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Ein köstliches DIY - Homemade Sushi (und das perfekte türkisfarbene Geschirr dazu)


Ich liebe, liebe, liebe Türkis (und Mintgrün, aber das ist eine andere Geschichte)! Ich bin verrückt nach dieser Farbe. Im Sommer trage ich am liebsten Weiß und Türkis in Kombination. Unsere Wohnzimmerwand soll bald einen türkisfarbenen Anstrich bekommen. Meine absolut liebste Lieblingshandtasche ist türkis. Kurzum: türkis ist zauberhaft! Es kann mir einfach nicht türkis genug sein - natürlich immer nur als Akzent und nie als flächendeckender Farbflash à la Kinderzimmer. Der einzige Platz, an dem Türkis noch völlig fehlte, war bislang meine Geschirrvitrine. Hrmpf!


Ich war e-e-ewig lange auf der Suche nach dem perfekten türkisfarbenen Geschirr. Immer hatte ich etwas zu mäkeln. Mal war mir das Türkis zu grünstichig, mal zu blaustichig. Die perfekte Farbnuance zu treffen, schien fast unmöglich. Bis ich im Onlineshop von Westwing auf dieses traumschöne Sushiset stieß! Das ließ mein farbverliebtes Herzchen höher schlagen! So hoch, dass ich es direkt bestellt habe. Und das war eine goldrichtige Entscheidung, denn bei Westwing findet man ausgewählte Lieblingsstücke immer nur in limitierter Stückzahl und kann sie nur in einem ganz begrenzten Zeitraum von einer Woche erwerben. Hier gilt die Devise: wenn weg, dann weg. Also habe ich zugeschlagen und es nicht bereut. Ich bin ganz vernarrt in mein türkisfarbenes Sushiset, das aus zwei rechteckigen Tellern, zwei Schalen, zwei Saucenschälchen und zwei Essstäbchen besteht.


Wie es bei Frischverliebten immer so ist, wollte ich diese Lieblingsstücke natürlich auch direkt mal allen vorführen und stolz präsentieren :) Na, wie gefallen sie euch? Es traf sich außerdem ganz gut, dass sich mein Brüderchen samt Freundin kurzerhand zum Sushiessen einlud. Gute große Schwester, die nun einmal bin *hust*, bereitete ich eine beachtliche Menge Makirollen vor. Um ganz genau zu sein und die Sushikenner und -liebhaber unter euch ein bisschen zu beeindrucken: es waren Hoso-Maki. Das sind sechs dünne, aus einem halben Nori-Blatt gerollte Sushistückchen (danke, Wikipedia ;)). Einige sind auch ein bisschen größer geworden. Wie man die allerdings nennt - keine Ahnung! Weiß es jemand von euch?


Eine typische "so-wird's-gemacht"-Anleitung gibt's heute allerdings nicht. Ich bin nun wahrlich keine Sushiexpertin und es war auch mein erster Versuch. Ich kann euch sagen, die ersten Rollen sahen zum Fürchten aus. Deshalb kann ich euch ein paar Anfängertipps mit auf den Weg geben :)
1. Der Einkauf: Ich habe fast alle meine Zutaten (außer Gurke und Avocado) direkt im asiatischen Fachgeschäft gekauft. Das war eine weise Entscheidung. Mittlerweile führt zwar auch jeder größere Supermarkt die grundlegenden Zutaten zur hauseigenen Sushiherstellung. Im Asiamarkt ist die Auswahl aber natürlich viel größer und vor allem auch preiswerter.
2. Der Reis: Wie ich ja bereits sagte, hält sich meine Erfahrung mit der eigenen Sushiproduktion stark in Grenzen. Ich habe aber mal ganz vielen Internetmeinungen vertraut und direkt Sushireis gekauft. Wichtig ist darauf zu achten, dass es Rundkornreis ist. Diesen dann in einen Topf geben und wässern, d.h. man stellt den Topf in die Spüle, lässt solange langsam Wasser einlaufen bis es überläuft. Dann lässt man das Wasser so lange laufen bis es klar ist. Schließlich gießt man das Wasser bis etwa 0,5-1 cm oberhalb des Reis ab und bringt es zum Kochen. Ist der Siedepunkt erreicht, lässt man den Reis auf niedriger Flamme ca. 15 Minuten kochen.


3. Das Rollen: Für die kleinen Hoso-Maki schneidet man die Noriblätter mittels einer Schere einfach in der Mitte durch. Anschließend legt man die Blätter mit etwa einem Zentimeter Abstand an den unteren Rand einer Bambusmatte. Nun drückt man den Reis in einer dünnen Schicht auf das Blatt und verteilt die gewünschten Zutaten in einer Linie in der Mitte. Achtet darauf, dass ihr die ganze Breite des Blattes ausnutzt aber an den längeren Enden jeweils mindestens einen Zentimeter frei lasst. So hält die Rolle besser. Rollt sie schön fest zusammen!
4. Das Schneiden: Wir haben es ja schon x-mal in Kochshows und Foodsendungen gehört: alles hängt von scharfen Messern ab. Und es stimmt wirklich. Ich habe für diesen besonderen Anlass die Tokiomesser meiner Patentante hervorgeholt. Sie waren ein Segen, sage ich euch. Damit konnte man die Rollen ganz leicht durchschneiden - wie Butter.


Bis auf die ersten missglückten Schlabber-Röllchen vom Anfang war ich mit dem Ergebnis meines Erstversuchs sehr zufrieden - das Sushi sah einigermaßen gut aus und hat auf jeden Fall gut geschmeckt. Das Fleischfresserchen kann's diesmal übrigens nicht beurteilen. Er hasst Fisch und Sushi ebenso. Deshalb hat er als alternative Frühlingsrollen bekommen, die haben ihm geschmeckt. Aber ich bin sicher, er liebt das türkisfarbene Geschirr genauso wie ich ;)

Alles Liebe, eure Anne


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