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Schokoladige Mini-Gugelhupfe


Letztens klingelt mal wieder der DHL-Mann. Das ist bei uns nicht unbedingt eine Seltenheit. Jedes Mal tut mir der gute Mann leid! Wir wohnen nämlich im Dachgeschoss und die Treppen sind mörderisch. Ich muss es wissen, denn ich komme jedes mal schnaufend und keuchend oben an. Weshalb ich auch denke, dass anderweitige sportliche Betätigung eigentlich überflüssig ist. Zurück zu unserem DHL-Mann: er hatte sich also mal wieder zu uns in den 4. Stock gequält und ich freute mich wie ein Honigkuchenpferd. Was er da nämlich unter dem Arm hatte, war meine langersehnte neue Backform. Ich hege eine kleine Leidenschaft für Backformen. Herrje, wenn ich mich mal kritisch betrachte, muss ich mir recht viele (Sammel-)Leidenschaften eingestehen. Die größte steht in der oberen Etage und wird vorerst nicht verraten ;)


In dem Paket befand sich jedenfalls eine Gugelhupf-Muffinform. Ich liiiebe sie! Ich erwähnte ja bereits, dass ich mich wunderbar für die Mini-Ausführungen großer Originale begeistern kann. Sie sind so viel niedlicher, handlicher und man kann sich durchaus einbilden, dass sie auch viel besser schmecken! Ob nun farbenfrohe Petit fours (klick!), asiatisch würzige Frühlingsröllchen (klick!) oder Eistüten-Zwerge (klick!). Ich mag alles, was einem beim Anblick auf Buffet oder Kaffeetafel ein verzücktes "Och, wie süß!" entlockt.
Das Blech für die aktuell geliebten Kleinformat-Küchlein entstammt dem Hause Kaiser und produziert 12 kleine Gugelhupfe. Nein, keine Gugls, sondern Mini-Gugelhupfe, die etwas kleiner als Muffins sind. Das Blech ist schwarz und antihaftbeschichtet. Tatsächlich lösen sich die Gebäckteilchen auch wirklich gut aus der Form (ich habe sie vorher etwas eingefettet). Ein weiteres gutes Argument: der Preis. Bei Amazon ist das gute Stück im Moment für 9,99 Euro im Angebot (klick!).


Mein Kopf ist schon voller bunter Ideen für süße und herzhafte Gugelhupfe - diese formschönen Teigteilchen. Das Einsteigermodell und Versuchsobjekt sind schokoladige Küchlein geworden. Das Rezept ist denkbar simple und man sollte eigentlich nur eines beachten: macht die Förmchen nicht zu voll, sonst kleckert der Teig durch das Loch in der Mitte und manifestiert sich auf dem Backblech in Form kleiner verkohlter Keksgpyramiden.

Wir brauchen für ein Blech (12 Gugelhupfe):

260 g Mehl
30 g Kakaopulver
1 Pck. Vanillezucker
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
150 g Zucker
180 g weiche Butter
3 Eier
110 ml Milch


Backofen auf 175 °C vorheizen. Zunächst Mehl, Kakao, Vanillezucker, Backpulver und Salz in einer Rührschüssel gut mischen. Anschließend Zucker, Butter, Eier und Milch hinzugeben und alles mit dem Handrührgerät kräftig zu einem glatten Teig kneten. Den Teig nun mit Hilfe eines Löffels gleichmäßig in die gefettete Form geben. Wie gesagt: bitte denkt daran, die einzelnen Mulden nicht zu voll zu machen. Der Teig geht im Ofen noch auf! ⅔ dürften reichen! Das Gugelhupfblech schließlich auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen. Um ganz sicher zu gehen, macht einfach den Holzspieß-Test bevor ihr die kleinen Kuchen aus dem Ofen nehmt.


Die Schokigugelhupfe sind für die Bilder übrigens in Espressotassen drapiert. Das ist auch eine witzige Dekoidee, um die nächste Kaffeetafel ein bisschen aufzupeppen. Die Wimpelgirlande im Hintergrund habe ich anlässlich meines letzten Geburtstags fix genäht.

Alles Liebe, eure gugelverliebte Anne


Kommentare:

  1. Hallo ihr Lieben,
    ich hab die Mini-Gugelhupfe ausprobiert. Da ich Geburtstag hatte und in die Uni etwas kleines, handliches und zählbares mitnehmen wollte, fand ich die Mini-Gugelhupfe eine Prima Idee. Ich konnte meine Freunde mit einem Geburtstagkuchen in Form von vielen kleinen Leckereien erfreuen. Ich backe sowieso super gerne und probiere aus.
    Nun zu meinem Fazit:
    Als ich mir die Form schon besorgt habe, war ich mega aufgeregt, wie das alles denn werden würde. Meine Form ist aus Metall, doch die einzelnen kleinen Gugelhupf Förmchen sind aus Silikon. (Karstadt 15.99 für 6 Stück)
    Kann die Form sehr empfehlen, da die kleinen Küchlein nur so rausplumsen, wenn man die Form auf ein Handtuch umdreht.
    Die Zubereitung ist sehr einfach und eig Idiotensicher :) Ich habe die doppelte Menge verwendet und hatte über 30 Küchlein!
    Geschmacklich: ein Traum! Ich mach immer ein bisschen weniger Zucker rein, weil ich sie später noch mit süßen Leckereien dekoriere :)
    Habe nur wunderbare Kommentare zu den Küchlein bekommen, alle waren begeistert!
    Tolles Rezept und wirklich tolle Ideen und Tipps :) Danke liebe Anne! :)

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    1. Liebe Sara,
      vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Das ist sicher eine tolle Hilfe für alle, die die kleinen Schokoküchlein auch mal ausprobieren wollen. Es freut mich, dass ich dich zu einem Backversuch inspirieren konnte :) Und dann gleich 30 Stück - Wahnsinn! Und natürlich auch noch alles Gute und ein "Happy Birthday" nachträglich!
      Alles Liebe, Anne ♥

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