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Ruckizucki das perfekte Dessert - Panna Cotta


Panna Cotta ist eines meiner liebsten Desserts - und dabei so simple. Dem italienischen Wortlaut nach handelt es sich dabei um gekochte Sahne und aus viel mehr Zutaten besteht diese köstliche Kleinigkeit tatsächlich nicht. Sahne, Vanille, Zucker und Gelatine - fertig! Mjammi! Das i-Tüpfelchen macht eine fruchtige Beilage in Form von Sauce, Grütze oder Kompott. Klassischerweise wird die Panna Cotta mit Erdbeeren oder anderen roten Früchtchen serviert. Ich liebe zur schlichten Süßspeise eine säuerliche Erdbeer-Rhababer-Grütze. Obwohl wir den Winter bislang ja bravurös umschifft haben, liegt die Erntezeit beider Früchtchen leider bereits einige Monate hinter uns. Anders als bei Erdbeeren bekommt man auch leider keinen (belehrt mich gern eines Besseren) adäquaten TK-Ersatz des Knöterichgewächses (schmeckt glücklicherweise viel besser, als Pflanzenfamilie vermuten lässt).
Insofern habe ich für diesen Post zum Fertigprodukt aus dem Kühlregal gegriffen, aber im Sommer kommt das Rezept für die hausgemachte Variante - versprochen! :)


An dieses tolle wie einfache Rezept hat mich vor einiger Zeit eine Freundin erinnert und neulich habe ich es zum Filmabend mit Mama mal wieder gemacht. Den Geschmackstest hat die Panna Cotta mit Auszeichnung bestanden!

Wir brauchen:

400 ml Sahne
2 EL Zucker
das Mark einer Vanilleschote
5 Blatt Gelatine
(fruchtige Beilage nach Wahl)


Zunächst die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark mit einer Messerspitze herauskratzen. Währenddessen kann die Gelatine in einem kalten Wasserbad aufgeweicht werden. Anschließend die Sahne in einem kleinen Topf gemeinsam mit dem Zucker, der ausgekratzten Schote und dem Vanillemark aufkochen (ca. 5 Minuten). Nun den Topf von der Flamme nehmen, die Schote entnehmen, die Gelatine in der heißen Flüssigkeit auflösen und die Sahne in vier kleine Gläser oder in eine größere Form füllen. Für 3-5 Stunden in den Kühlschrank - fertig!


Dieses italienische Dessert zaubert im Handumdrehen Frühlingsgefühle und zufriedene Gesichter. Und man kann sich in einem unbemerkten Moment auch für ein paar Minütchen in den letzten Italienurlaub zurück versetzen. Träumen erlaubt! Ach ja, wenn ich so drüber nach denke, kann es eigentlich endlich mal wieder Sommer werden. Reicht jetzt mit dem Winter - ich weiß, ich weiß: welcher Winter? Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Con affetto dalla bella cucina, vostro Anne


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