dein zauberhaftes White Dinner. Vielen Dank, dass du so ein schönes Event organisiert hast!

Alles Liebe,
eure Anne


[Rezept] Herrlich frisches Heidelbeer Tiramisu mit Thymian (mit laktosefreier und glutenfreier Variantion)

4 Kommentare:

Nachdem die letzten vier Beiträge hier auf dem Blog vegan, laktose- und glutenfrei waren, ist die Ursprungsvariante des heutigen Rezepts leider nicht für Lebensmittelallergiker ausgelegt. Heute gibt's nämlich eine kleine Schlemmerei, die man nicht unbedingt als healthy food bezeichnen würde. Eher als süße Sünde :) Wie sie aber doch mit wenigen Handgriffen auch Laktoseintolerante und Zöliakier glücklich machen kann, verrate ich euch später im Anschluss an das klassische Rezept.

Heidelbeeren zählen ja zu meinen allerliebsten Beerchen und jetzt, da die Erdbeersaison langsam aber sicher dem Ende zugeht, sind sie eine wunderbare Alternative. In Kindertagen gab's die süßen Kerlchen zu Hause immer in einem Schälchen mit Milch? Kennt ihr das auch? Meine Mama isst ihre Heidelbeeren noch immer so. Ich schnabuliere sie inzwischen am liebsten pur (gern auch unterwegs) oder verarbeite sie zu herrlichsten Varianten. Neulich habe ich eine Geschmackskombi ausprobiert, die mich absolut umgehauen hat. Heidelbeeren und Thymian - große Liebe! Yummy! Wer Thymian nicht so gern mag, kann es ja mal mit Rosmarin probieren, ebenfalls eine wunderbare Kombination. Die Heidelbeersaison beginnt etwa im Juni und endet meist im September. Wir haben also noch ein wenig Zeit, um so viele Rezepte wie möglich mit den Superbeeren zu zaubern. Schreibt mir gern in den Kommentaren, welches eure liebsten Heidelbeer-Rezepte sind - ich bin gespannt und freu' mich drauf!

Obwohl ich das Rezept freimütig als Tiramisu überschrieben habe, ist es in Wahrheit nur eine Variante des italienischen Dessertklassikers. Die klassischen Bestandteile der Creme Eigelb und Eischnee habe ich nämlich vollständig weg gelassen, ebenso den mit dem ein oder anderen Promill angereicherten Espresso. Löffelbiskuits und Mascarpone blieben uns aber erhalten, dafür habe ich das Bestäuben mit Kakaopulver großzügig ausfallen lassen ;) Als leichtere Sommervariante dieses Heidelbeer-Thymian-Tiramisu aber wirklich eine Wucht!

Und so wird's gemacht:



Tipp ∣ So wird's ganz einfach laktosefrei und glutenfrei

Ihr müsst nur drei Zutaten austauschen und das Rezept für Heidelbeer Tiramisu mit Thymian wird im Handumdrehen laktose- und glutenfrei. Löffelbiskuits gibt's nämlich mittlerweile auch in der gluten- und laktosefreien Variante, beispielsweise von der Firma Dr.Schär. Ersetzt ihr nun den herkömmlichen Speisequark durch eine laktosefreie Variante, wie es sie mittlerweile schon von vielen Herstellern gibt, und die Mascarpone ebenso, könnt ihr auch euere Lieben mit Laktoseintoleranz und Zöikalie glücklich machen.

Habt ihr auch eine Früchte-Kräuter-Kombi, die ihr ganz besonders gern mögt? Ich liebe ja beispielsweise auch Erdbeeren und Minze. Vielleicht mögt ihr mir ja in den Kommentaren nicht nur euer liebstes Heidelbeerrezept verraten, sondern auch die weltbeste Frucht und Kräuter Kombination :)

Alles Liebe & einen schönen Sonntag,
eure Anne

[Rezept] Ein sommerlicher Gurkensalat mit gelben Tomaten, Pistazien & Kamillenblüten (vegan, laktosefrei, glutenfrei)

7 Kommentare:



Ihr Lieben, ich habe meinem kleinen Blog in den letzten zwei Wochen einfach mal ein bisschen Hitzefrei gegönnt, Sommerferien quasi. Bei bis zu 35 °C wären dem Laptop am Ende noch die Platinen weggeschmolzen - thihi. Die regenreichen kühleren Tage habe ich mit allerhand Organisatorischem im Leben 1.0 verbracht. Über ein größeres Projekt werde ich euch schon ganz bald mehr erzählen können :) Heute melde ich mich nun aber mit einem Rezept aus dem Hitzefrei zurück. Mit einem Rezept, das absolut und 100%ig hitzetauglich ist, versprochen! Es gibt Gurkensalat! Wer nun aber an Gurkenscheiben, Essig oder Joghurt und Dill denkt, der hat weit gefehlt. Stattdessen gibt's eine herrlich frische Variante aus Minigurkenstreifen, gelben Tomaten, Pistazien und Kamillenblüten. Genau das richtige für heiße Sommertage, wenn jeder Handschlag in der Küche eigentlich schon zu viel und der Herd in die Sommerferien verabschiedet ist :)

Mit Minigurke meine ich nicht die mexikanische Minigurke, die in etwa so aussieht (klick!), sondern die Miniversion der handelsüblichen Schlangengurke. Wer sich jetzt so denkt 'Bitte was? Schlangengurke?' darf sich mit Monsieur zusammentun. Seine Reaktion auf diesen Begriff war eine Mischung aus lautstarkem Gelächter und ungläubigem Schnauben. Nennen wir das Kind also einfach beim Namen: Minigurke bezeichnet in diesem Fall die kleine Version einer null-acht-fünfzehn Salatgurke. Wer mag, kann natürlich auch ein ausgewachsenes Exemplar selbiger zur Hand nehmen :)
Kamillenblüten sind wirklich wunderbare Wildkräuter, die man als erfahrener Kräuterkundler noch bis Ende August prima sammeln (die zum Verwechseln ähnliche Magerite hat übrigens nicht den typischen Kamillengeruch) oder im Biomarkt kaufen kann, die getrockneten Blüten gibt's zum Beispiel in Apotheken oder Reformhäusern.

Und so wird's gemacht:



Habt ihr Wildkräuter oder Blüten, die ihr gern mal in der Küche verwendet? Ich liebe es ja zum Beispiel auch, Lavendel zu verarbeiten. Kamilleblüten waren einfach mal ein kleines Experiment und ich finde, sie passen prima in einen sommerlichen Salat. Auch bei den frische Blüten schmeckt der typische Kamillegeschmack, den man vom klassisch aufgebrühten Tee kennt, durch. Kamillentee ist mir übrigens ein furchtbarer Graus, weil er mich unweigerlich an Magen-Darm-Infekte aus Kindertagen erinnert ;) Geht's euch genauso?

Habt einen schönen Sonntag, meine Lieben!

Alles Liebe,
eure Anne


[Rezept + Produkttest*] Sommerlicher Smoothie aus Maracuja, Honigmelone & Mandelmilch (vegan, laktose- & glutenfrei)

6 Kommentare:

Heute habe ich euch das Rezept für einen herrlich sommerlichen Smoothie aus den drei großen "Ms" mitgebracht - Melone, Maracuja, Mandelmilch. Yummy! Außerdem erzähle ich euch ein bisschen mehr über das Gerät, in dem das Ganze fröhlich vor sich hin pürierte. Ich durfte nämlich den neuen Personal Blender S30 von Vitamix* (klick!) testen.
Doch beginnen wir von vorn! :) Vor einiger Zeit flatterte eine Einladung zu einem Vitamix Workshop in Hamburg ins Haus, bei dem der neue Blender vorgestellt und allerhand Köstliches mit Superfoods gezaubert werden sollte. Also packte ich meine Kamera ein, setzte mich morgens in den ICE und stattete meiner Herzens-Hansestadt einen kleinen Besuch ab. Über den Dächern Hamburgs und mit einem wunderbaren Blick über das Karolinenviertel trafen wir uns in der "Sturmfreien Bude" - einer großartigen lichtdurchfluteten Location. Nach einer kleinen Runde Yoga zur allgemeinen Entspannung begannen die Mädels von Vitamix, uns alles Wissenswerte rund um den leistungsstarken Blender vorzustellen. Nach dieser theoretischen Einführung durften wir dann selber ran. Was für ein Spaß!

Liora Bels führt in eine gesunde Ernährung ein - ohne großen Zeitaufwand.


Unter der Anleitung der zauberhaften Liora Bels - Health Food Chef, zertifizierte Ernährungsexpertin und Food & Style Consultant - wurden allerlei köstliche und gesunde Smoothies & Dips aus frischen Lebensmitteln und Superfoods gemixt. In einer kurzen Einführung erzählte uns Liora ein wenig von ihrem persönlichen Ernährungs- und Lebensstil, der sich um Vollwertigkeit und qualitativ hochwertige Nahrungsmittel dreht. Es war besonders schön zu sehen, dass sie nicht nur über die Leidenschaft für frische, unbehandelte Zutaten aus biologischem Anbau spricht, sondern sie lebt und liebt. Mit ihrer sympathischen und vergnügten Art hat sie uns einen wunderbaren Tag beschert. Unter den gemixten Smoothie-Köstlichkeiten des Tages waren zum Beispiel dieser knallerköstliche Mango Goodness Smoothie (klick!) mit dem Superfood Chlorella und dieser Banana Bliss (klick!), den ich trotz sonst zwiespältigem Verhältnis zur Banane absolut großartig fand. Glücklicherweise hatte ich das Frühstück ausfallen lassen ;) Im Anschluss an das gemeinsame Wirbeln an den Blendern wurde nämlich noch ein mehr als üppiges Lunchbuffet aufgefahren.

Links: Für all unsere leckeren Mix-Kreationen standen uns zahlreiche frische und gesunde Zutaten zur Verfügung.
Rechts: Tomaten-Basilikum-Cashew-Dip in the making - und ein Dankeschön an Liora für die fotogensten Hände ;)

Smoothie aus Maracuja, Honigmelone und Mandelmilch (vegan, laktose- & glutenfrei)


Ich habe euch heute ein Rezept mitgebracht, das ich nach dem Workshop in der heimischen Küche ausgetüftelt habe. Es ist sommerlich frisch, vegan, laktosefrei und glutenfrei. Die ganze Süße des Smoothies liefert die Honigmelone, da bedarf es keinerlei Zuckerzusätze. Wenn ihr keine Mandelmilch aus dem Supermarkt benutzen wollt, kommt hier schnell noch vorab das easy-peasy-Rezept für hausgemachte Mandelmilch:


200 g Mandeln (blanchiert) ∣ Wasser zum Einweichen ∣ 1 l kochendes Wasser

Zunächst werden die Mandeln in gefiltertem Wasser über Nacht gut 10 Stunden eingeweicht. Anschließend sollten sie gründlich gespült und zusammen mit 1 l kochendem Wasser im großen Behälter des Vitamix (oder in einem anderen sehr leistungsstarken Standmixer) püriert. Schließlich passiert ihr die Flüssigkeit durch ein sehr feines Stofftuch, wringt es am Ende nochmals aus. Fertig! Ein guter Tipp: die getrockneten Überbleibsel aus dem Tuch können prima als glutenfreies Mehl verwendet werden.


Nun aber zu meinen Erfahrungen mit dem Blender S30 von Vitamix*. Gleich eines vorneweg: ich habe nicht zahllose Vergleichsmöglichkeiten, das heißt, zur Leistung und Handhabung im Vergleich zu anderen Blendern kann ich wenig sagen. Daher versteht diese Produktvorstellung bitte als subjektiven Praxistest :)

Der Personal Blender S30 von Vitamix* im Text


Zunächst einige Worte zum Gerät selbst und zum Lieferumfang (alles auch nachzulesen auf der Homepage von Vitamix klick!). Der Blender hat mit den Behältern Maße von etwa 21x15x37 bzw. 39,4 cm, die Klingen sind aus lasergeschnittenem Edelstahl und das Gerät hat eine Leistung von 800-950 Watt bei 220-240 Volt. Im Lieferumfang sind der Motorblock, zwei 0.6-Liter-Mix & Go-Behälter (samt Flip-Top-Deckel), ein 1,2-Liter-Behälter (samt Deckel mit abnehmbarer Verschlusskappe), ein Kochbuch, ein Stößel und eine S-Series Klingenbasis enthalten. Der Zusammenbau des Geräts ist wirklich denkbar einfach. Sehr angenehm ist außerdem, dass das Gefäßelement mit dem kleinen Becher insgesamt nur aus zwei Teilen besteht (zählt man den Dichtungsgummi mit, dann sind es drei Teile) und mit dem großen Behälter aus insgesamt drei Teilen (mit Dichtungsgummi aus vier) zusammengesetzt ist. Bei einigen anderen Standmixern besteht dieses Element gern auch mal aus fünf bis sechs Teilen und mir ist es schon passiert, dass ich beim Zusammenbau etwas vergessen oder falsch montiert hatte ;) Natürlich erleichtert das auch die Reinigung. Hierfür haben uns die Mädels von Vitamix eine elegante Lösung gezeigt: Behälter heiß ausspülen, mit Wasser füllen, einen Tropfen Spülmittel hinein und ab damit auf die Station, Gerät einschalten, einige Zeit laufen lassen, herunter nehmen und den Vorgang mit klarem Wasser wiederholen. Fertig! Für Abwaschmuffel wie mich ein wahrer Segen :D Ansonsten sind die Einzelteile (außer des Motorblocks und des Dichtungsgummis) aber auch spülmaschinenfest.

Links: Der Vitamix Blender mit einem der zwei im Lieferumfang enthaltenen 0,6 Liter Mix & Go Behälter.
Rechts: Liora mixt einen Dip im 1,2-Liter-Behälter und nutzt den Stößel, um die Zutaten nachzuschieben. 


Für alle Farbästheten: Das Gerät gibt's in acht verschiedenen Ausführungen. Wem schwarz also zu langweilig ist, könnte sich auch für Azurblau oder Apfelgrün entscheiden. Mein persönlicher Favorit wäre ja die weiße Variante oder die im Edelstahlook. Darüber hinaus ist der Personal Blender wirklich sehr leistungsfähig und vielseitig einsetzbar. Besonders praktisch finde ich die beiden Mix & Go Behälter, die man nach dem Mixen mit einem Flip-Top-Deckel verschließen kann. So kann man nämlich den Smoothie, das Salatdressing, den Dip, die Suppe oder was auch immer man im Blender gezaubert hat, ganz easy peasy im Kühlschrank lagern und auch am nächsten Tag nochmal verwenden. Außerdem kann man den Behälter natürlich auch prima für unterwegs mitnehmen - sagt ja schon die Produktbezeichnung ;) Ein kleines Manko, das man wohl aber bei dieser Leistungsfähigkeit einfach in Kauf nehmen muss, ist die Lautstärke des Geräts. Auf höchster Stufe macht der Blender - und das hat er mit den Standmixern, die ich bislang benutzt habe gemein - nach meinem Eindruck doch schon ganz schön Lärm, frühmorgendlichen und spätnächtliches Mixen in einer Mietwohnung würde ich vielleicht lieber lassen ;) Außerdem empfehle ich euch, beim Abschrauben der Klingenbasis vom kleinen Mixbehälter ein wenig vorsichtig zu sein. Mir ist es mehrfach passiert, dass sich bei zügigem Öffnen etwas von der Flüssigkeit im Innern über mich ergoss. Da war ich wohl wieder zu ungeduldig. Wahrscheinlich muss man den Druck, der sich während des Pürierens aufbaut, langsam entweichen lassen. Natürlich ist auch der Preis von 499,00 € bis 549,00 € nicht wegzudiskutieren und sicher muss Jede_r für sich selbst entscheiden, ob einem ein Personal Blender das persönlich wert ist. Jedoch gibt Vitamix wie für all seine Produkte ein Qualitätsversprechen und gewährt daher 7 Jahre Garantie für alle Produktelemente, Leistung, Arbeit und Portokosten.

Alles in allem ist der neue Personal Blender S30 von Vitamix für mich ein 1A Standmixer, der leistungsstark und dabei so vielseitig einsetzbar ist. Bevor das Testgerät wieder zurück geht, will ich unbedingt noch ein Eis ausprobiere. Darüber berichte ich euch dann natürlich auch auf dem Blog :)

Alles Liebe,
eure Anne


*Werbung! Der Personal Blender S30 wurde mir nach dem Workshop für eine vierwöchige Testphase kostenlos von Vitamix zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch wie immer unbeeinflusst. Ein herzlicher Dank gilt der Klenk & Hoursch AG sowie den Mädels von Vitamix für die tolle Organisation eines wunderbaren Events! Alle Bilder (auch die des Blenders) in diesem Beitrag sind mein Eigentum.

[Rezept] Veganer Mandel-Salbei-Dip mit Zitrone für Artischocken (laktosefrei & glutenfrei)

5 Kommentare:
Heute berichte ich euch von einer kleinen kulinarischen Premiere im Hause Chèvre Culinaire - ich habe mich an eine Artischocke gewagt. An eine ganze (!) Artischocke! Ja genau, dieses blumenähnliche Gewächs, das einem manchmal in der Auslage des Gemüsehändlers begegnet. Nette Anekdote: als ich vergangene Woche an der Kasse wartete, um meine Artischocken zu bezahlen, stand ein netter älterer Herr vor mir. Immer wieder wanderte sein Blick interessiert zu meinem Blütengemüse. Irgendwann schien ihn die Neugier zu überwältigen und er fragte: "Ja sagen Sie, junges Fräulein, sind das diese Artischollen?" Mal abgesehen davon, dass mich seit meiner Mama in Jugendtagen niemand mehr junges Fräulein genannt hat, musste ich auch ziemlich arg schmunzeln. Artischollen - süß! "Ja genau, das sind Artischocken!", antwortete ich also. "Die wollte man mir neulich beim Italiener auch andrehen", kam zurück. "Auf der Pizza, ja?", erkundigte ich mich. "Nein", entgegnete der gute Mann, "als Gemüse." Hätte er das Angebot seines italienischen Kellners mal angenommen, die distelartigen Knospen sind mit dem passenden Dip nämlich nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch supergesund.

Wie man eine Artischocke zubereitet und verzehrt, erfahrt ihr heute von mir allerdings an anderer Stelle. Dieser Beitrag entstand nämlich für den Saisonkalender meiner lieben Lixie (klick!). Sie hat ein ganz wunderbares Projekt ins Leben gerufen, bei dem sie innerhalb eines Jahres zusammen mit vielen anderen Bloggern saisonale Obst- und Gemüsesorten vorstellt. Heute darf ich den Anfang machen und diese tolle Gastbloggerreihe eröffnen. Meinen Beitrag bei Photolixious findet ihr hier:


Der veganen Mandel-Salbei-Dip mit Zitrone, der obendrein auch laktose- und glutenfrei ist, passt ganz wunderbar zum zarten Fleisch der Artischockenblätter und ist bei diesem heißen Wetter eine wunderbar frische Ergänzung zur Artischocke als Vorspeise.

Und so wird's gemacht:

So ihr Lieben, ich werde mich dann wieder mal diesen tropischen Temperaturen hingeben. 38°C lassen mich das erste Wochenende seit langem mal ganz ohne Fotoshooting verbringen. So schön unsere Dachgeschosswohnung auch ist, im Sommer verwandelt sie sich in unsere ganz persönliche finnische Sauna. 38°C Außentemperatur, 48°C Innentemperatur. Ich habe neulich einen herrlichen Spruch bei Facebook gesehen, der prima zu unserer Wohnung passt:

"Also ich will mich ja wirklich nicht über die Hitze in unserer Wohnung beklagen, aber eben waren zwei Hobbits da und haben einen Ring rein geworfen!" - Unknown. :D

Alles Liebe & lasst es euch nicht zu heiß werden,
eure Anne